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Schlagwort-Archive: Clemens Schittko

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Prolog X4

Ausstellung und Release – 27.6. – 30.6.15

Wer wissen möchte, welche künstlerische Transformation das „Kapital“ von Marx im Jahr 2015 erlebt und wieso Thomas Morus sich kopflos geträumt hat, dem empfehlen wir die neue Ausgabe des Prolog- Heft für Zeichnung und Text zum Schlagwort u-TOPIEN. Außerdem in der neuen Ausgabe: stolpernde Gräser und Langsamgeher, ein utopisches Möglichkeitenuniversum, ein ganzer Schwall Schwalben, Enten, die barfuß gehen, Ikarus und Artemis, etwas zur Zukunft deutscher Mittelstädte, Zeichnungen, Bilder, Collagen, Gedichte, Gedanken, Texte und ein rotes Ufo…

Wir laden herzlich ein zur Heftrelease der 14. Ausgabe des Prolog. Prolog X4 versammelt auf 68 Seiten Arbeiten von 48 Künstler- und AutorInnen zum Thema u-TOPIEN. Vom 27.-30.6. stellen wir die neue Ausgabe mit Ausstellung und Lesungen vor. In der begleitenden Ausstellung werden Arbeiten der an dieser Ausgabe beteiligten KünstlerInnen zu sehen sein. Zu Gast sind wir dieses Mal im Pavillon am Milchhof in Berlin Prenzlauer Berg.

27.6. ab 17 Uhr Eröffnung der Ausstellung und Heft-Release, parallel läuft das Sommerfest der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. mit Bar, Musik und…

28.6. und 29.6. 14 Uhr – ca. 21 Uhr geöffnet, ab 19 Uhr „Künstler-Tresen“

30.6. 14 Uhr – 21 Uhr geöffnet, ab 18 Uhr Finissage & Short-Lesungen u.a. mit Clemens Schittko, Kai Pohl, Stephan Brenn, Susanne Eules, Lars-Arvid Brischke

Programm ist noch in Arbeit…

Prolog X4 mit Arbeiten von: Albrecht Wild, André Patten, Anett Lau, Anke Becker, Andreas Koletzki, Anton Schwarzbach, Astrid Köppe, Ben G. Fodor, Christoph Vieweg, Clemens Schittko, Dorit Trebeljahr, Erwin Schumpeter, Franziska Peter, Georg Kakelbeck, Grazyna Zarebska, Hagen Klennert, HEL Toussaint, Ilse Ermen, Jonis Hartmann, Juliane Laitzsch, Kai Pohl, Katharina Seidlitz, Käthe Wenzel, Katrin Heinau, Katrin Salentin, Kirsten Klöckner, Lars-Arvid Brischke, Liana Zanfrisco, Margarete Lindau, Martin Bartels, Mikael Vogel, Moritz Schleime, Nicole Wendel, Norbert Bücker, Ottfried Zielke, Patrick WEH Weiland, Pega Mund, Petrus Akkordeon, Ross Henriksen, Simone Scharbert, Susanne Eules, Silvia Lorenz, Søren Bjælde, Stefan Malicky, Stephan Brenn, Susanne Koheil, Su Tiquun, Uta Protzmann

Das Heft ist während der Ausstellungstage vor Ort erhältlich oder hier zu bestellen für 8€+Versand.

Utopisches Überraschungs-Special: Einige Ausgaben des neuen Heftes sind mit kleinen Grafiken, Zeichnungen und Unikaten einiger Künstler- und AutorInnen erhältlich. Entweder vor Ort oder hier (Stichwort: Prolog X4 mit Unikat) für 15 €+Versand. So lange der „Vorrat” reicht.

Pavillon am Milchhof in der Schwedter Str. 232, 10435 Berlin, zwischen Kastanienallee und Mauerpark

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My Degeneration

Kai Pohls „Auweia heißt jetzt Ai Weiwei“ (S. 117 ff.) mag auch als neodadaistische Textperformance mit dem Transformationsschutt aus der Sprache von Werbewirtschaft und Politik begriffen werden. In seinem Kompilierungsverfahren verknüpft er verschiedene Bedeutungs- und Sinnebenen. „Erwartung heißt jetzt Entwaldung“ ist da etwa zu lesen, oder: „beschleunigte Verschwendung heißt jetzt Zukunftsverbrauch oder Wachstumsbeschleunigungsgesetz“. Und spart dabei die Niederungen des politischen Alltags nicht aus: „FDP heißt jetzt fast drei Prozent“, „Hohn heißt jetzt Hoeneß“. Man muß diese Texte, in denen sich, wie z.B. in Lars-Arvid Brischkes manifestartigem Beitrag (S. 100 ff.), die Rasanz und die Atemlosigkeit der medial aufbereiteten Gegenwart widerspiegeln, einfach politisch lesen. Und das durchaus mit Genuß. Brischke läßt mittels Versatzstücken aus Pressemeldungen, Schlagzeilen und Statements, die er gelegentlich lakonisch kommentiert, die Szenarien von Mauerfall, Nachwendezeit, Finanzkrise und Fukushima-Katastrophe Revue passieren. Wie nebenher tauchen da auch Namen auf, die in jüngster Zeit mit Skandalen verbunden wurden, Kachelmann, Strauss-Kahn und Assange. Robert Mießner verbucht in seiner Enzyklopädie diverse Sinnverschiebungen: „separat bleibt separat doch siehe/ kontakt unter kontrakt/ intellektuell unter integriert/ anpassung unter sachzwang“ (S.88). In Benedikt Maria Kramers Variationen zum Drifting von Dingen, Begriffen und Namen nach Kai Pohl finden sich beispielsweise diese Zeilen: „Abzocke heißt jetzt Marketing./ Propaganda heißt jetzt Advertising.“ (S. 98).

Ja, es besteht Gefahr, irgendwann selbst in Kai Pohls Namedropping-Trommel oder den Fokus seiner Mitstreiter zu geraten und sich unvermittelt in einem illustren Kontext wiederzufinden. / Jayne-Ann Igel, Signaturen

(Kramer / Mießner / Pohl / Schittko et al.:) my degeneration: the very best of WHO IS WHO. Greifswald (freiraum verlag) 2014. 151 Seiten. 14,95 Euro. 

87. Vermintes Feld

… hier kommt wirklich einmal zusammen, was zusammengehört. Insofern braucht man sich – wie im zitierten Fall – nicht zu wundern, wenn ein Sympathisant solcherart Textarbeit, der aus Güstrow stammende Dichter Bertram Reinecke, in seinem »Grußwort« zu diesem Band bemerkt: »Man könnte einwenden, es handele sich hier nicht um Sprachgebrauch, eher um Sprachverbrauch. Damit sind wir auf dem verminten Feld des politischen Gedichts angelangt.«

(…) von der manipulativen Funktion dieses »Sprachverbrauches« (B. Reinecke) einmal ganz abgesehen. / Wolfgang Gabler, Risse

Kramer/Mießner/Pohl/Schittko et al.: my degeneration. the very best of WHO IS WHO. Texte 2004-2013, Greifwald: freiraum-verlag, 134 S., 14,95 €.

7. Mit Sappho

Sapphofortsätze

Von Christiane Kiesow

Vor etwa einem dreiviertel Jahr ging ein Aufruf durch das Internet: Sendet Sapphogedichte! Sofort setzte das Grübeln ein: welche Art Text eignet sich für eine solche Anthologie? Ich bin des Altgriechischen nicht mächtig, also fallen Übersetzungen schon einmal weg. Es gäbe die Möglichkeit, sich formal zu nähern, sich z.B. an sapphischen Strophen zu versuchen oder eine Hymne zu verfassen. Man könnte Sappho auch durch den Fleischwolf drehen und Anagramme basteln. Leerstellen besetzen, Lückenfüller spielen; von der Tonimitation über das Fortsetzen der Fragmente hin zur phonetischen Übersetzung, ist alles möglich. Auch inhaltlich könnte man sich austoben. War sie nicht Lehrerin und Lesbe? Hat sie nicht auf einer Insel gelebt, am anderen Ufer? Da war doch von Wasser die Rede und von Mädchen und Mond.

Doch mit diesen Überlegungen gingen auch Zweifel einher. Lauert bei allzu eifriger Formstrenge nicht die Gefahr, in eine spröde akademische Übung abzudriften? Würde sich die Anbetung einer Silikonpuppe thematisch zu radikal ausnehmen? Ist es eigentlich juristisch erlaubt, sapphisches Gaffen gegenüber minderjährigen Mädchen zu thematisieren oder ist es vielleicht zu seufzerverseucht? Außerdem lässt sich ein Gedicht in geschlechtergerechter Gebärdensprache schwer abdrucken. Doch während ich mir meine Schreibhemmungen zusammen sammelte, waren andere wesentlich mutiger. Viele von den Ideen wurden erfolgreich umgesetzt und so ist ein aufregend vielstimmiger, bunter Band zustande gekommen.

Nimmt man ihn zur Hand, fällt schon die Gestaltung des Einbandes positiv auf. Es handelt sich dabei um eine optisch an Hieroglyphen und strukturell an ein Gedicht erinnernde Anordnung von kleinen Piktogrammen, die bei ausreichender Kenntnis vom Stoff eindeutige Bezüge zu Sappho herstellen. Mond, Rosen, Herztöne, Frauenkörper, Schlaflider, Vasen, Wasser. Hier ein kleiner Rüffel an die Herausgeber: warum ist die Grafikerin Isabel Wienold eigentlich nicht im Autorenregister aufgeführt?

Blättert man in den Band hinein, sind die Gedichte dann in vier Kategorien eingeteilt. In Remix finden sich die Gedichte, die die Auseinandersetzung mit einer „zusammengesetzten Sappho suchen“, Gegenentwürfe und Nachschöpfungen einzelner Sapphischer Stückchen finden sich unter Einzelstücke, darauf folgt die thematische Einheit Alles wird Mond, die sich frei dem berühmten Fragment 168b widmet, zuletzt finden sich allerlei Arten von Fragmenten. An dieser Stelle stutze ich. Gibt es denn gar kein erotisches Kapitel? Ja – wo sind eigentlich die Venushügelvoyeurismen!

Liest man sich aber hinein, so stößt man durchaus auf vaginale Spuren. Bei Marcus Roloff finden sich „aprikosenhälften mit flimmerhärchen“, Michael Gratz hat sich dem Vagina Sonnet von Joan Larkin gewidmet. Gleich zweimal hintereinander. Wobei die phonetische Oberflächenübersetzung die wesentlich spannendere ist. Auf die ursprünglichen Zeilen „A famous poet told me, ‘Vagina’s ugly.’/Meaning, of course, the sound of it. In poems.“, dichtet er: „Effeminate poet sold in red china suckling. / Minnow’s force. They found a wit in poems.“

Weitere experimentelle Dichtung findet sich vor allem auf den hinteren Seiten des Bändchens. Dort bringt Clemens Schittko die Bestellinformation eines Online-Buchhändlers in Form und Bertram Reinecke erfindet die Gegenüberstellung eines sapphischen und eines alkäischen Fragments. Die größten Rätsel geben mir aber Elena L. Steinberger und Birgit Kreipe auf. Sie machen deutlich, worin die große Chance des Fragments besteht: nämlich durch Lücken hermeneutischen Leseansprüchen von vorn herein ein Schnippchen zu schlagen. Die Ursache für das Scheitern des Verstehens ist quasi inbegriffen. Egal, wie man es angeht, der Freiraum funktioniert immer als Letztbegründung. Denn man weiß ja nicht, ob und wenn ja: was und wie viel fehlt. Und wovon. Angelika Janz muss an dieser Stelle auch genannt werden, hat sie schließlich die Arbeit am Fragment zu einer Poetologie kultiviert. Wobei sie den umgekehrten Weg nimmt: sie resozialisiert das Fragment zum gesellschaftsfähigen Gedicht.

Blättert man wieder ein Stück zurück, so findet man sich bei einer Kumulation von Mond wieder. Es ist angenehm, das Fragment 168b von so vielen Seiten durchbuchstabiert zu sehen. Hier bietet der Sapphoband die Gelegenheit, einmal bei einem Thema zu verweilen. Es zu drehen und zu wenden und darüber nicht ungeduldig zu werden, sondern es von Text zu Text zu vervollständigen. Erwähnt sei hier auch Christoph Georg Rohrbach, der mit der Veröffentlichung in „Muse, die zehnte“ sein Gedichtdebüt begeht.

Aber Tod dem chronologischen Erzählen. Noch einmal forsch hereingegriffen in den Bilderbottich. Da „welkt Wald“ (Richard Duraj/Andreas Bülhoff) und da ist „aller Tag nur Wachliegen noch nach dir“ (Tobias Roth), es gibt „Plektron für Stimmbänder“ (Asmus Trautsch), „kubistische Kämme“ (Ulf Großmann) und etwas ist „von Schönheit gestanzt“ (Georg Leß). Da heißt es: „Anfang gut, alles gut“ (Philipp Günzel) und dazwischen winden sich Zungen (Phoebe Giannisi).

Ja – vielleicht hatte ich mir zu Beginn mehr Vulvavöllerei gewünscht, aber das ist nun nicht mehr so schlimm. Wer ernsthaft eine Anthologie betrachten will, muss immer den Teil bedenken, der fehlt.

Wie sollte man sonst Auswahl erkennen?

Muse, die zehnte. Antworten auf Sappho von Mytilene
Herausgegeben von Michael Gratz und Dirk Uwe Hansen
Erscheinungsdatum: 01.12.2014
110 Seiten; Softcover; 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-943672-50-3
14,95 EUR (D)

Mit Glykeria Basdeki, Kerstin Becker, Andreas Bülhoff, Jascha Dhal, Daniela Danz, Richard Duraj, Christiane Heidrich, Jenny Feuerstein, Phoebe Giannisi, Mascha Golda, Michael Gratz, Ulf Großmann, Alexander Gumz, Philipp Günzel, Marilyn Hacker, Bianka Hadler, Dirk Uwe Hansen, Andreas Hutt, Roman Israel, Angelika Janz, Anja Kampmann, Jorgos Kartakis, Odile Kennel, Birgit Kreipe, Erika Kronabitter, Jan Kuhlbrodt, Marianna Lanz, Joan Larkin, Georg Leß, Leonce W. Lupette, Anne Martin, Artur Nickel, Simone Katrin Paul, Martin Piekar, Bertram Reinecke, Rick Reuther, Christoph Georg Rohrbach, Marcus Roloff, Tobias Roth, Uwe Saeger, Clemens Schittko, Armin Steigenberger, Elena L. Steinbrecher, Brigitte Struzyk, Asmus Trautsch, Monika Vasik, Eva Christina Zeller

Zum Verlag (mit Leseprobe)

41. Pflaster

… nennt sich ein “podcast zur entblödung mitteleuropas”. In
PF038 –

clemens schittko – ‘stammtischkorrekturen’
der autor clemens schittko erklärt wie das mit den gedichten ist.

u.a. über diese Themen:

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80. Ausgepackt

und das Prüfen kann beginnen!

  • Poesiealbum 309: Hilde Domin. Auswahl Klaus Siblewski, Grafik Cy Twombly. 32 S., 4€. Mehr
  • Poesiealbum 310: Friederike Mayröcker. Auswahl Sonja Harter. Grafik Max Ernst. 32 S., 4€.
  • Mara Genschel: Referenzfläche 3# 8/50
  • Mara Genschel: Referenzfläche 3# 10/50 (Foto s. unten)
  • Lettre international. Europas Kulturzeitung. # 103. 138 S., 14,50€ (Beiträge von/über Gertrude Stein, Péter Nádas, Andrzej Stasiuk, Eliot Weinberger u.v.a.)
  • Richard Pietraß: Pariser Lust. Au plaisir de Paris.  Deutsch-Französisch. Ins Französische übertragen von Alain Lance und Gabriele Wennemer. Warmbronn: Ulrich Keicher, 2011.
  • Ludwig Steinherr: Flüstergalerie. Gedichte. München: Allitera, 2013.
  • Dirk Uwe Hansen: zwischen unge/ sehnen orten. silbende_kunst 2013.
  • floppy myriapoda. Subkommando für die freie Assoziation. Heft 23. 5€ (Mit Clemens Schittko, Kai Pohl, Gerd Adloff, HEL Toussaint, Linkeck u.v.a.).
  • Tone Avenstroup: ineinandersetzung samstemmelse. Distillery 38. 6€.
  • Katja Horn: Mengenleere. Gedichte. Distillery 39. 6€.
  • John Ashbery: FLOW CHART / Flussbild. Langgedicht, zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Matthias Göritz und Uda Strätling. Wiesbaden: Luxbooks 2013. 384 S.,  29,80 €
  • Sprache im technischen Zeitalter 208. Mit & über: Rolf Haufs, Nico Bleutge, Annett Gröschner, Frank Milautzcki, Aris Fioretos, Matthias Göritz, John Ashbery u.a.
  • Risse 31: Zensur. Mit & über Wolfgang Schreyer, Reinhard Jirgl, Kristoffer Cornils, Christa Wolf u.a. 5€
  • Zeitschrift für Ideengeschichte H. VII/4, Winter 2013: Die spinnen. Mit & über Anthony Grafton, Bruno Latour, Günter Figal, Derrida u.a.
  • manuskripte. Zeitschrift für Literatur. 202/ 2013. Mit Swantje Lichtenstein, Ann Cotten, Ulrike Draesner, Fabjan Hafner, Norbert Hummelt, Nadja Küchenmeister, Ales Rasanau, Martin Piekar, Marcel Beyer, Peter Hamm u.v.a.
  • Jenny Feuerstein: Lyriklos. Gedichte und Fotografien. Köln: silbende_kunst, 2013.
DSCI1543

Eine Doppelseite im Vergleich. Fans oder Archivare: Auflage aufkaufen!

DSCI1539

35. Friedrichshain 2

FRIEDRICHSHAIN 2 - Das Literaturfestival in Prenzlauer Berg

Konkuratiert, kinkaturiert und konterkariert
vom Wohlfahrtsausschluß Erpe (Neuenhagener Mühlenfließ)/
Dahme/levaH/Panke/Spree/Weißer See und der Epidemie der Käfte
in Tateinheit mit der LKO-Exekutive Wedding/Alt Gaarz
und dem Liebe/Arbeit/Wissen-Ausschuß Komponistenviertel

Festivalprogramm hier

Auszug:

Freitag, den 15. November um 20 Uhr:

Lesung

Florian Günther stellt die Oktober-Ausgabe seiner Zeitschrift DreckSack vor. Es lesen: Marvin Chlada (Duisburg), Gerd Dembowski (Berlin), Susann Klossek (Zürich), Andrea Mohr (Australien), Erik Steffen (Berlin) und Florian Günther (Berlin)

Montag, den 18. November um 20 Uhr:

Fantôme Verlag/Neue Gesellschaft für angewandte Toponymie präs.

Toponymische Hefte mit Cordula Daus
und Claudia Basrawi liest aus XXL hat Angst

 

Mittwoch, den 20. November um 20.30 Uhr:

Ein Schlag aus dem Leben I.

Christoph Meyer im Gespräch mit Bert Papenfuß

Anschl. floppy myriapoda – Subkommando für die freie Assoziation präs.

Doppelschlag im Zweierpack 2

Heftrelease # 24 mit Ralph GabrielAlexander KrohnAriane Sept u. a.

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Außerdem mit Henning HesseSilvia KoerblScheiffeleChristine SohnPatrick WEH Weiland, Andreas Paul, Silka Teichert, Annett Gröschner, Gerd AdloffClemens Schittko, HEL, Lutz Steinbrück, William Blake u.v.a.

28. Prolog Nr. 11

Wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellung und zum Erscheinen der neuen Ausgabe von Prolog – Heft für Zeichnung und Text, Thema: struktur(en).

Prolog Nr. 11 erscheint am 9.7.2013 im Institut für Alles Mögliche, Abteilung für alles Andere, Ackerstraße 18, 10115 Berlin / Mitte.

Dienstag, den
 9.7. 17  21.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung und Präsentation des Heftes und der Zeitschrift allgemein,
ab 19 Uhr Lesungen von und mit: Melanie Katz, Mikael Vogel, Anett Lau, Clemens Schittko, Kai Pohl, Silke Galla u.a

Die Ausstellung ist am 10. und 11.7.2013 von 15-21 Uhr geöffnet.

http://prolog-zeichnung-und-text.de/blog/

Das neue Heft enthält Beiträge von: Albrecht Wild, Alessandro Chiodo, Andreas Koletzki, Anett LAu, Anton Schwarzbach, Bernd Mörsberger, Birgit Graschopf, Caca Savic, Christian Meskó, Christoph Janik, Clemens Schittko, Crauss., Daniel Ludwig, Dorit Trebeljahr, Enrico Weinert, Erwin Schumpeter, Felix Baxmann, Hanna Hennenkemper, HEL Toussaint, Henning Hennenkemper, Henrik Jacob, Jochen Schneider, Johannes Regin, Jojo, Kai Pohl, Katalin Pöge, Katja Sehl, Katrin Heinau, Klaus Erich Dietl, Margarete Lindau, Martin Bartels, Matthias Wegehaupt, Matthias Wohlgenannt, Melanie Katz, Mikael Vogel, Mikhail Lezin, Natascha Naffin, Oskar Manigk, Patrick WEH Weiland, Philipp Hager, Rebecca Blöcher,  Saskia Buwert, Selina Schuster, Silke Galla, Stefan Malicky, Stefan Riebel, Su Tiquun, Susanne Eules, Tillmann Lange, Todosch Schlopsnies, Uta Koslik, Werner Kernebeck, Yvonne Andreini

Prolog – Heft für Zeichnung und Text ist eine Künstlerzeitschrift aus Berlin und wird vom Berliner Künstler Anton Schwarzbach herausgegeben. Am Prolog Nr. 11 mitgearbeitet haben die Autorinnen Melanie Katz und Katrin Heinau sowie die Künstlerin Dorit Trebeljahr.

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu können.

Das Heft ist ab sofort (vor)bestellbar. Es ist 48 Seiten stark und enthält Beiträge von 53 Künstlern und Autoren. Es kostet im Einzelverkauf 10 Euro. Wer bis 9.7. vorbestellt, bekommt es für 8 Euro inkl. Versand (in D).

68. Weißensee ist überall

Robert Mießner über das Festival “Weißensee 2″ heute in der Zeitung junge Welt, Auszug:

Ein charmantes Motto des Festivals könnte »Das Hündle kam weiter auf drein« (roughbook 028), dem neuen Gedichtband Elke Erbs, entnommen sein. Sie las am Eröffnungsabend: »…wo da hinter der Stadt / die Gegend bloßlag: schwieg das Gemüt / war die Eigenliebe beendet.« »Weißensee 2« ist ein kollektives, multimediales An- und Unterfangen. Viele der präsentierten Texte sind Neuveröffentlichungen: Tone Avenstroups »ineinandersetzung / samstemmelse« (deutsch / norwegisch) ist unlängst bei Distillery erschienen. Sie stellte ihren Band am Mittwochabend mit Band vor: Alexander Krohn (Britannia Theatre, Straßenschaden) und Egon Kenner (Freygang) spielten Akustikgitarre; Ralph Gabriel (Straßenschaden) erkundete die perkussiven Möglichkeiten von Teedosen, Kichererbsen und Küchengeräten. Ebenfalls neu bei Distillery: Katja Horns »Mengenleere« mit Illustrationen von Mareile Fellien. »Leere«, nicht »Lehre«: Manchmal macht ein Buchstabe den Sinn und den Sound. Oder besser: sehr oft.    (…)

Der Sonnabend klingt aus mit der »Chronik der Zone Greifswalder Bodden« (roughbook 025): ein kühner Science-Fiction-Wurf ins Jahr 2557 wie eine  Rückblende. Die Chronik besteht aus zwei Texten des norwegischen Dichters Øyvind Rimbereid: »St. Petersburg Wasser« und »Solaris korrigiert«, geschrieben im Stavanger Dialekt beziehungsweise einer synthetischen Nordseesprache, von Tone Avenstroup ins Hochdeutsche, von Bert Papenfuß in moderates Berlinisch bzw. eine utopische Ostseesprache übertragen. Papenfuß trägt dies vor gemeinsam mit Ronald Lippok (Tarwater, To Rococo Rot) und Alexander Pehlemann (Zonic). Anschließend Mehrgenerationentanz.

Das Abschlußfest am Sonntag bestreiten Katrin Heinau, Clemens Schittko, Brigitte Struzyk, HEL Toussaint und Ralf S. Werder mit einer Lesung aus Kai Pohls Schock-Edition, deren vierte Folge diesen April erschienen ist.

 

27. Forum Stadtpark

Im Dezember erschien die Anthologie “extrakt” mit allen Forum-Stadtpark-Autorinn+en, die zwischen 2010 und 2012 im Forum zu Gast waren. — mit Lilly Jäckl, Gerhild Steinbuch, Jörg Piringer, Markus Berger, Blazin Tommy Productions, Ilse Kilic, Barbi Markovic, Gerhard Rühm, TextTotal, Margret Kreidl, Helmut Schranz, Robert Prosser, Elisabeth Hödl, Gundi Feyrer, Daniel Wisser, elffriede i.a., Florian Neuner, Clemens Schittko, Petra Coronato, Sylvia Egger, Hansjörg Zauner, Carola Göllner, Bernd Volkert, Stefan Schmitzer, Sarah Foetschl, Evelyn Schalk, Ulrich Schlotmann, D. Holland-Moritz, Bernhard Saupe, K. Silem Mohammad, Stefan Schweiger, Christoph Szalay, Franzobel, Ferdinand Schmatz, Max Höfler, Crauss, Stefanie Sargnagel, Enno Stahl, Bert Papenfuß, Karl Rauschenbach, Ann Cotten, Ulrich Holbein, Sophie Reyer, Alexander Micheuz, Heike Fiedler, Johannes Schrettle, Valeri Scherstjanoi, Markus Köhle, Zuzana Husarova, Ralf B. Korte, Uwe Warnke und Brigitta Falkner.

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