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76. meine drei lyrischen ichs

Münchens Lesereihe für neue Lyrik

18.04.13 mit KRAUS, WESTERMANN und STEIGERWALD

Münchens Lesereihe für neue Lyrik geht ins zweite Jahr und freut sich, auch 2013 spannende Vertreter_innen der zurzeit sehr agilen Lyrikszene präsentieren zu können. Im Veranstaltungsteam begrüßen wir neu Tillmann Severin, der sich in München bereits durch zahlreiche Projekte an der Schnittstelle von Literatur und Kunst verdient gemacht hat. Und auch unser Einzugsgebiet wächst: Mit Dagmara Kraus und Levin Westermann stellen wir diesmal eine Dichterin und einen Dichter vor, die aus Frankreich bzw. der Schweiz anreisen und jeweils ihren im letzten Jahr erschienenen Debütband im Gepäck haben. Dass beide sehr unterschiedliche Ansätze im Schreiben verfolgen, verspricht ebenso spannend zu werden wie unser Münchner Gast: Ayna Steigerwald, die beweist, dass sich auch in München in der jungen Lyrik etwas tut. Und schließlich setzen wir unsere Interaktion mit der Kunstszene fort: Diesmal wird Benjamin Zuber den Gewölbekeller gestalten.

Lyrik

Dagmara Kraus, 1981 in Wrocław geboren, lebt in Beaumont-les-Autels (Frankreich). Sie schreibt Lyrik und übersetzt aus dem Polnischen. Ihr Debütband kummerang ist 2012 bei kookbooks erschienen, es folgten Übersetzungen von Miron Białoszewski und Edward Stachura bei Reinecke & Voß und Hochroth Berlin. Dagmara Kraus wurde mit dem Prosanova-Publikumspreis 2008 und dem GWK-Förderpreis 2010 ausgezeichnet.

Levin Westermann, 1980 in Meerbusch geboren, lebt in Biel (Schweiz). Er studierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie an der Hochschule der Künste Bern. Nach anderen Auszeichnungen erhielt er zuletzt 2013 ein Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin. Sein Debütband unbekannt verzogen erschien Ende 2012 bei luxbooks.

Ayna Steigerwald, 1986 in Brüssel geboren, lebt in München. Als Mitglied der Schreibwerkstatt der Komparatistik koordinierte sie mehrere Semester deren Treffen und Lesungen. Sie veröffentlichte in Zeitschriften (zuletzt: Der Greif 6) und arbeitet zudem als Dramaturgin bei Theaterprojekten.

Kunst

Benjamin Zuber, geb. 1982 in Bamberg, lebt in München. Er studierte an den Kunstakademien in Nürnberg, Karlsruhe und Wien. Zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.

Moderation: Tristan Marquardt und Tillmann Severin.

Ort: Kulturzentrum Einstein, Einsteinstraße 42 (U 4/5 Max-Weber-Platz)
Zeit: 20 Uhr
Eintritt: 4/6 Euro

52. Lange Leipziger Lesenacht

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L3 Lange Leipziger Lesenacht
14. März 2013 | 20:00
Mitwirkende:
Sascha Kokot, Simone Kornappel, Levin Westermann
Veranstalter:
ClaraPark, Leipziger Buchmesse, Moritzbastei , luxbooks,edition AZUR
Beschreibung:
Sascha Kokot “Rodung”; Levin Westermann; Simone Kornappel “Raumanzug”
Ort:
Moritzbastei, Ratstonne Universitätsstr. 9, 04109, Leipzig (Zentrum)
Eintritt:
Tageskasse / Abendkasse , 10 / 7€ erm.
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L3 Lange Leipziger Lesenacht
14. März 2013 | 21:00
Mitwirkende:
Sünje Lewejohann, Christian Schloyer, Jan Skudlarek
Moderation:
Ulrike Feibig
Veranstalter:
ClaraPark, Leipziger Buchmesse, Moritzbastei , poetenladen , luxbooks, CVB
Beschreibung:
Sünje Lewejohann “In den Hirschen”; Jan Skudlarek “landzungen”; Christian Schloyer “panik · blüten”
Ort:
Moritzbastei, Schwalbennest, Universitätstr. 9, 04109, Leipzig (Zentrum)
Eintritt:
Tageskasse / Abendkasse , 10 / 7€ erm.

 

6. Dringlichkeit

Der 1980 im nordrhein-westfälischen Meerbusch geborene und heute in der Schweiz lebende Westermann ist eine Ausnahmegestalt unter den jüngeren Lyrikern, die meist eine sprachexperimentelle Neuausrichtung ihrer Gattung anstreben. Westermann dagegen bekennt sich zu einer Poesie der „Dringlichkeit“, die primär die unsichere Kontur und Selbstwahrnehmung des Ich in den Blick nimmt, seinen Standort in der Verborgenheit „abseits der Dinge“. Damit hat er 2010 den „open mike“-Wettbewerb der Berliner Literaturwerkstatt in der Sparte Lyrik gewönnen.

Seine Gedichte geben sich narrativ, dabei wird das Erzählerische stets eingebunden in trancehafte Monologe, die vom Weltgefühl der Verlorenheit sprechen. Immer wieder sucht das an sich selbst zweifelnde und verzweifelnde Ich nach einer Verankerung – doch im „Kammerflimmern“ ist kein Halt zu finden. / Michael Braun, Tagesspiegel

Levin Westermann: unbekannt verzogen. Gedichte. Luxbooks Verlag, Wiesbaden 2013. 114 Seiten, 22 €.

81. Nachwüchse

In Deutschland geschriebene Dichtung gehört zu der besten in der Welt

sagt das künftige Deutsche Zentrum. Allerdings wohl nicht der Nachwuchs:

Das Lektorat des Literarischen März 2013 hat in den vergangenen Wochen aus 469 Bewerbungen neun junge Autoren aus Deutschland und der Schweiz ausgewählt. Sie kämpfen am 22. und 23. März in der Centralstation um den mit 8000 Euro dotierten Leonce-und-Lena-Preis. Besonders stark ist Berlin mit vier Lyrikern vertreten.

Die Auswahl für den bedeutendsten Nachwuchspreis deutschsprachiger Lyrik sei den Verantwortlichen in diesem Jahr schwergefallen, berichtete Lektoratsmitglied Christian Döring bei einer Pressekonferenz. „Es gab keine herausragenden Einsendungen oder prägnante Stimmen, die sich besonders herauskristallisiert haben“, sagte der Literaturkritiker. Er hat die Finalisten zusammen mit seinen Kollegen Fritz Deppert und Hanne F. Juritz ausgewählt.
Den Texten habe es nicht an Qualität gemangelt, sondern eher an literarischer Innovation. Dennoch hätten die Werke von Myriam Keil (Hamburg), Sina Klein (Düsseldorf), Levin Westermann (Biel/Schweiz), Sascha Kokot und Marlen Pelny (beide Leipzig) sowie Georg Leß, Tobias Roth, Katharina Schultens und Uljana Wolf (alle Berlin), die Lektoren am Schluss überzeugt.

/ Darmstädter Echo

Von der Website des Wettbewerbs:

Das Lektorat entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges darüber, welche Autorinnen und Autoren zum Wettbewerb eingeladen werden. Die ausgewählten Autorinnen und Autoren erhalten bis Ende 2012 eine Einladung.

Lektorat

Fritz Deppert, Christian Döring, Hanne F. Juritz

Jury

Sibylle Cramer, Ulrike Draesner, Kurt Drawert, Jan Koneffke, Joachim Sartorius

Die Vorjury (Lektorat) bestand bei (Neube-)Gründung des Leonce-und-Lena-Preises 1979 aus Fritz Deppert (* 1932), Karl Krolow (1915-1999) und Wolfgang Weyrauch (1904-1980). Hanne F. Juritz (* 1932, Leonce-und-Lena-Preis 1972) und Christian Döring als Benjamin (* 1954) kamen hinzu.

Jury 2011:

Sibylle Cramer, Kurt Drawert, Jan Koneffke, Raoul Schrott (wegen Krankheit ausgeschieden), Monika Rinck

Jury 2009:

Sibylle Cramer, Kurt Drawert, Jan Koneffke, Raoul Schrott

Jury 2007:

Sibylle Cramer, Kurt Drawert, Jan Koneffke, Brigitte Oleschinski, Raoul Schrott

Jury 2005:

Sibylle Cramer, Kurt Drawert, Jan Koneffke, Brigitte Oleschinski, Raoul Schrott

Letzte Preisträger:

  • 2011 Steffen Popp
  • 2009 Ulrike Almut Sandig
  • 2007 Christian Schloyer
  • 2005 Ron Winkler

51. Kritik

»die genauigkeit der worte schwindet« (…) »wir erfinden eine neue art von schweigen«. (…)

Das sind die hellsichtigsten Verse in »unbekannt verzogen«, Westermanns Debütband. Zeilen, die es anzukreiden scheinen, daß wir Selbstaussagen nur noch um die Ecke tätigen und die Sachverhalte im selben Zug noch kaschieren. »wie schwer sind dir die lider, / wie anmutslos erscheint an diesem morgen dir/ das licht.« Kann heißen: Die Realität wird von uns als nicht mehr so spannend und sublim empfunden wie das, was sich draus machen läßt. Ist das als Kritik zu verstehen? Daran, daß wir lieber nur noch Vages von uns geben und das Wahrgenommene sprachlich verklären als hätten wir einen Fotofilter über die Dinge geschoben?

Wahrscheinlich nicht. Es sind aber immerhin Verse, die den Modus operandi der Westermannschen Lyrik direkt bezeichnen. Sie bilden jedoch die Ausnahme. Statt Tiefe und Reflexion regieren Suggestion, Anspielung, Verklärung in dem Band, der jetzt im Wiesbadener Verlag Luxbooks erschienen ist. Nicht ganz zufällig bedient sich die Metaphorik häufig aus dem Bereich des Olfaktorischen: Es »riecht nach putz / und all der zeit im teppich, / riecht nach seife, riecht nach kaffee/ und nach dreck«. Westermann bedient sich einer Poetik des Flüchtigen und streut nur hier und dort Realitätseffekte ein, die schwammig mit Bedeutung aufgeladen werden: »an die nase dringt ein hauch von unbekannt verzogen«. Aufgeräumte Gedichte, die sich ein aalglattes Pathos leisten. / Kristoffer Cornils, junge Welt 14.1.

Levin Westermann: unbekannt verzogen. Luxbooks, Wiesbaden 2012, 113 Seiten, 22 Euro

44. Lyrikdebüts des Jahres

Mit Anne-Marie Kenessey (Autorin, Zürich), Dagmara Kraus (Autorin, Beaumont-les-Autels), Hans Unstern (Musiker und Autor, Berlin), Levin Westermann (Autor, Biel)
Kurator und Moderator: Christian Metz (Kritiker und Literautrwissenschaftler, Frankfurt/ Main)

Vier der Autoren und Autorinnen, die im letzten Jahr erstmals mit einem eigenen Lyrik-Band an die Öffentlichkeit traten, werden von Christian Metz an diesem Abend vorgestellt. Es sind die wichtigsten Lyrikdebüts des Jahres 2012. Die Dichter sprechen über ihre Arbeit und lesen aus ihren Texten.
Anne-Marie Kenesseys (*1973 Zürich) Debüt »Im Fossil versteckt sich das Seepferd vor dir« erschien in der Edition Klaus Isele. Die NZZ sprach von »virtuosem Wortgestöber« und staunte über die »ungewöhnliche Vielfalt, über den Formwillen« und die »spielerische Attitüde« dieser Gedichte.
»kummerang«, der Erstling von Dagmara Kraus (*1981 Breslau, Polen), 2012 bei kookbooks erschienen, ist »sommerlich heiter und klangsatt« (poetenladen.de). Die Gedichte zeichnen sich aus durch »eine geradezu lexikalische Lust an Sprache« (fixpoetry.com).
Der Musiker und Dichter Hans Unstern (Berlin) debütierte im Merve Verlag mit dem Band »Hanky Panky Know How«. Das Buch enthält, neben den Gedichten, Liedtexte der CD »Kratz Dich Raus«. Der Tagesspiegel spricht im Zusammenhang mit Unstern von der »besseren Lady Gaga«, und Die Zeit nennt ihn den »wohl talentiertesten Skeptiker im deutschen Songwriterpop«.
Levin Westermanns (*1980 Meerbusch) erstes Buch »unbekannt verzogen« erschien bei luxbooks. »Er schreibt Gedichte, in denen sich ein Ich auf sein Verschwinden vorzubereiten scheint.« (Michael Braun); es handle sich um »Protokolle eines imaginären Gangs in die Abgeschiedenheit«. Westermann gewann 2010 den Lyrikpreis des open mike.
Die Auswahl der Autoren für diesen Abend übernahm der Literaturwissenschaftler und Kritiker Christian Metz.
Im Anschluss an die Veranstaltung wird es einen kurzen musikalischen Soloauftritt von Hans Unstern geben.

Mit freundlicher Unterstützung durch Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung.

28.02.2013 20:00 Uhr - Literaturwerkstatt Berlin

108. Radikal wie Wulff?

Nachtrag zum Open Mike

Ist es deshalb nicht möglicherweise so, dass Christian Wulff den viel aufwendigeren, wütenderen, zersetzenderen Kampf geführt, sich viel weiter aus der eigenen Komfortzone hinausgewagt hat? Schließlich musste er sich tatsächlich mit dem Unangenehmsten und Widerständigsten beschäftigen, das es auf der Welt gibt: dem Realen. Viele deutsche Literaten begnügen sich indes mit dem gedämpften Raum ihres eigenen Gewissens und scheuen den Schritt in den Veronica-Ferres-Kosmos, weil der eben tatsächlich schmerzhaft wäre. Christian Wulff ist diesen Schritt gegangen, furchtlos schritt er voran.

Insofern ist die Hinwendung zur kleinen Realität, die auf dem Open Mike zu beobachten war, vielleicht eher als radikale poetische Strategie zu verstehen, denn als postideologischer Privatismus. Die jungen Schreibschüler formulieren einfach, was sie sehen, und mag das noch so banal sein. Und das, so der Lektor Daniel Beskos, ist auch ‘legitim, weil sie sich damit eben auskennen’.

‘Einst glaubten wir, die Ausnahme zu sein, die sich dem metrischen System entzieht’, heißt es bei dem Dichter Levin Westermann, der den Open Mike vor zwei Jahren gewonnen hat. Diese Metaphysik des Außenseiters ist den jungen Literaten fremd und indem sie das thematisieren, werden sie eben doch wieder an den Rand gedrängt, denn nichts ist unzeitgemäßer, als kein Individualist zu sein. Die Leute, die ‘sich nicht verbiegen lassen’ und ‘einfach ganz sie selbst sind’, tummeln sich heute massenweise in den Oberstufenzentren und in Zweierreihen beim ‘Supertalent’.

Die Außenseiter-Erzählung ist von Kulturikonen vom Range eines Bushido besetzt, denen dieses Rollenspiel nur deshalb nicht peinlich ist, weil ihnen entgeht, dass sie in jedem Moment ihre eigene Parodie sind, selbst wenn sie die Wahrheit sagen. Und genauso geht es jedem jungen Talent, das in Berlin-Mitte wohnt, auf Ausstellungen und Partys geht und einen aufrichtigen Roman über die Lehre seines Lifestyles schreiben möchte: Am Ende käme dann höchstwahrscheinlich doch wieder nur der vierhundertste Berlin-Mitte-Roman heraus, denn: ‘Wenn ich in Berlin-Mitte sitze, ist meine eigene Individualität inauthentisch’, wie Juror Thomas von Steinaecker sagte.

/ Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung 13.11.

82. 20. open mike – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik

Der 20. open mike findet vom 9.-11.11. in Berlin statt.

22 junge Autoren – die Namen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben – lesen zwei Tage lang aus ihren Texten und um die Preise des open mike. Aus mehr als 630 Einsendungen wurden sie von sechs Lektoren renommierter Verlage ausgewählt. Beim öffentlichen Finale hat jeder Teilnehmer 15 Minuten Zeit, die Juroren Marcel Beyer, Thomas von Steinaecker und Silke Scheuermann zu überzeugen. Für bis zu drei Gewinner steht eine Preissumme von insgesamt 7500 EUR zur Verfügung. Ein Preis wird für Lyrik vergeben.

Programm

Freitag 9.11. 20:00 Uhr

Der open mike und die Folgen: Debütlesungen.

In Lesung und Gespräch: Vea Kaiser (Wien), Matthias Senkel (Leipzig) und Levin Westermann (Biel)
Moderation: Kolja Mensing (Deutschlandradio Kultur, Berlin)

Ort: Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141,12043 Berlin

20. open mike – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik

Samstag, 10.11. 2012
ab 14 Uhr: Lesungen 20. open mike

Sonntag, 11.11. 2012
ab 12 Uhr: Lesungen 20. open mike
ca. 16.45 Uhr: Preisverleihung 20. open mike

Der open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation in Kooperation mit dem Heimathafen Neukölln und dem Allitera Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Kultur des Bezirksamtes Neukölln.

48. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (4)

Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift

Wird in den nächsten 3 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden.  (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur Kr – Na. Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)

  1. Michael Krüger (Hg.) ∙ Akzente. Zeitschrift für Literatur, Heft 2/April 2011: Moderne hebräische Lyrik, zusammengestellt von Ariel Hirschfeld, aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer, 108 Seiten, Broschur, Verlag Carl Hanser, München 2011.
  2. Alexej Krutschonych: Phonetik des Theaters. Hg. von Valeri Scherstjanoi. Leipzig: Reinecke & Voß 2011.  81 S.
  3. Georg Kulka: Sichtbarkeit. Aufzeichnende Prosa. Prosagedichtezyklus, hochroth Verlag 2011.
  4. Thomas Kunst · Legende vom Abholen, 109 Seiten, Klappbroschur, Edition Rugerup, Berlin · S-Hörby 2011.
  5. Kunstverein Kunstgeflecht (Hg.): Rhein! Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang Nr. 2 (Oktober), Kidemus: Köln 2011. Lyrik von Kurt Drawert, Armin Foxius, Frederike Frei, Thomas Geduhn, Harald Gröhler, Gert Heidenreich, Franz Hodjak, Yaak Karsunke, Jochen Kelter, Regine Mönkemeier, Albert Ostermeier, Elisabeth Plessen, Manfred Pricha, Carmen Elisabeth Puchianu, Francisca Ricinski-Marienfeld, Kurt Roessler, Said, Joachim Sartorius,Rolf Stolz, A. J. Weigoni.
  6. Axel Kutsch (Hg.) · Versnetze_vier. Deutschsprachige Lyrik der Ge­genwart von 216 Autorinnen und Autoren, dar­unter Andreas Altmann ∙ Michael Arenz ∙ Hans Bender ∙ Hans Georg Bulla ∙ Uwe Claus ∙ Crauss ∙ Hugo Dittberner ∙ Richard Dove ∙ Hans Eichhorn ∙ Peter Ettl ∙ Karin Fellner ∙ Brigitte Fuchs ∙ Claudia Gabler ∙ And­rea Heuser ∙ Franz Hodjak ∙ Jürgen Israel ∙ Peter Kapp ∙ Ulrich Koch ∙ Christoph Leisten ∙ Vesna Lu­bina ∙ Marie T. Martin ∙ Jürgen Nendza ∙ Andreas Noga ∙ Irmhild Oberthür ∙ Antje Paehler ∙ Tom Pohl­mann ∙ Arne Rauten­berg ∙ Francisca Ricinski ∙ Horst Samson ∙ Vera Schindler-Wunderlich ∙ Marita Tank ∙ Ralf Thenior ∙ Beate Ün­ver ∙ Marianne Ullmann ∙ Ruth Velser ∙ Jürgen Völkert-Marten ∙ Ron Winkler ∙ Ma­rio Wirz ∙ Maximilian Zander ∙ Rosemarie Zens, Vor­wort des Herausgebers, 329 Seiten, Broschur, Verlag Ralf Liebe, Wei­lerswist 2011.
  7. Stan Lafleur/Helena Becker: Das Lachen der Hühner. Liechtenstein-Gedichte und Papierschnitte, parasitenpresse, Köln 2011
  8. James Laughlin: Dylan schrieb Gedichte. Aus dem US-Amerikanischen von Christine Pfammatter. Leipziger Literaturverlag. 136 Seiten.
  9. lauter niemand e.V. (Hg.): lauter niemand. Die Berliner Zeitschrift für Lyrik und Prosa. 11. Ausgabe. Lyrik von Clemens Schittko, Sylvia Geist, Philipp Güntzel, Isabella Roumiantsev, Catherine Hales, Elke Engelhardt, Sina Klein, Richard Duraj, Andrea Scholl, Kerstin Becker, Martina Winter, Levin Westermann, Niklas Lem Niskate, Sonja vom Brocke, Charlotte Warsen, Thomas Steiner, Jan Imgrund, Dieter M. Gräf, Theresa Klesper, Claudia Gabler, Philippe Kottoros, Carl-Christian Elze, Lutz Steinbrück, Tom Nisse, Roberto Yañez, Tibor Schneider, Kirsten Hartung, Simone Hirth, Julian Walther, Robert Bahr, Prosa von Ulrike Almut Sandig, David Frühauf, Dirk Alt, Yulia Marfutova, Stephan Roiss, Martin Lechner, Guy Helminger, Joachim Wendel, Florian Wacker, Marie T. Martin, Bernd Gonner.
  10. Radmila Lazić: Das Herz zwischen den Zähnen. Gedichte. Aus dem Serbischen von Mirjana & Klaus Wittmann. Leipziger Literaturverlag. 160 Seiten.
  11. Ivo Ledergerber · Besuch bei einem Freund, 92 Seiten, Hardcover, Waldgut Verlag, CH-Frau­enfeld 2011.
  12. Wilhelm Lehmann, Poesiealbum 297. Auswahl Axel Vieregg, Grafik Herbert Tucholski. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011. 32 S.
  13. Christian Lehnert · Aufkommender Atem, 99 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Suhr­kamp Verlag, Ber­lin 2011.
  14. Anton G. Leitner · Arne Rautenberg (Hg.) · Das Gedicht, 19. Ausgabe: götterschöner freudefunken, Gedichte von Melanie Arzenheimer ∙ Jürg Beeler ∙ Brigitte Fuchs ∙ Norbert Göttler ∙ Ulla Hahn ∙ Erich Jooß ∙ Chris­tine Langer ∙ Andreas Peters ∙ Ilma Rakusa ∙ Robert Schindel ∙ Babette Werth ∙ Johannes Zultner u.v.a., 135 Seiten, Broschur, Anton G. Leitner Verlag, Weßling 2011.
  15. Anton G. Leitner (Hg.) ∙ Gedichte für Zeitgenossen. Lyrik aus 50 Jahren von H. C. Artmann ∙ Ingeborg Bachmann ∙ Werner Dürrson ∙ Jörg Fauser ∙ Axel Kutsch ∙ Mario Wirz u.v.a., 142 Seiten, Taschenbuch mit Schutzumschlag, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011.
  16. Anton G. Leitner, Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte, mit einem Nachwort von Ulrich Johannes Beil, 128 Seiten, Broschur, Daedalus-Verlag, Münster 2011.
  17. Michael Lentz · Textleben. Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt, herausgege­ben sowie mit Vor- und Nachwort versehen von Hubert Winkels, 576 Seiten, Hard­cover mit Schutzumschlag, Lesebändchen, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011.
  18. Ben Lerner: Die Lichtenbergfiguren. Gedichte, zweisprachig. Übersetzt von Steffen Popp. Mit e. Nachwort von Matthias Göritz.  luxbooks.americana, Wiesbaden 2011.
  19. Lettre International. Europas Kulturzeitung. Heft 95. Winter 2011. 138 S. Wassili Dimow: Kafkasus. Ein Poem. Beiträge von Péter Nádas, Slavoj Žižek, Friedrich Kittler u.v.a.
  20. Liao Yiwu: Massaker. Frühe Gedichte. Übersetzt von Hans Peter Hoffmann, hochroth Verlag 2011.
  21. Ernst Wilhelm Lotz · Wolkenüberflaggt (edition grillenfänger 20). 52 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  22. Wolfram Lotz: Fusseln. Liste. Köln: Parasitenpresse 2011 (paradosis Nr. 8). 16 S.
  23. Gertrud Luick-Conrad: Lebenslinien. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
  24. Nikola Madzirov · Versetzter Stein, aus dem Mazedonischen von Alexander Sitzmann, 64 Sei­ten, Hardco­ver, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2011.
  25. Zvonko Maković: lügen. warum nicht? Gedichte. Übersetzung: Alida Bremer. 96 Seiten, Format: 13.5 x 21 cm, gebunden, Softcover. Das Wunderhorn 2011.
  26. Nadeschda Mandelstam: Erinnerungen an Anna Achmatowa . Aus dem Russischen von Christiane Körner. Kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Pawel Nerler. Bibliothek Suhrkamp 1465, Berlin 2011. 205 S., mit zahlreichen Abbildungen.
  27. Horst-Ulrich Mann [d.i. Ulrich Horstmann]: Kampfschweiger. Gedichte 1977–2007. Verlag Shoebox House, Hamburg 2011. 187 S., € 16.90
  28. Julia Mantel ∙ dreh mich nicht um, Bilder von Petrus Akkordeon, Vorworte von Kurt Drawert und Jörg Sun­dermeier, 47 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
  29. Peter Marggraf (Hg.) · Berichte aus der Werkstatt, 10. Ausgabe, Bilder von Peter Marggraf, Gedichte von Hans Georg Bulla ∙ Uwe Claus ∙ Georg Oswald Cott ∙ Hugo Dittberner ∙ Paul Klee ∙ Gerd Kolter ∙ Heiner Müller ∙ August von Platen ∙ Rainer Maria Rilke, 40 Seiten, Format 23 x 33 cm, San Marco Handpresse, Neustadt 2011.
  30. Alfred Margul-Sperber (Hrsg.) · Die Buche. Eine Anthologie deutschsprachiger Judendichtung aus der Bukowina. Aus dem Nachlass herausgegeben von George Guțu, Peter Motzan und Stefan Sienerth. Mit Gedichten von Rose Ausländer · Uriel Birnbaum · Klara Blum · Paul Celan · Zeno Einhorn · Norbert Feuerstein · Ernst Maria Flinker · Robert Flinker · Benjamin Fuchs · David Goldfeld · Lotte Jaslowitz · Josef Kalmer · Alfred Kittner · Ewald Ruprecht Korn · Artur Kraft · Josef I. Kruh · Kamillo Lauer · Siegfried Laufer · Ariadne Baronin Löwendal · Hugo Maier · Itzig Manger · Alfred Margul-Sperber · Tina Marbach · Salome Mischel · Johann Pitsch · Moses Rosenkranz · Heinrich Schaffer · Isaac Schreyer · Jakob Schulsinger · Erich Singer · Isak Sonntag · Klaus Udo Tepperberg · Victor Wittner · Kubi Wohl. 469 Seiten, gebunden, 2. Auflage, Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
  31. Jean-Michel Maulpoix: Schritte im Schnee. Prosagedichte. Aus dem Französischen von Margret Millischer. Leipziger Literaturverlag. 140 Seiten.
  32. Ernst Meister · Gedichte, ausgewählt von Peter Handke, 150 Seiten, Hardcover mit Schutzum­schlag, Lese­bändchen, Suhrkamp, Berlin 2011.
  33. Burkhard Meyer-Sickendiek · Lyrisches Gespür. Vom geheimen Sensorium moderner Poesie, 571 Sei­ten, Bro­schur, Wilhelm Fink Verlag, München 2012.
  34. Suzanna Mikesh, “wann eigentlich haben wir damit aufgehört” 97 Gedichte, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, HC mit Schutzumschlag, Lesebändchen und Faksimilie auf dem Umschlag, ISBN: 978-3-935259-83-5, erscheinen im worthandel : verlag, 2011, 19,80 Euro (www.worthandel.de/wh_voe/aufgehoert.htm)
  35. Anja Möbest (Hg.): Alles auf Anfang. Trennungsgedichte. Reclam. 96 Seiten.
  36. Esther Mohnweg: Zuerst versinkt der Horizont. Berlingedichte und Fotografien. Leipziger Literaturverlag. 124 Seiten.
  37. Shafiq Naz (Hg.) · Der deutsche Lyrikkalender 2012. Jeder Tag ein Gedicht, 366 Ge­dichte von 300 Autorin­nen und Autoren von den An­fängen bis zur Gegen­wart, darunter Hans Assmann von Abschatz ∙ Friedrich Ani ∙ Jürgen Becker ∙ Irène Bourquin ∙ Ann Cotten ∙ Crauss ∙ Michael Donhauser ∙ Jutta Dornheim ∙ Elke Erb ∙ Peter Ettl ∙ Wolfgang Fienhold ∙ Walter Helmut Fritz ∙ Claudia Gabler ∙ Sylvia Geist ∙ Caroline Hartge ∙ Kerstin Hensel ∙ Angelika Janz ∙ Markus Manfred Jung ∙ Gottfried Keller ∙ Thomas Kling ∙ Wilhelm Leh­mann ∙ Alfred Lichtenstein ∙ Friederike Mayröcker ∙ Ernst Meister ∙ Jörg Neugebauer ∙ Hans Erich Nossack ∙ Hellmuth Opitz ∙ Jutta Over ∙ Silke Peters ∙ Marion Poschmann ∙ Bertram Reinecke ∙ Sophie Reyer ∙ Chris­tian Saalberg ∙ Horst Samson ∙ Suleman Taufiq ∙ Jesse Thoor ∙ Unbekannter Dichter ∙ Jürgen Völkert-Mar­ten ∙ Florian Voß ∙ Christian Wagner ∙ A. J. Weigoni ∙ Annemarie Zornack ∙ Stefan Zweig, 440 Seiten, Tischkalen­der mit Spiralbindung, Al­hambra Publishing, B-Bertem 2011.