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Im Netz seit 1.1.2001

24. Metre magazine now available to read online

Metre, an Irish poetry magazine edited by David Wheatley and Justin Quinn between 1995 and 2005, has now digitised its back issues and made them available for free on a dedicated website: http://metre.ff.cuni.cz/

The magazine was roughly contemporaneous with Thumbscrew and shared many contributors, publishing poems and reviews by many writers including Seamus Heaney, Samuel Beckett, Paul Muldoon, Sean O’Brien, Michael Longley, Edna Longley, Michael Donaghy and Glyn Maxwell.

64. TS-Eliot-Preis geht an John Burnside

Der schottische Dichter John Burnside gewann den in diesem Jahr heftig umstrittenen TS Eliot-Preis für seinen Band “Black Cat Bone”. Zwei Dichter, Alice Oswald und John Kinsella, hatten sich aus Protest gegen die Finanzierung durch einen Hedge Fond von der Shortlist des Preises zurückgezogen.

Burnside hat bereits den Whitbread poetry prize gewonnen. “Black Cat Bone” ist sein elfter Gedichtband. Auf der Auswahlliste für den £15,000 schweren Preis standen u.a. die gegenwärtige Poet laureate Carol Ann Duffy, Sean O’Brien, der vor 4 Jahren gleichzeitig den Eliot- und den Forward-Preis gewann, und David Harsent, ebenfalls ein früherer Forward-Gewinner.

Die walisische Dichterin Gillian Clarke als Juryvorsitzende sagte, unter der außerordentlich reich bestückten Shortlist rage Burnsides Band als ein Buch von betörender Schönheit hervor, getrieben von Liebe, Kindheitserinnerungen, Sehnsucht und Einsamkeit. In einem Ausnahmejahr sei es ein herausragendes Buch, das für die Juroren mit jeder Lektüre stärker geworden sei.

Valerie Eliot, die Witwe des Dichters, überreichte Burnside den Scheck bei einer Feierstunde in London. Sie hat den Preis vor 18 Jahren gestiftet und hält immer noch den größten Anteil an der Finanzierung. Doch war die Poetry Society, die den Preis organisiert, in Schwierigkeiten geraten, weil der Arts Council die bisher gewährten Zuschüsse zurückgezogen hat. Auf der Suche nach Ersatz war sie an den Hedge Fonds Aurum geraten, der einen Dreijahrvertrag unterschrieb. Der [kann man sagen:] Deal wurde gleichzeitig mit der Shortlist auf dem Höhepunkt der Londoner Occupy-Proteste bekanntgegeben. Auch das Sponsoring der Tate Gallery und anderer großen Museen durch die Erdölgruppe BP wird heftig debattiert.

Alice Oswald, die für den Band “Memorial” nominiert war, eine Nacherzählung der Ilias, zog sich zurück und sagte, die Lyrik solle solche Institutionen nicht moralisch unterstützen, sondern in Frage stellen. Der australische Dichter John Kinsella schloß sich prompt an. Er beschrieb sich als Anarchist, Pazifist und Antikapitalist und sagte, Hedgefonds seien die Speerspitze des Kapitalismus.

Man erwartete weitere Rücktritte, doch die restlichen acht blieben im Rennen. Clarke verteidigte den Preis und das Sponsoring und kritisierte den Arts Council, der “ohne vernünftigen Grund” seine Zuschüsse zurückgezogen habe, um die Poetry Society zu zwingen, sich um Zuschüsse der Stadt zu bemühen. “Nehmt es von den Reichen, gebt es einem Dichter und dem Leser”, schrieb sie. Der Eliotpreis wasche das Geld.* / Maev Kennedy, Guardian

[* Uff, das dachten sich die Heckenschützen, äh Heckenfondler doch auch!]

29. Streit um T.S. Eliot-Preis

Die Lyrikerin Alice Oswald, die bereits 2002 für ihren Band  “Dart” mit dem prestigeträchtigen TS Eliot-Preis ausgezeichnet wurde, zog sich aus Protest gegen das Sponsoring von der 10 Titel umfassenden Shortlist des diesjährigen Preises zurück. Die Investmentgesellschaft Aurum, die Hedge Fonds verwaltet, hat einen dreijährigen Sponsoringdeal mit der Poetry Book Society abgeschlossen. Die Finanzierung steht im Zusammenhang mit der Streichung staatlicher Zuschüsse.

Oswald, die mit ihrem Band “Memorial” nominiert war, sagte, ihrer Meinung nach solle Poesie solche Institutionen in Frage stellen und nicht stützen.

Der 1953 von T.S. Eliot begründete Preis soll den besten Gedichtband eines Jahres auszeichnen. Die Preissumme beträgt 15.000 Pound. Im vorigen Jahr gewann der Nobelpreisträger Derek Walcott. Die verbliebenen Titel der Liste:

  • John Burnside: Black Cat Bone
  • Carol Ann Duffy: The Bees
  • Leontia Flynn: Profit and Loss
  • David Harsent: Night
  • John Kinsella: Armour
  • Esther Morgan: Grace
  • Daljit Nagra: Tippoo Sultan’s Incredible White-Man-Eating Tiger Toy-Machine!!!
  • Sean O’Brien: November
  • Bernard O’Donoghue: Farmers Cros

Die Jury, der in diesem Jahr Gillian Clarke, Stephen Knight und Dennis O’Driscoll angehören, wählt den Preisträger. Die Mitteilung erfolgt am 15. Januar.

/ Florence Waters, Telegraph

2. Leserdiskussion

On this page you’ll find pdfs for each of the poets on the 2011 T S Eliot shortlist. There is also one pdf containing the material on all ten individual pdfs.

Each individual pdf contains three poems from each book, together with reading group notes on the poems, a biography and photo of each poet.

26. Forward Prize für John Burnside

Der schottische Dichter John Burnside gewinnt den mit £10,000 dotierten Forward Prize für den Band “Black Cat Bone”. Der Felix Dennis Prize für den besten Debütband geht an Rachael Boast  für “Sidereal” (£5,000). Dem im Januar verstorbenen Dichter R F Langley wurde der Preis für das beste Einzelgedicht für “To a Nightingale” zugesprochen. Die Preisträger wurden zum Vorabend des “National Poetry Day” der Briten verkündet.

Vorsitzender der Jury war Andrew Motion.

Auf der Shortlist für den besten Gedichtband standen:

  • John Burnside – Black Cat Bone
  • David Harsent – Night
  • Geoffrey Hill – Clavics
  • Michael Longley – A Hundred Doors
  • D Nurkse – Voices Over Water
  • Sean O’Brien – November

/ BBC

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