Getagged: Tilman Rammstedt

27. HAM.LIT

HAM.LIT – Lange Nacht der jungen Literatur und Musik

Heute

19:00 bis 23:55

15 Autoren lesen in 3 Räumen parallel:
Im Ballsall und im Turmzimmer des Uebel&Gefährlichs und
im Terrace Hill.
In der zeitlichen Mitte und am Ende spielen 2 musikalische Gäste im Ballsall.

Tickets im VVK:
http://www.ticketmaster.de/event/hamlit/47735

Autoren in alphabetischer Reihenfolge:
Daniela Chmelik, Lydia Daher, Friederike Gräff, Simone Kornappel, Björn Kuhligk, Kevin Kuhn, Inger-Maria Mahlke, Matthias Nawrat, Kerstin Preiwuß, Tilman Rammstedt, Sascha Reh, Silke Scheuermann, Frank Spilker, Tina Uebel, Monika Zeiner

Musik: 206 und das JEANS TEAM
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https://www.facebook.com/jeansteam

23. Die Gewinner des 19. open mike stehen fest

Die Juroren des 19. open mike haben entschieden: Die Preise für Prosa gingen an Christina Böhm (Wien) für den Text „Platzanweisung“ und an Joseph Felix Ernst (Nürnberg) für den Text „Dora Diamant“. Der Lyrikpreis des open mike ging an Sebastian Unger (Berlin). Lobend erwähnt wurden Tristan Marquardt, Stefan Köglberger und Charlotte Warsen. Den Preis der taz-Publikumsjury erhielt ebenfalls Christina Böhm für den Text „Platzanweisung“.

Der open mike wird von der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation ausgelobt und ist mit insgesamt 7500,- EURO dotiert.

Aus den über 700 eingegangenen gültigen Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wählten sechs Lektoren aus renommierten Verlagen die 23 Autoren und Autorinnen aus, die am 5. und 6. November 2011 beim Finale in der Wabe in Berlin ihre Texte vortrugen. Die Juroren Felicitas Hoppe, Tilman Rammstedt und Kathrin Schmidt kürten die Gewinner.

Der open mike hat sich, seitdem er 1993 zum ersten Mal verliehen wurde, zum wichtigsten deutschsprachigen Literatur-Nachwuchswettbewerb entwickelt und ist Karrieresprungbrett für junge Autoren. Gewonnen haben ihn u.a. Karen Duve, Kathrin Röggla, Jochen Schmidt, Terézia Mora, Tilman Rammstedt, Rabea Edel, Jörg Albrecht und Judith Zander.

Die Gewinner:

Christina Böhm, fünfunddreißig Jahre alt, studierte Rechtswissenschaften in Wien und Los Angeles und war unter anderem bei Gericht, in einer Drehbuchagentur, als Regieassistentin und in der Landesverwaltung tätig. Sie schreibt Prosa, mit und ohne historischem Hintergrund, aber auch szenische Texte und hin und wieder das, was man früher Fantastik nannte.

Joseph Felix Ernst, 1989 in Burghausen an der Salzach geboren, studiert seit 2009 Germanistik und Buchwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er schreibt (und malt) seit vielen Jahren – und arbeitet gerade an seinem ersten Roman. Beim 23. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden 2011 erreichte er den zweiten Platz.

Sebastian Unger, 1978 in Berlin geboren, studiert Kulturwissenschaften in Frankfurt/Oder (Master) und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Die Gewinner des open mike gehen direkt im Anschluss auf Lesereise, Termine:
Mi, 9.11., 20 Uhr Literaturhaus Zürich, www.literaturhaus.ch
Do, 10.11., 19 Uhr Literaturhaus Wien, www.literaturhaus.at
Fr, 11.11., 20 Uhr orange peel, Frankfurt, www.orange-peel.de

Die Wettbewerbstexte sind als Anthologie im Allitera Verlag (www.allitera.de) erschienen und dort oder im Buchhandel erhältlich.
Am 13.11.2011 um 0:05 Uhr sendet Deutschlandradio Kultur die Reportage „19. open mike“.

Der open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit der WABE und dem Allitera Verlag.

73. Open Mike – Die Termine

Das Mikro ist offen: 15 Minuten beim open mike

Für 23 junge Autoren entscheiden beim open mike 15 Minuten über den Erfolg. Ausgewählt aus über 700 Einsendungen, ist für sie beim Finale am 5. und 6. November in der Wabe in Berlin 15 Minuten das Mikro geöffnet, um Jury und Publikum von ihren Texten zu überzeugen und die versammelte literarische Welt auf sich aufmerksam zu machen. Drei Preise können die Juroren Felicitas Hoppe, Tilman Rammstedt und Kathrin Schmidt vergeben, einen für Lyrik. Insgesamt steht ein Preisgeld von 7500 EUR zur Verfügung. Dem Gewinner des Preises der taz-Publikumsjury winkt ein Textabdruck in der taz.

Der open mike bietet über den Wettbewerb hinaus mit Lesereise, Autoren-Workshop, Kolloquium und Schreibwerkstätten eine umfassende literarische Nachwuchsförderung.
Das Wettbewerbswochenende wird durch ein Rahmenprogramm ergänzt: Autoren und Wissenschaftler diskutieren am Vortag des Wettbewerbs in einem Kolloquium das Politische in der Literatur mit open mike-Teilnehmern der letzten Jahre. Am Vorabend stellen mit Konstantin Ames, Sebastian Polmans und Rabea Edel traditionell ehemalige open miker ihre neuen Bücher vor. Direkt nach dem Wettbewerb geht es für die Gewinner nach Frankfurt, Zürich und Wien, wo sie sich und ihre Texte der literarischen Öffentlichkeit vorstellen, begleitet von Juror Tilman Rammstedt. Beim Workshop im Februar 2012 kommen alle Finalisten noch mal zusammen und arbeiten in konzentrierter Atmosphäre mit Autoren und Lektoren an ihren Texten.
Auch für ganz junge Autoren gibt es ein Angebot: Kostenlose Prosa- und Lyrik- Schreibwerkstätten für junge Autoren von 16-23 Jahren bieten die ehemaligen open miker Tom Schulz in Berlin und Thomas von Steinaecker in Frankfurt am Main an, “open poems“ und „open writing“, beide starten in der Woche nach dem open mike.

Die Wettbewerbstexte des 19. open mike erscheinen als Anthologie im Allitera Verlag und sind ab dem 2.11.2011 in den Buchhandlungen Anakoluth, Prenzlauer Berg, und ebertundweber, Kreuzberg, erhältlich, danach im Buchhandel oder unter www.allitera.de.
Am 13.11.2011 um 0:05 Uhr sendet Deutschlandradio Kultur die Reportage „19. open mike“.

Der 19. open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit der WABE und dem Allitera Verlag.

Termine

Freitag, 4.11.2011, 14 -18 Uhr
Kolloquium „Was macht einen Text politisch?“
- Nur auf Einladung -
Podium: Andres Veiel (Regisseur und Autor), Thomas Ernst (Literaturwissenschaftler), Tom Schulz (Autor), Katja Lange-Müller (Autorin)
Moderation: Ina Hartwig (Literaturkritikerin, Frankfurt)
Ort: Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstr. 97/Kulturbrauerei, 10435 Berlin

Freitag, 4.11.2011, 20 Uhr
Leben und Schreiben nach dem open mike
In Lesung und Gespräch: Konstantin Ames (Berlin), Rabea Edel (Berlin), Sebastian Polmans (Niederkrüchten)
Moderation: Karin Heyl (Crespo Foundation, Frankfurt)
Ort: WABE , Danziger Str.101, 10405 Berlin, Eintritt 5 EUR/erm. 3 EUR

19. open mike – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik
Samstag, 5.11. 2011
ab 14 Uhr: Lesungen 19. open mike
Sonntag, 6.11. 2011
ab 12 Uhr: Lesungen 19. open mike
ca. 16.45 Uhr: Bekanntgabe der Preisträger des 19. open mike durch die Juroren Felicitas Hoppe, Kathrin Schmidt und Tilman Rammstedt
Ort: WABE , Danziger Str.101, 10405 Berlin, Eintritt frei

Lesereise der open mike-Preisträger 2011
Mittwoch, 9.11.11, 20 Uhr
Literaturhaus Zürich
mit Jurymitglied Tilman Rammstedt
Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, CH-8001 Zürich
www.literaturhaus.ch

Donnerstag, 10.11.11, 19 Uhr
Literaturhaus Wien
mit Jurymitglied Tilman Rammstedt
Ort: Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, A-1070 Wien
www.literaturhaus.at

Freitag, 11.11.11, 20 Uhr
open mike@ orange peel
mit Jurymitglied Tilman Rammstedt
Ort: orange peel, Kaiserstraße 39, 60309 Frankfurt am Main
www.orange-peel.de

Die Lesereise zum 19. open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Zürich, dem Literaturhaus Wien und Volltext im Rahmen der BUCHWIEN Lesefestwoche und text&beat@orangepeel.

Schreibwerkstätten

Ab 9.11. 2011
Open poems
Lyrik-Schreibwerkstatt für junge Dichter von 16–23 Jahren.
Leitung: Tom Schulz
open poems findet jeden zweiten Mittwoch statt, jeweils von 17:00 bis 18:30 Uhr.
Termine 2011: 9.11., 23.11., 7.12., 21.12.
Anmeldung erforderlich unter: mail@literaturwerkstatt.org
Ort: Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstr. 97/Kulturbrauerei, 10435 Berlin

Ab 11.11.2011
Open writing
Prosa-Schreibwerkstatt für junge Autoren von 17 bis 23 Jahren.
Leitung: Thomas v. Steinaecker
Open writing findet an insgesamt neun Freitagen von 14 bis 18 Uhr statt, Termine und Infos unter: www.crespo-foundation.de
Bewerbung (2-5 Seiten Prosa und Lebenslauf) bis zum 11.10. an: Katrin Krampe, Crespo Foundation, Tel. 069 – 27 10 7950, katrin.krampe@crespo-foundation.de
Ort: Crespo Foundation, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

137. Finalisten des 19. open mike

Für Lyrik wurden ausgewählt:

  • Philipp Günzel (Hamburg)
  • Tristan Marquardt (München)
  • Jan Skudlarek (Berlin)
  • Manuel Stallbaumer (Leipzig)
  • Sebastian Unger (Berlin)
  • Charlotte Warsen (Düsseldorf)
  • Janin Wölke (Berlin)

 

19. open mike – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik
Sa 5.11. ab 14:00
So 6.11. ab 12:00

„Der wichtigste Nachwuchswettbewerb der Liga U35“ (Tagesspiegel)

22 Nachwuchsautoren lesen zwei Tage lang um den Gewinn des open mike. Jeder Teilnehmer hat 15 Minuten Zeit, um die Jury zu überzeugen und die versammelte literarische Welt auf sich aufmerksam zu machen, dann schrillt der Wecker. Ausgewählt für das Finale wurden sie aus über 700 Einsendungen von sechs Lektoren renommierter deutschsprachiger Verlage.

Am Ende entscheiden die Juroren Felicitas Hoppe, Kathrin Schmidt und Tilman Rammstedt, sie können bis zu drei Preisträger küren, wobei einer der drei Preise für Lyrik vergeben wird. Für die Preisträger steht eine Gewinnsumme von insgesamt 7500 EUR zur Verfügung. Auch das Publikum kann einen eigenen Gewinner küren: Der taz-Preis der Publikumsjury beinhaltet einen Abdruck des Textes in der Tageszeitung.
Die Wettbewerbstexte erscheinen als Anthologie im Allitera Verlag und sind ab dem 2.11. in den Buchhandlungen Anakoluth, Prenzlauer Berg und ebertundweber, Kreuzberg und während des open mike zu erwerben, danach im Buchhandel oder unter www.allitera.de.

Am 13.11.2011 um 0:05 Uhr sendet Deutschlandradio Kultur die Reportage „19. open mike“.

Ort: WABE, Danziger Str. 101, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg)
S-Bahn Prenzlauer Allee, M10 Winsstraße oder S-Bahn Greifswalder Straße
Eintritt frei!

81. Die Jury des 19. open mike ist benannt

Die Autoren Kathrin Schmidt, Tilman Rammstedt und Felicitas Hoppe sind die Juroren des Literaturwettbewerbs open mike 2011. Sie küren beim öffentlichen Finale im November in Berlin die drei besten deutschsprachigen Nachwuchsautoren. Es werden drei Preise vergeben, einer davon für Lyrik. Die Preise sind mit insgesamt 7.500 EUR dotiert.

In diesem Jahr nutzten mehr als 700 junge Autoren ihre Chance zum Start in den Literaturbetrieb und sandten ihre Texte zum 19. open mike ein, 120 von ihnen bewarben sich mit Lyrik.
Sechs Lektoren aus renommierten deutschsprachigen Verlagen wählen nun aus den anonymisierten Einsendungen bis zu 22 Nachwuchsautoren aus, die am 5. und 6. November beim Finale in Berlin an den Start gehen und ihre Texte dem Publikum und der Jury präsentieren. Die Wettbewerbstexte erscheinen im November als Anthologie im Allitera Verlag.

Traditionell lesen am Vorabend des Wettbewerbs mit Rabea Edel und den Debütanten Sebastian Polmans und Konstantin Ames Preisträger der letzten Jahre aus ihren Werken.

Der open mike ist der wichtigste deutschsprachige Nachwuchs-Literaturwettbewerb, die Lesungen haben Kultstatus. Verleger, Lektoren und Agenten finden während des open mike „ihren“ literarischen Nachwuchs. Zahlreiche bekannte Schriftsteller wie Karen Duve, Kathrin Röggla, Terézia Mora, Zsuzsa Bánk, Jochen Schmidt, Tilman Rammstedt, Markus Orths, Ariane Grundies, Rabea Edel, Jörg Albrecht und Judith Zander begannen ihre Laufbahn beim open mike.

Weitere Informationen unter www.literaturwerkstatt.org und www.crespo-foundation.de

Der open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit der WABE und dem Allitera Verlag.

Fr 4.11.2011, 20 Uhr
Leben und Schreiben nach dem open mike
Es lesen: Rabea Edel, Sebastian Polmans und Konstantin Ames
Ort: WABE
Danziger Str. 101
10405 Berlin

Sa 5.11. – So 6.11.2011
19. open mike
Internationaler Wettbewerb junger
deutschsprachiger Literatur
Ort: WABE
Danziger Str. 101
10405 Berlin

56. Die Gewinner des 18. open mike

Die Juroren des 18. open mike haben sich entschieden: Die Preise für Prosa gingen an Jan Snela für den Text „Milchgesicht“ und an Janko Marklein für den Text „Wir stellen uns nicht dumm an“. Der in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergebene Lyrikpreis ging an Levin Westermann. Eine lobende Erwähnung ging an Katharina Hartwell für den Text „Göteborg“ Der open mike wird von der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation ausgelobt und ist mit insgesamt 7500,- EURO dotiert.

Der Preis der taz-Publikumsjury ging an Sebastian Polmans für den Text „Über Peanuts, mich und andere Sachen“.

Aus den 700 eingegangenen gültigen Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wählten sechs Lektoren aus renommierten Verlagen die 20 Autoren und Autorinnen aus, die am 13. und 14. November 2010 beim Finale in der Wabe in Berlin ihre Texte vortrugen. Die Juroren Hanns-Josef Ortheil, Ilija Trojanow und Anja Utler kürten die Gewinner.

Der open mike hat sich, seitdem er 1993 zum ersten Mal verliehen wurde, zum wichtigsten deutschsprachigen Literatur-Nachwuchswettbewerb entwickelt und ist Karrieresprungbrett für junge Autoren. Gewonnen haben ihn u.a. Karen Duve, Kathrin Röggla, Jochen Schmidt, Terézia Mora, Tilman Rammstedt, Rabea Edel, Jörg Albrecht und Judith Zander.

Die Gewinner:

Janko Marklein, geboren 1988 in Bremen. Seit Oktober 2008 Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seit Oktober 2009 Studium der Philosophie an der Universität Leipzig. Längere Aufenthalte in Argentinien, Polen und Chile. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, unter anderem in »manuskripte«, »poetmag« und »BELLA triste«.

Sebastian Polmans, geboren 1982, veröffentlichte zuletzt in »manuskripte«, »Style and the familiy tunes«, »[K]améleon« und »Am Erker«. Geistes- und musikwissenschaftliche Studien an Universitäten in Siegen, Hildesheim und Rom. Er war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift »BELLA triste«.

Jan Snela, geboren 1980 in München, studiert in Tübingen Komparatistik, Allgemeine Rhetorik, Slawistik und am »Studio für Literatur und Theater«. Teilnahme an den Lesungsreihen »Bunter Abend« und »buch & bühne«. 2009 belegte er den zweiten Platz beim Literaturwettbewerb »Cross over« der Schreibwerkstätten baden-württembergischer Universitäten.

Levin Westermann, geboren 1980 in Meerbusch. Studierte Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main. Seit 2009 Studium am Schweizerischen Literaturinstitut Biel / Bienne. Publizierte in diversen Literaturzeitschriften, zuletzt in »entwürfe« (Heft 61 / März 2010) und »manuskripte« (Heft 188 / Juni 2010).

Die Gewinner des open mike gehen direkt im Anschluss auf Lesereise, Termine:

Die Wettbewerbstexte sind als Anthologie im Allitera Verlag erschienen und im Buchhandel oder unter www.allitera.de erhältlich.

Am 21.11.2010 um 0:05 Uhr sendet Deutschlandradio Kultur die Reportage „18. open mike“.

Der open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit der WABE und dem Allitera Verlag.

126. LITERATURKANON: Weg damit!

titelt die Zeit (nicht von heute. sondern die vorige, die verlorene Zeit. Ich hab sie aber noch und lese erst jetzt.) Aber rennt das nicht offene Türen ein? Jeder Germanistikstudent weiß das doch. Genauso sicher wie er später, wenn er Lehrer wird, den Schulkanon von Autoren, Werken und kanonischen Klischees reproduzieren wird, oder? Haben wir, haben die Schüler dadurch gewonnen, daß sie nicht mehr Horaz, manchenorts nicht mehr Goethe lesen, aber dafür andere Bücher auf die gleiche, schon im Hinblick auf die Prüfungen kanonisierte, kanonisches Wissen erzeugende Weise? Nein, im Gegenteil. Das behindert und verhindert entdeckendes Lesen. Und was wäre der manchmal sogenannte Qualitätsjournalismus ohne das kanonische Wissen, welche Namen zu nennen, zu welcher Preisverleihung zu fahren lohnt. Ach, ihr seid doch viel enger, viel mehr auf eine von euch selber zum Kanon erhobene schmale Basis orientiert als noch vor 15, 20 Jahren. Ich glaube euch nicht.

(Aber lese euch doch, man hofft ja stets.)

Zeit schreibt:

Gibt es Klassiker, die sich überholt haben? Ist Weltliteratur völlig unabhängig von Moden, Zeiten und Geschmack? Junge deutsche Autoren unter 35 prüfen den Literaturkanon.

Die befragten  jungen deutschen Autoren sind Steffen Popp (Grass’ Rättin? Ab auf den Dachboden), Thomas Klupp (Döblins Franz Biberkopf? Lebt nicht!), Clemens Setz (Bachmann? Kaum zu ertragen), Uljana Wolf (Free Kafka now! From the Graben! Free shipping if you order what andere Kunden hier geordert haben.), Paul Brodowsky (Hemingway? Da ist mir zu viel Schweiß), Thomas von Steinaecker (Raymond Carver? Literatur ist mehr als Verkürzung), Tilman Rammstedt (Max Frischs Montauk? Eitles Geraune), Nora Bossong (Brecht? Gedichte, die Lehrer lieben), Leif Randt (Handke? Fühlt sich soft an), Finn-Ole Heinrich (Effi Briest? Dann lieber Punk), Kevin Vennemann (Martin Walser, Böll, Koeppen, Borchert, Grass, Benn …), Daniela Danz (Ich möchte den Kanon nicht entrümpeln. Es soll alles darin bleiben. Wir haben ja das gegenteilige Problem: Wir beschränken uns im kulturellen Bereich immer mehr auf Weniges, das für herausragend gehalten wird.), Susanne Heinrich (Clemens Meyer, du vielleicht?).

Allein wegen dieser Namen und ihrer oft erfrischenden Sätze lohnt die Lektüre. Wenn mir jetzt jemand nachweist, daß die Zeitung oder irgendeine andere die Bücher dieser Autoren alle auch besprochen hat, zitiere, falsch: ziehe ich den Hut. (Hab ohnehin keinen).

10. März in der Lettrétage

Die Leipziger und insbesondere die Frankfurter Buchmesse dieses Jahres werfen ihre Schatten voraus. Gastland in Frankfurt wird in diesem Oktober Argentinien sein, und daher bildet Argentinien jetzt schon einmal einen Schwerpunkt in unserem Programm. Zunächst ist am 11. März mit Martín Kohan ein prominenter argentinischer Autor zu Gast, und vom 23. bis zum 25. März findet die von deutscher wie von argentinischer Seite ebenfalls hochkarätig besetzte 1. Argentinisch-deutsche Schriftstellerkonferenz “Botenstoffestatt, bestehend aus nichtöffentlicher Tagung und mehreren öffentlichen Lesungen in der Lettrétage und im Instituto Cervantes. TeilnehmerInnen: Lola Arias, Pablo Ramos, Laura Alcoba, Felix Bruzzone, Sergio Raimondi, Tilman Rammstedt, Nora Bossong, Juliane Liebert, Julia Zange, Daniel Falb.
Am 17. März wird im Rahmen einer weiteren zweisprachigen Lesung der Kolumbianer Memo Anjel zu Gast sein. Am 24. März wird die Lettrétage Schauplatz eines KOOKspezial, es lesen Ann Cotten, Daniel Falb, Steffen Popp, Monika Rinck und Ron Winkler.

Noch ein Vorab-Hinweis am Rande: Am Freitag, den 12.3. findet in der Buchhandlung Leseglück nach längerer Pause wieder eine Lesung aus unserem Buch Covering Onetti statt. Besonders freut uns, dass erstmals überhaupt die in Montevideo lebende Autorin Martina Kieninger ihren Text vortragen wird; zudem gibt es die Gelegenheit, die Geschichte von Luise Boege mit dem von Denis Abrahams gelesenen Onetti-Original zu vergleichen.

Besuchen Sie die Lettrétage auf der Leipziger Buchmesse! Vom 18. bis 21. März sind wir in freundschaftlicher Standgemeinschaft mit dem Leipziger Poetenladen in Halle 5, Stand D 207 zu finden. Außerdem gibt es Lesungen aus Covering Onetti auf der Leseinsel junger Verlage, am Gemeinschaftsstand lateinamerikanischer Länder sowie während der langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei.

55. Gipfeltreffen der jungen deutschsprachigen Literatur und Musik in Hamburg

Am 4. Februar präsentiert HAM.LIT das Spannendste, was junge deutschsprachige Literatur und Musik aktuell zu bieten hat – in einer Nacht, unter einem Dach: im Terrace Hill undUebel & Gefährlich, dem besten Club der Hansestadt.

18 Autorinnen und Autoren lesen parallel auf drei Bühnen, geben einen Einblick in die aktuelle Literaturszene und einen Ausblick auf ihre wichtigsten Vertreter im kommenden Jahr. Dabei sind nicht nur etablierte Autoren, wie der Bachmann-Preisträger Tilman Rammstedt und der Träger des Preises der Leipziger Buchmesse, Clemens Meyer, sondern auch gefeierte Debütanten wie Verena Rossbacher und Patrick Findeis und aufregende, bislang unveröffentlichte Autoren, die es in dieser Nacht zu entdecken gilt.

Gustav & Band aus Wien verbinden im Anschluss großartige Texte mit elektronischer Popmusik. Gustav ist selten in Deutschland zu hören und gehört zum Feinsten, was ambitionierte deutschsprachige Musik derzeit hervorbringt.

Für alle, die HAM.LIT zu schön finden um nach Lesungen und Konzert nach Hause zu gehen, legt ab 0 Uhr im Turmzimmer DJ Floschiedler (LaRance) Musik zum Tanzen auf.

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42. HAM.LIT – Lange Nacht junger Literatur und Musik in Hamburg

Zum ersten Mal präsentiert HAM.LIT ein Konzentrat der derzeit aufregendsten jungen deutschsprachigen Literatur und Musik – in einer Nacht, unter einem Dach.
Am 4. Februar 2010 spielt eine vielfältige Autoren- und Musikergeneration im Uebel&Gefährlich zu Text und Tanz auf.

18 Autorinnen und Autoren, u.a. Ann Cotten, Dalibor, Michael Ebmeyer, Daniel Falb, Patrick Findeis, Finn-Ole Heinrich, Benjamin Maack, Kristof Magnusson, Clemens Meyer, Tilman Rammstedt, Donata Rigg, Monika Rinck, Verena Rossbacher und Jan Wagner, lesen parallel auf drei Bühnen, geben einen Einblick in die junge Literatur-szene und einen Ausblick auf ihre wichtigsten Vertreter im kommenden Jahr. Neben bereits etablierten Autoren und gefeierten Debütanten präsentiert HAM.LIT auch bislang unveröffentlichte Autoren, die es zu entdecken gilt.

Gustav & Band aus Wien verbinden im Anschluss großartige Texte mit feiner elektronischer Popmusik.

HAM.LIT wird kuratiert und veranstaltet von der Autorin Lucy Fricke, dem Autor und Literaturveranstalter Alexander Gumz vom Texttonlabel KOOK und dem Veranstalter Jan Lafazanoglu von Cantona Entertainment.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Hamburgischen Kulturstiftung.

Do, 4.2.2010, 19 Uhr
HAM.LIT – Lange Nacht junger Literatur und Musik
Ort: Uebel&Gefährlich und Terrace Hill
Feldstraße 66 (Medienbunker), 20359 Hamburg
Eintritt: 15€/12€

Informationen unter http://www.hamlit.de