Getagged: Sergio Raimondi

59. Poetry Night II

06.09.2013 | 19.30 Uhr

LITERATUREN DER WELT

06.09.13 19.30 HAUS DER BERLINER FESTSPIELE Seitenbühne

Poetry Night II mit Ashur Etwebi (Libyen), Hala Mohammad (Syrien), Sergio Raimondi (Argentinien) und Tzveta Sofronieva (Bulgarien / D)
Moderation: Silke Behl, Sprecherin: Marina Galic

Der 1952 in Tripolis geborene Ashur Etwebi ist einer der bekanntesten Autoren aus Libyen. Seine Lyrik ist intim, aber eindrucksvoll, sowohl innovativ als auch traditionell, beeinflusst von moderner Poesie und dennoch populistisch und zugänglich.

Die syrische Lyrikerin Hala Mohammad gehört zu einer Generation moderner arabischer Dichterinnen, die ihre individuellen Erfahrungen als Frauen und Intellektuelle in der arabischen Welt zum Ausdruck bringen. Ihre Gedichte zeugen von Spontaneität und unverfälschten Sinneseindrücken.

Der Argentinier Sergio Raimondi nimmt zwar immer wieder den Hafen seiner Heimatstadt Bahía Blanca als Ausgangspunkt, erkundet in seinen Gedichten jedoch die Welt, weit über die Grenzen Argentiniens und Südamerikas hinaus.

Tzveta Sofronieva lebt nach Aufenthalten an mehreren Orten der Welt als freie Autorin überwiegend in Berlin. Sie schreibt in bulgarischer, deutscher und englischer Sprache.

54. Kommentiertes Wörterbuch

Der kleine Berenberg-Verlag fügt seinen großen Verdiensten um abseitige und schön gemachte Bücher nun weitere hinzu: Jetzt erscheint hier auch Lyrik – und, wie zu erwarten war, solche jenseits des Mainstreams und im besten Sinne eigenartig.

Neben dem jungen US-Amerikaner Jeffrey Yang wird der Argentinier Sergio Raimondi, von dem hierzulande bislang kaum ein Mensch gehört hat, mit Auszügen aus seinem “kommentierten Wörterbuch” vorgestellt: von A wie “Architecture, vers une” (wie eine der ersten Publikationen von Le Corbusier 1923 hieß) bis Z wie “Zafra” (das durch die kubanische Planwirtschaft bekannt gewordene Wort für Zuckerrohrernte). / Katharina Döbler, DLR

Sergio Raimondi: Für ein kommentiertes Wörterbuch
Aus dem Spanischen von Timo Berger 
Berenberg Verlag, Berlin 2012
95 Seiten, 19 Euro

15. LYRIKintern

Die zweite Ausgabe von „LYRIKintern“ ist erschienen. Sie will “Wissenswertes aus dem Literaturbetrieb” nahebringen. “Geleitet von dem Anspruch, mit nicht alltäglichen Themen zu informieren und zu unterhalten, stellen wir Ihnen mit dem „Lyrik-Kabinett“ in München zugleich eine ungewöhnliche Frau vor. Der leidenschaftlichen Mäzenin Ursula Haeusgen ist die Gründung der Lesegesellschaft zu verdanken, die mittlerweile die zweitgrößte öffentlich zugängliche Poesiesammlung in Europa besitzt. Wir sprachen mit Maria Gazzetti, der Geschäftsführerin des Lyrik-Kabinetts. Unser Interview versucht, dem Balanceakt eines Lyrik-Übersetzers nachzuspüren. Unser Interview-Partner ist der Berliner Übersetzer und Autor Timo Berger. Er übersetzt u. a. die Gedichte des Argentiniers Sergio Raimondi. Lesen Sie selbst, wie viel Mühen Timo Berger auf sich nimmt, um seinen Autor so authen- tisch wie möglich zu übersetzen. Und was ist Authentizität in diesem Zusammenhang überhaupt?”

Hier

89. Berenberg Verlag startet Lyrik-Reihe

Im August 2012 erscheint im Berliner Berenberg Verlag erstmals Lyrik. Die zweisprachige Reihe wird mit Gedichten des US-Amerikaners Jeffrey Yang und des Argentiniers Sergio Raimondi eröffnet.

„Ein angelsächsischer Verleger hat mal gesagt, ein Verlag, in dem noch nie Gedichte veröffentlicht wurden, sei eigentlich gar keiner. Den Berenberg Verlag gibt es nun schon seit fast acht Jahren. Damit er endlich auch als Verlag bezeichnet werden kann, erscheinen bei uns im Herbst zum ersten Mal zwei Bände mit Gedichten“, begründet Verleger Heinrich von Berenberg die Ergänzung des bisherigen Programms. Künftig wird pro Halbjahr ein Lyrikband in neuem Format, jedoch in gewohnt hochwertiger Ausstattung erscheinen.

Der New Yorker Dichter Jeffrey Yang buchstabiert in seinem Debüt „Ein Aquarium“ ein maritimes Alphabet. Vom Meer aus betrachtet Yang die Welt, den Menschen und seine Kulturen, Wissenschaften, Geschichten, Poesien und Religionen. „Jeffrey Yangs funkelnde Unterwasser-Revue ist das aufregendste Debüt seit Jahren“, kommentiert Eliot Weinberger. Yang ist auch als Übersetzer, u.a. von Liu Xiaobo und Bei Dao, und als Lektor bei New Directions und NYRB Classics tätig. Beatrice Faßbender hat „Ein Aquarium“ übersetzt. Im November 2012 geht Jeffrey Yang in Deutschland auf Lesereise.

Der argentinische Schriftsteller Sergio Raimondi macht in „Für ein kommentiertes Wörterbuch“ den Hafen der argentinischen Stadt Bahía Blanca zum Ausgangspunkt seiner lyrischen Erkundung der Welt. Der Hafen leiht seinen Beobachtungen und Überlegungen den Rahmen und die Motive. In einem Wörterbuch beseelter Technik und bedrohter Natur stellt sich Raimondi die Frage, wie und warum der Mensch in diesen Zeiten lebt oder leben könnte. Timo Berger hat Raimondis Gedichte ins Deutsche übertragen.

Der Berenberg Verlag wurde 2004 von Petra und Heinrich von Berenberg gegründet. Schwerpunkte des Verlages sind biographische und autobiographische Literatur und Essays sowie Bücher zur Zeitgeschichte. Seit Herbst 2010 erscheint im Verlag auch Belletristik. Im selben Jahr wurde Heinrich von Berenberg mit dem Karl-Heinz Zillmer-Preis der Hamburgischen Kulturstiftung für verdienstvolles verlegerisches Handeln ausgezeichnet.

Berenberg Verlag
www.berenberg-verlag.de

 

10. März in der Lettrétage

Die Leipziger und insbesondere die Frankfurter Buchmesse dieses Jahres werfen ihre Schatten voraus. Gastland in Frankfurt wird in diesem Oktober Argentinien sein, und daher bildet Argentinien jetzt schon einmal einen Schwerpunkt in unserem Programm. Zunächst ist am 11. März mit Martín Kohan ein prominenter argentinischer Autor zu Gast, und vom 23. bis zum 25. März findet die von deutscher wie von argentinischer Seite ebenfalls hochkarätig besetzte 1. Argentinisch-deutsche Schriftstellerkonferenz “Botenstoffestatt, bestehend aus nichtöffentlicher Tagung und mehreren öffentlichen Lesungen in der Lettrétage und im Instituto Cervantes. TeilnehmerInnen: Lola Arias, Pablo Ramos, Laura Alcoba, Felix Bruzzone, Sergio Raimondi, Tilman Rammstedt, Nora Bossong, Juliane Liebert, Julia Zange, Daniel Falb.
Am 17. März wird im Rahmen einer weiteren zweisprachigen Lesung der Kolumbianer Memo Anjel zu Gast sein. Am 24. März wird die Lettrétage Schauplatz eines KOOKspezial, es lesen Ann Cotten, Daniel Falb, Steffen Popp, Monika Rinck und Ron Winkler.

Noch ein Vorab-Hinweis am Rande: Am Freitag, den 12.3. findet in der Buchhandlung Leseglück nach längerer Pause wieder eine Lesung aus unserem Buch Covering Onetti statt. Besonders freut uns, dass erstmals überhaupt die in Montevideo lebende Autorin Martina Kieninger ihren Text vortragen wird; zudem gibt es die Gelegenheit, die Geschichte von Luise Boege mit dem von Denis Abrahams gelesenen Onetti-Original zu vergleichen.

Besuchen Sie die Lettrétage auf der Leipziger Buchmesse! Vom 18. bis 21. März sind wir in freundschaftlicher Standgemeinschaft mit dem Leipziger Poetenladen in Halle 5, Stand D 207 zu finden. Außerdem gibt es Lesungen aus Covering Onetti auf der Leseinsel junger Verlage, am Gemeinschaftsstand lateinamerikanischer Länder sowie während der langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei.

72. Neu bei Parasitenpresse

015 Anna Hoffmann: Pandoras Box. Gedichte, 14 Seiten, 5,- EUR

Anna Hoffmann, geb. 1971 in Bergen/Rügen. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Greifswald, Halle und Berlin, arbeitete sie als Journalistin und Galeristin. Sie veröffentlichte in Anthologien und Zeitschriften sowie den Einzeltitel “Kreiselband” (2000). Sie lebt in Berlin und Sassnitz.

Barra de poesía. Neue Gedichte aus Argentinien. Zweisprachig spanisch/deutsch, herausgegeben und übersetzt von Timo Berger. CD, Laufzeit: 65 Min., 23 Tracks, 10,- EUR

Noch bis zum 16. Mai ist die Lyrik-Bar / Barra de poesía von Timo Berger im Museum Ludwig als Bestandteil der Ausstellung “Ex Argentina” zu sehen. Aus dem Material hat der Herausgeber eine CD zusammengestellt, die eine Hörprobe von zeitgenössischer argentinischer Lyrik der jüngeren Generation bietet. Die Aufnahmen beginnen mit einem Räuspern Damián Ríos’ und enden mit vertonten Gedichten Wáshington Cucurtos. Zuweilen weht ein Hauch Buenos Aires durchs Fenster hinein.
Es sind Texte von Damián Ríos, Sergio Raimondi, Marina Mariasch, Fabián Casas, Ezequiel Alemian, Fernanda Laguna und Wáshington Cucurto. Die deutschen Sprecher sind Timo Berger, Hanna Buhl, Philipp Jusim, Björn Kuhligk, David Magnus und Tom Schulz.

parasitenpresse@hotmail.com
http://parasitenpresse.kulturserver-nrw.de/
parasitenpresse / bei knithaki / richard-wagner-str. 18 / d-50674 köln

Aktuelle Termine:

5. April 2004: Lesung mit Maik Lippert, Lars-Arvid Brischke u.a., Kaffee Burger, Torstr. 60, Berlin-Mitte, 21 Uhr.
19. April 2004: Lesung mit Anna Hoffmann und Guy Helminger, Kaffee Burger, Torstr. 60, Berlin-Mitte.
28. April 2004: Lesung mit Adrian Kasnitz und Marc Hieronimus, ARTheater, Ehrenfeldgürtel 127, 21 Uhr.