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Landessprache

In the title poem of his 1960 collection Landessprache (Language of the Country) Hans Magnus Enzensberger examines divided postwar Germany, in particular the west, where the economic recovery enabled consumerism to distract the population from an immediate past that many preferred not to dwell on. Enzensberger is brutally frank. His country is a “murderers’ den / where in haste and impotence the calendar tears its own leaves, / where the past rots and reeks in the rubbish disposal unit / and the future grits its false teeth, / … all because things are looking up …”

This sense of things seems to have been both widespread and unpopular. To say, as Enzensberger did, that “it was like living with an enormous corpse in the cupboard” was to risk the disfavour of a state whose immediate predecessor had been in the habit of burning books and killing writers along with anyone else it cared to get hold of. The conservative politician Franz-Josef Strauss, a veteran of the Russian Front and rival of Helmut Kohl, referred to Enzensberger, Günter Grass and Heinrich Böll as Schmeissfliegen: blowflies.

It is hard to imagine a cultural row having such significance in Britain. Some may find that reassuring, while others will see it as evidence of a persistent malaise, a blend of timidity, mean-spiritedness and servility, whose latest symptom is the 2015 general election. An Enzensberger looking at the English electorate might have reached for Yeats’s comments to the audience at the Abbey theatre in 1926: “You have disgraced yourselves again.” Certainly, Enzensberger does not see his task as being to comfort and beguile. His language often has a Brechtian plainness. “Karl Heinrich Marx” is an unadorned portrait by an idiosyncratic adherent: “I see you betrayed / by your disciples: / only your enemies / remained what they were”, but Enzensberger also reveals an affinity for the folktale and fable found in Grass’s poems. / Sean O’Brien, The Guardian

Letztes Gedicht

Jörg Sundermeier schreibt bei Jungle World einen Nachruf auf Günter Grass und geht darin besonders auf eins der letzten Gedichte des Autors ein,

der unter dem Titel »Was nicht geschrieben wurde« ein Gedicht über Subhash Chandra Bose abliefert, »dessen Strophenfall die schwarze Göttin Kali diktierte«.

Bose, den man auch »Netaji«, also »Führer«, oder, so behauptet es Grass, »Führerlein« nannte, bildete mit Hilfe der Nazis um 1942 eine »Indische Legion«, die formell der Waffen-SS unterstellt war. In Kalkutta, wo Grass sich mehrfach aufhielt (was er in seinem schrecklichen Buch »Zunge zeigen« auch in Text und Bild dokumentierte), wird Bose sehr verehrt. Grass nun, schreibt Grass, wollte ihm ein Theaterstück oder einen Roman widmen, sammelte immer wieder Material dafür, aber: »Daraus wurde nichts. Doch immer noch tickt, was nie zu Papier kam.« (In diesem letzten Satz ist Grassens Sprachkunst zur Gänze enthalten). So blieb es bei dem Langgedicht »Netajis Weltreise«. Darin wird Boses Leben nacherzählt und Gandhi als Widerpart und »dürrer Guru« beschrieben: Boses Reisen durch die Welt und nach Deutschland, die Briten (»die khakifarbenen Herrn«) und der Kampf gegen ihre »wohlgenährten Bataillone«, dann schließlich Boses mutmaßlicher Tod im August 1945. Da »war Japans Sonne schon im Pazifik versunken,/weil atomare Pilze, zwei,/bewiesen hatten, wie total/der Zukunft Zukunft heißen wird.« Das Gedicht schließt mit Mahnung und Warnung: »Doch heut noch lebt er in Bengalen als Legende./Erzählt und auch besungen wird/das Wunder seiner Wiederkehr./Denn frisch geblieben ist der Wahn,/der ihn weltweit getrieben,/Stets sucht er Auslauf, findet neue Bahn.«

Somit ist Grass, der als Lyriker debütierte, mit einem Gedicht abgetreten.

Das Gedicht erschien in »Freipass. Schriften der Günter und Ute Grass Stiftung«, Band 1, herausgegeben von Volker Neuhaus, Per Øhrgaard und Jörg-Philipp Thomsa.

Gruppenkritik

Von Helmut Heissenbüttel

von 25 Autoren lasen 16 zum erstenmal 10 wurden positiv 9 negativ und 6 verschieden beurteilt in der Kritik fielen von 200 Wortmeldungen je 20 auf Walter Jens und Joachim Kaiser 17 auf Walter Höllerer 16 auf Erich Fried 12 auf Günter Graß 11 auf Hans Mayer 9 auf Marcel Reich- Ranicki je 7 auf Heinz von Cramer Fritz J. Raddatz und Peter Weiß 6 auf Erich Kuby je 5 auf Hans Magnus Enzensberger Alexander Kluge Jacov Lind und Hermann Piwitt 13 Kritiker sprachen je 4 mal und weniger

Hermann Piwitt glaubt eine wirklich positive Geschichte gehört zu haben Günter Graß ist mit dieser Geschichte nicht so einverstanden Peter Rühmkorf unterscheidet einen blassen Erzähler Marcel Reich-Ranicki ist nur nicht im geringsten dafür daß die Grenze zwischen fiction und non-fiction verwischt wird Fritz J. Raddatz muß sich fragen was dem Thema nun Neues abgezwungen wird Walter Jens fragt sich in welcher Weise ein bestimmtes Milieu angemessen dargestellt werden kann also Heinz von Cramer findet das eine ganz besonders saubere Arbeit

(…)

Walter Mannzen weiß nicht ob Günter Graß weiß ob Brecht wissen konnte was Graß weiß und Unseld wissen kann was Brecht wußte und Graß weiß ob Brecht wissen konnte ob Unseld weiß was Graß nicht weiß aber er sagts auch nicht

Walter Höllerer findet sehr viel an subtiler Substanz Walter Jens findet weder Theologie noch Libretto Alexander Kluge findet eine sehr interessante Abkehr von der Rhetorik Günter Graß findet das nun einmal eine pausbäckige Angelegenheit Hans Mayer findet den Text sehr schön

(…)

(vollständiger beim Merkur)

Günter Grass †

Mitte der fünfziger Jahre debütierte Grass als Lyriker und Dramatiker, nach ersten Versuchen als Schriftsteller wurde er Mitglied der “Gruppe 47“. Von 1957 bis 1959 lebte Grass mit seiner Frau Anna in Paris. Die Bildhauerei gab er bis auf Weiteres auf und beschäftigte sich erst in späteren Jahren wieder mit der bildenden Kunst. Allerdings gestaltete er zeitlebens die Umschläge seiner Bücher selbst und illustrierte viele von ihnen.

Mit Anfang 30 setzte Grass sich in eigenen Worten “dickarschig” hin und schrieb seinen ersten Roman über Nationalsozialismus und Weltkrieg durch die Augen des scheinbar ewigen Kindes Oskar Matzerath. Die Veröffentlichung seines Debüts “Die Blechtrommel” 1959 machte ihn weltbekannt. Hans Magnus Enzensberger sah damals in einer Radio-Besprechung “Schreie der Freude und der Empörung” kommen, und lobte weiter: “Unserm literarischen Schrebergarten (…) zeigt er, was eine Harke ist. Dieser Mann ist ein Störenfried, ein Hai im Sardinentümpel, ein wilder Einzelgänger in unsrer domestizierten Literatur, und sein Buch ist ein Brocken (…), an dem Rezensenten und Philologen mindestens ein Jahrzent lang zu würgen haben, bis es reif zu Kanonisation oder zur Aufbahrung im Schauhaus der Literaturgeschichte ist”.

Im Schauhaus der Literaturgeschichte kam das Werk in der Tat an, und nicht nur das. Die Verfilmung 1979 durch Volker Schlöndorff mit Mario Adorf, Angela Winkler und David Bennent erhielt den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Zusammen mit der Novelle “Katz und Maus” (1961) und dem Roman “Hundejahre” (1963) bildet “Die Blechtrommel” die Danziger Trilogie. “Die meisten meiner Bücher beschwören die untergegangene Stadt Danzig. (…) Verlust machte mich beredt”, wie Grass später schrieb. Zeitlicher Hintergrund war die dramatische erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, geschildert in einem oft grotesken und expliziten Stil, der seinerzeit durchaus schockieren konnte, nicht nur ideologisch. Der ehemalige NS-Publizist Kurt Ziesel etwa setzte vor Gericht durch, Grass einen “Verfasser übelster pornographischer Ferkeleien” nennen zu dürfen. / Irene Helmes, Süddeutsche Zeitung

Günter Grass liest das Gedicht “Mir träumte, ich müßte Abschied nehmen” (1986)

Das letzte literarische Werk von Günter Grass kommt im Sommer auf den Markt. Der Literatur-Nobelpreisträger habe bis wenige Tage vor seinem Tod an dem Buch gearbeitet, sagte sein Verleger Gerhard Steidl am Montag in Göttingen.
“Wir haben das Buch in der letzten Woche buchstäblich fertig gemacht, es ist druckreif. Wir hätten jetzt an Feinarbeit gebastelt”, sagte Steidl. Bei dem Werk mit dem Titel “Vonne Endlichkait” handele es sich um ein literarisches Experiment. Darin habe Grass erstmals Prosa und Lyrik miteinander verschmolzen. / Der Spiegel

Iain Bamforth würdigt Grass in der LRB als Lyriker und zitiert dieses Gedicht aus Grass’ “Vorzügen der Windhühner”, seinem ersten Gedichtband, das auf englisch so beiläufig elegant klingt in seiner Bosheit:

“In our museum – we always go there on Sundays –
they have opened a new department.
Our aborted children, pale, serious embryos,
sit there in plain glass jars
and worry about their parents’ future.” / Perlentaucher (dort auch zahlreiche weitere deutsche und internationale Stimmen)

44. Enzensberger 85

Sein erster Lyrikband (“Verteidigung der Wölfe gegen die Lämmer”) erregt 1957 großes Aufsehen. Wie viele der politisch engagierten Schriftsteller der frühen Bundesrepublik, ist der junge Enzensberger angetreten, die Schwere der existenziellen Nachkriegs-Lyrik zu zerschlagen. Seine Antwort: leichte ironische Poesie und pointierte Titel wie: “Rabattmarken”, “Musterland/Mördergrube” oder “Es geht aufwärts, aber nicht vorwärts”. / Heike Mund, dw

Enzensberger kann auf gravitas verzichten, weil ihn ohnehin nie jemand für zu leicht befunden hat. Ansonsten sorgt er für eine angenehme Distanz, die so heiter und arglos daherkommt, dass sie niemand als persönlich kränkend empfinden muss. Er ist nie schroff-arrogant, sondern immer geschmeidig-überlegen. Vielleicht lässt es sich so ausdrücken: Man kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass es im Deutschland unserer Tage noch jemanden geben könnte, von dem sich Hans Magnus Enzensberger provozieren ließe. Da reicht keiner hin. Wie tief getroffen nimmt sich ein Martin Walser eine missgünstige Kritik noch immer zu Herzen! Wie persönlich verfolgt von den Medien kann sich ein Günter Grass fühlen! Welch strenger, gerechter Zorn kann einen Jürgen Habermas erfassen über falsche Tendenzen in der Öffentlichkeit! Auf dem apollinischen Olymp, auf dem sich Enzensberger eingerichtet hat, herrscht Unverletzlichkeit gegenüber irdischen Sticheleien. / Ijoma Mangold, Die Zeit

Mehr: Arno Widmann, FR

70. Literaturdebatte 1966

1966 fand die Literaturdebatte nicht in den Zeitungen statt (jedenfalls nicht in Westgermanien). Die Literaturzeitschrift Akzente diskutierte unter der Überschrift: “Die Jungen – haben sie einfach nichts zu sagen?” Das Niveau war hoch. Paul-Gerhard (später Hadayatullah) Hübsch steuerte ein Minidrama bei, Auszug:

die deutsche literaturwiese. auftritt der gute onkel aus amerika! er ächzt & stöhnt das ganze stück über, weil er schwer am deutschen schicksal trägt.

der gute onkel aus amerika (murmelnd): wolln doch dem handke mal zeigen, was ne harke is. (laut) die jungen sind beschissen / weil sie nix zu sagen wissen. (geht ab)

jungdichterstimme aus dem hintergrund (leise): ich will was sagen!

walter von der höllerer: sim-sala-bim!

aus den maulwurfshügeln ertönen hurtige, muschige, hübsche, knoffige, mairige, prießnitzige,  undsoweitrige stimmen, (durcheinanderredend): ICH BIN, dubist, ER ißt, (sie ist!) – es ist. WIR SIND, IHR seid, siesind. ich war du warster sieeswarwirwaren. ihr wart! siewaren. (undsoweiter&sofort. bis) ich wollte gewesen sein, duwolltestgewesenseinersieeswolltegewesensein …

(irgendwann zwischendurch senkt sich dichter nebel über die bühne).

(…)

privatdozent: der erste ist zu jung / doch hat er wengstens schwung / der zweite ist nicht diskutabel / der dritte gar ist miserabel / dem vierten halt ich die jugend zugut / dem fünften jedoch fehlt leider der mut.

die deutsche leserschaft: oh dichtung du selige / prosa du mehlige / lyrik du kehlige.

chor der traditionalisten: wir wollen unsern alten friedrich schiller wieder haben.

Akzente 5/1966, S. 356

Zwischenfazit von Michael Nerlich:

500 deutsche bierzeitungsdichter stürmen die bühne und übernehmen die redaktion der akzente

Ebd. S. 358

Die Protagonisten:

  • Die Alten: Goethe, Schiller, Kafka, Musil, Heinrich Mann
  • Die Mittleren: Günter Grass, Peter Handke, Peter Weiss, Yakov Lind
  • Die Jungen: Adolf Muschg, Paul-Gerhard Hübsch, Artur Knoff, Wolfgang Maier, Reinhard Prießnitz

 

107. Dieses sogenannte Reale

Korbinian Frenzel: Wenn wir noch mal auf die generelle Bedeutung von Gedichten schauen – das letzte Mal, dass ein Gedicht öffentlich wirklich hohe Wellen geschlagen hat, war das Gedicht von Günter Grass, „Was gesagt werden muss“. Darin hat er ja Israel schwer angegriffen. Sie haben damals eine Art Gegenposition eingenommen, nicht inhaltlich, sondern eher in der Frage, was Dichtung soll. Sie legt sich, haben Sie damals geschrieben, nicht mit der Realität an. Darüber bin ich ein bisschen hängen geblieben, über dieser Formulierung, weil das für mich so klingt wie ein literarisches Biedermeier, wo man sich wohl fühlen kann.

Durs Grünbein: Nein. Ich habe mal an anderer Stelle gesagt, in einem Gedicht, um es vielleicht mal so kurz wie möglich für mich, übrigens nur für mich zu definieren, was das ganze soll, gefragt, was es eigentlich ist, das Poetische: Es geht auch um die Besonnenheit traumdichter Bilder in der Bananenrepublik des Realen. Ich habe also gesagt, okay, dieses Reale, was uns immer umgibt, dass wir auch alle sehr gut kennen, das wird ein bisschen, wenn man diesen Abstand hat, selber zu einer Art Bananenrepublik. Ich sage damit, dass eigentlich die Dichtung mit ihren Möglichkeiten es schafft, qua Fantasie dieses sogenannte Reale immer neu zu durchkreuzen, und das ist sehr wichtig. Das ist kein Biedermeier, sondern das ist eine Art Souveränitätserklärung.

Wer sagt mir denn, dass das, was mich umgibt, politisch umgibt, etwa das Ewige ist oder so, dass es immer so bleiben muss und so weiter? Ich kann also auch in politischen miserablen Situationen mittels Dichtung vorankommen. So war das immer in der Menschheit. Es waren oft kühne Dichterträume, die uns schon die Zukunft gezeigt haben und Möglichkeiten, aus diesem Schlamassel herauszufinden, weshalb ich dann immer enttäuscht bin, wenn die Dichtung direkt missbraucht wird für sehr direkte politische Botschaften. Das hatten wir auch oft gerade im 20. Jahrhundert, aber das sehe ich als Missbrauch der Poesie und das ist kein Biedermeier. Im Gegenteil! Das ist eine Art Unabhängigkeitserklärung, die sich durch Poesie herstellt.

/ DLR

82. Grass in Persien?

Iran lädt den deutschen Nobelpreisträger Günter Grass zum Fajr International Poetry Festival ein, teilte die iranische Nachrichtenagentur Mehr heute mit.

In seinem Gedicht “Was gesagt werden muss” (2012) drücke Grass die Sorge aus, die deutsche militärische Unterstützung für Israel (Lieferung eines U-Boots, das atomare Sprengköpfe tragen kann) könnte dazu benutzt werden, “das iranische Volk auszurotten” und betone, niemand im Westen traue sich, Israel in Zusammenhang mit Atomwaffen zu bringen.

Auch drei weitere Schriftsteller aus Europa, drei aus arabischen Ländern ebenso wie Schriftsteller aus den USA und anderen  Ländern werden erwartet.

Auf dem Festival wird es Wettkämpfe in Kategorien wie Kritik und Forschung, Klassische Lyrik, Kinder und Jugendliche und Moderne Lyrik geben.

Im vergangenen Jahr hatten 2000 Dichter aus Iran und 15 anderen Ländern teilgenommen. Das Festival findet jedes Jahr zum Gedenken an die Islamische Revolution von 1979 statt. Es wird im Mai stattfinden. / Temkin Jafarov, Saeed Isayev, Iranian.com

78. Alfred-Döblin-Stipendium

Alfred-Döblin-Stipendien in Wewelsfleth 2014

Acht Berliner Autorinnen und Autoren werden in diesem Jahr auf Einladung der Akademie der Künste und der Kulturverwaltung des Berliner Senats im Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) drei Monate leben und arbeiten.

Das Alfred-Döblin-Stipendium erhalten:
Konstantin Ames, Artur Henryk Dziuk, Heike Falkenberg, Julia Kissina, Katerina Poladjan, Johann Reißer, Sebastian Unger, Senthuran Varatharajah

In dem von Günter Grass dem Land Berlin gestifteten Haus stehen den Stipendiatinnen und Stipendiaten drei möblierte Wohnungen zur Verfügung; darüber hinaus erhalten sie monatlich 1.100 EUR.

Der Jury, die über 85 Anträge zu beraten hatte, gehörten Jörg Feßmann, Frauke Meyer-Gosau und Regula Venske an.

17. Hackfleisch

Günter Kunert auf die Frage, was er von dem Gedicht “Was gesagt werden muß” halte:

Das ist bei Grass doch nur Hackfleisch aus Worten. Es fehlt dem Text von Grass alles, was ein Gedicht ausmacht. Es ist ein Pam­phlet, das in zerbrochenen Zeilen daherkommt.

Nordwestzeitung 23.4. 2012

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