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11. Spoken Wor:l:ds Nairobi – Berlin

Berlin und Nairobi, Lyrik und Rap, vieles verbindet, vieles ist verschieden. Das Projekt Spoken Wor:l:ds führt die unterschiedlichen Welten zu einem genre-, künste- und kulturenübergreifendem Austausch zusammen. Vom 6.-12.4.2014 stellen Lyriker, Rapper und Spoken Word-Autoren aus Nairobi und ihre Kollegen aus Berlin die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit in Diskussionen, Lesungen, Gesprächen, Workshops Performances und Konzerten vor – eine Woche mit gewichtigen Texten und wuchtigten Beats, neuen Tracks, Lyrik und Spoken Word aus Nairobi und Berlin. Mit dabei sind Checkmate Mido, L-Ness, Ogutu Muraya, Namatsi Lukoye, Sitawa Namwalie, Wanjiku Mwaura, Octopizzo, Poeticbee (alle Nairobi) und Josefine Berkholz, Diamondog, Erko, Christian Filips, Birgit Kreipe, LMNZ, Joe Madog und MC Josh (alle Berlin). 

Swahili Lyrik, Spoken Word, Slam Poetry oder Rap – die urbane Dichtung boomt in Nairobi. Neben den offiziellen Sprachen Englisch und Swahili reimt die jüngere Generation auf Sheng, einem Slang der städtischen Regionen Kenias. Lyrik-Veranstaltungen in der kenianischen Hauptstadt mischen Spoken Word und HipHop, Improvisation und Freestyle, Literatur, Musik, Tanz. Anders als in Berlin sind für die reimenden, rappenden, geschichtenerzählenden und beatboxenden Dichterinnen und Dichter in Nairobi Genreüberschreitungen selbstverständlich. Bereits im November trafen Rapper, Dichter und Spoken Word-Autoren aus Berlin in Nairobi auf ihre Kollegen aus Kenia und arbeiteten sechs Tage zusammen an neuen Werken. Jetzt werden die Kooperationen in Berlin fortgesetzt und die Ergebnisse dem Publikum präsentiert.

Viele der Künstler von Spoken Wor:l:ds aus Berlin und Nairobi sind in kulturellen Bildungsprojekten engagiert, soziales Engagement ist für sie selbstverständlich. In Berlin sind Workshops in Schulen ebenso wie in Strafanstalten Teil ihres Programms.

Die Leitung des Projekts haben Olad Aden, Isabel Ferrin-Aguirre und Susanne Stemmler.

Spoken Wor:l:ds Nairobi–Berlin ist ein Projekt der Literaturwerkstatt Berlin mit dem Kwani Trust und der Maono Cultural Group, gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes und durch die Heinrich-Böll-Stiftung. Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts. Unterstützt durch Gangway e.V. Medienpartner: AfricAvenir.

So 6.4. 10.00–14.00

Spoken Wor:l:ds Nairobi–Berlin
Andere Schafe Afrika! – other sheep Africa!
Eine Installation, kuratiert von Christian Filips
Ort: Waschbar Uferhallen-Wedding
Uferstraße 8–11, 13357 Berlin
Eintritt frei
Anmeldung erbeten unter: andreschafeafrika@gmail.com

Mi 9.4. 19:00 Uhr

Spoken Wor:l:ds Nairobi–Berlin
Festival-Auftakt

Performance, Gespräche und CD-Premiere mit Checkmate Mido, L-Ness, Ogutu Muraya, Namatsi Lukoye, Sitawa Namwalie, Wanjiku Mwaura, Octopizzo, Poeticbee (alle Nairobi) und Josefine Berkholz, Diamondog, Erko, Christian Filips, Birgit Kreipe, LMNZ, Joe Madog und MC Josh (alle Berlin) Moderation Priya Basil

Ort: Heinrich Böll Stiftung,

Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Eintritt frei

Do 10.4 20:00 Uhr
Spoken Wor:l:ds Nairobi–Berlin
Das gesprochene Gedicht

Performance und Gespräch mit Josefine Berkholz, Checkmate Mido, Diamondog, Christian Filips, Billy Kahora, Birgit Kreipe, L-Ness, Namatsi Lukoye, Ogutu Muraya, Sitawa Namwalie

Moderation Antije Krog

Ort: Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstr. 97, 10435 Berlin

Eintritt frei

Fr 11.4. 19:00 Uhr
Spoken Wor:l:ds Nairobi–Berlin
Kultur als Brücke. Grenzüberschreitungen Afrika–Europa
Filmpremiere, Performances und Gespräche mit Olad Aden, Josefine Berkholz, Erko, L-Ness, MC Kah, Octopizzo, Christa Randzio-Plath, Wolfgang Schneider
Moderation Shelly Kupferberg
Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln
Eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Literaturwerkstatt Berlin und Gangway e.V.

Eintritt frei

Anmeldung erbeten unter: Forum.CY@fes.de

Sa 12.4. 20:00

Spoken Wor:l:ds Nairobi–Berlin
Benefizkonzert »Dandora!«

Konzert mit Checkmate Mido, L-Ness, Ogutu Muraya, Namatsi Lukoye, Sitawa Namwalie, Wanjiku Mwaura, Octopizzo, Poeticbee (alle Nairobi) sowie Josefine Berkholz, Diamondog, Erko, Christian Filips, Birgit Kreipe, LMNZ, Joe Madog und MC Josh (alle Berlin) Host Pyranja

Ort: Lido Berlin,
Cuvrystraße 7, 10997 Berlin
Eintritt: €5

4. Noch einmal: Lyrikpreis München

Andreas Heidtmann schreibt im Poetenladen über den Lyrikpreis München, Auszüge:

Das Feld der Finalisten war stark. Vielleicht reichte das Niveau an den Leonce-und Lena-Wett­bewerb heran. Ein Indiz dafür wäre, dass eine Reihe von Darm­städter Fina­listen in diesem und in den ver­gangenen Jahren auch beim Lyrikpreis München lasen, etwa Ale­xander Gumz, Sascha Kokot, Walter Fabian Schmid und Marie T. Martin. Und umge­kehrt las die Lyrikerin Sina Klein zuerst in München, ehe sie nach Darmstadt eingeladen wurde. Dass die teilnehmenden Open-Mike-Lyrik­preis­träger ohne Chance waren, zeugt nicht von schwachen Beiträgen, sondern von der Stärke der dichterischen Konkur­renz. (…)

Viel Zustimmung fand Kerstin Becker mit ihren ländlichen Szenen, die bäuer­liches Kolorit ein­banden, das Ernten von Kartoffeln (Erdäpfeln), das Verstecken in Milch­tonnen, das Spielen am Bach. Dass die Autorin das Ländliche so selbst­bewusst aufgriff, trug ihr viel Sympathie ein, zumal sie jedes Senti­ment ver­mied. Das Zerlegen von Ratten mit Rasierklingen oder das Ausnehmen eines Karpfens wirkte dem Idyl­lischen ent­gegen. (…)

Odile Kennels Texte waren vielleicht die avanciertesten des Abends, post­post­modern, souverän alle erdenk­lichen Ver­fahrens­weisen nutzend, kurze Formen wechsel­ten mit langen, Reim und Wortwitz, Speed­gedichte und sogar wörtliche Rede kamen vor, alles an Bord, aber bei so viel kunst­vollem Zauber durfte man am Ende auch die Frage stellen – wozu das alles? Egal, einen Preis hatte sie sich verdient. (…)

Birgit Kreipe hatte bereits im ersten Wahldurchgang die Mehrheit der Jury hinter sich. Ihr gelang mit dem Zyklus „nachts rücken die scheunen zusammen, werden zahm“ ein eigener poetischer Kosmos, in dem sie traumhafte, narrative und surreale Elemente ver­wob. Auch sprach­lich waren ihre Gedichte souve­rän von der Allite­ration bis zu hart kon­tras­tie­renden Elementen. Einer Über­poeti­sie­rung wirkte sie kühn mit Alltags­wendungen, ja, Vulga­rismen, entgegen wie etwa am Ende des sechsten Ge­dichts, wo zunächst mit „Marsh­mallow­knochen“ und „Vanille­schiffen“ eine gewisse klang­liche Anmut auf­kommt, ehe es unver­mittelt heißt: „fettsau wir hassen dich.“

89. Sieger beim Lyrikpreis München 2013

Der erste Preis in Höhe von 1000,- Euro, gespendet von dem Münchner Literaturbüro, wurde Birgit Kreipe zugesprochen.

„Märchenhaft und enigmatisch“ nannte die Jury ihre Gedichte, mit einer wunderbaren Dichte des Über-schichtens, die Räume öffnet, in denen Poesie aufkommt, überraschende, auch krasse Einzelbilder entstehen, traumhaft gehaltene Szenarien über Verlust und Ängste – insgesamt ein genau gearbeiteter Zyklus mit Dramaturgie.
Als Haltegerüst und Disziplinierung des lyrischen Ichs wurde die “Pseudo-Sonettform” gelobt, wobei die einen Juroren froh waren, dass Birgit Kreipe nur die Makroform des Sonetts einhält und sich Freiheiten erlaubt.

Der zweite Preis in Höhe von 500,- Euro, gespendet von dem “Bibliotheksverband Oberbayern e.V.” und den “Signaturen – Forum für autonome Poesie”, wurde von der Jury geteilt, und zwar zwischen Kerstin Becker und Odile Kennel.

Die beiden Dichterinnen, sagte der Jurysprecher Wolfram Malte Fues, zeichnen sich durch “sehr saubere und genau konstruierte Gedichte aus, abwechslungsreiche, durchgeformte Texte mit einer Vielfalt und Offenheit der Konstruktion; wobei die einen, die von Odile Kennel, mehr nach außen gehen und die von Kerstin Becker eher innengeleitet sind.”

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70. Lyrikpreis München

Am 22. Februar 2014 findet das Finale zum Lyrikpreis München 2013 um 19 Uhr (bis ca. 22:30 Uhr, mit zwei kleinen Pausen)  im Vortragsraum der Bibliothek des Gasteig  (Rosenheimer Str. 5, 1. Stock) statt.

Als Kandidaten lesen:

  • Dominic Angeloch, Berlin
  • Kerstin Becker, Dresden
  • Alexander Gumz, Berlin
  • Dirk Uwe Hansen, Greifswald
  • Anja Kampmann, Leipzig
  • Odile Kennel, Berlin
  • Birgit Kreipe, Berlin
  • Martin Piekar, Bad Soden

Die Juroren des Finales:

  • Marco Beckendorf, Hochroth-Verlag, Berlin
  • Carl-Christian Elze, Lyriker, Leipzig
  • Wolfram Malte Fues, Lyriker, Prof. Dt.Lit., Basel
  • Andreas Heidtmann, Poetenladen, Leipzig
  • Àxel Sanjosé, Lyriker, Lehrbeauftr. LMU, München
  • Florian Voß, Lyriker, Lyrikedition 2000, Berlin

Eintritt: 6,- (erm. 5,-)

Außerhalb des Wettbewerbs lesen am 21. Februar um 19:30 Uhr im Münchner Literaturbüro, Milchstr. 4, die Lyriker _innen (jeweils ca. 20 Minuten):

 

  • Christine Fellner, Nördlingen
  • Sergio Goncales dos Santos, München
  • Elfriede Hafner-Kroseberg, München
  • Evelyne von Heimburg, München
  • Beate Ünver, Ditzingen

Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 23.2.2014, 11:00 Uhr, Bibliothek

Poesie-Matinee

mit Carl-Christian Elze (Leipzig), Wolfram Malte Fues (Basel), Àxel Sanjosé (München) und Florian Voß (Berlin)

 

Die Lyriker unter den Juroren des Finales zum Lyrikpreis München lesen aus ihren Werken.
Flyer (pdf)

Eintritt: Euro 7.- / 5.-
Veranstalter: Signaturen – Forum für autonome Poesie (Kristian Kühn – Ulrich Schäfer-Newiger)
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

53. Lyrikpreis München

Die Jury wählte am 13. Dezember

  • Alexander Gumz, Berlin
  • Dirk Uwe Hansen, Greifswald
  • Anja Kampmann, Leipzig

ins Finale.

Damit stehen die Finalisten für den Lyrikpreis München am 22. Februar 2014 fest.
Es sind:

  • Dominic Angeloch, Berlin
  • Kerstin Becker, Dresden
  • Alexander Gumz, Berlin
  • Dirk Uwe Hansen, Greifswald
  • Anja Kampmann, Leipzig
  • Odile Kennel, Berlin
  • Birgit Kreipe, Berlin
  • Martin Piekar, Bad Soden

80. Lyrikpreis München

Die Vorjury hat

Konstantin Ames, Berlin
Eric Giebel, Darmstadt
Alexander Gumz, Berlin
Dirk Uwe Hansen, Greifswald
Anja Kampmann, Leipzig
Andra Schwarz, Leipzig

zur dritten Lesung am 13. Dezember,
um 19:30 Uhr, ins Münchner Literaturbüro,
Milchstraße 4, eingeladen.

Die Abendjury:

Bettina Hohoff, München
Jan Kuhlbrodt, Leipzig
Àxel Sanjosé, München
Tom Schulz, Berlin

Bis jetzt sind ins Finale (am 22. Februar) gewählt:

Dominic Angeloch, Berlin
Kerstin Becker, Dresden
Odile Kennel, Berlin
Birgit Kreipe, Berlin
Martin Piekar, Bad Soden

55. Zuwahl

Die Abendjury, bestehend aus

  • Carl-Christian Elze,
  • Bettina Hohoff,
  • Àxel Sanjosé,
  • Florian Voß,

wählte am 13. September

  • Odile Kennel,
  • Birgit Kreipe,
  • Martin Piekar

ins Finale des Lyrikpreises München 2013.

Den Juroren fiel die Auswahl schwer, und sie bedauerten, aufgrund des hohen Niveaus aller Beiträge, sich für eine Auswahl entscheiden zu müssen.

Damit sind bis jetzt ins Finale gewählt:

  • Dominic Angeloch, Berlin
  • Kerstin Becker, Dresden
  • Odile Kennel, Berlin
  • Birgit Kreipe, Berlin
  • Martin Piekar, Bad Soden

Die Einreichfrist für die dritte und letzte Lesung ist der 30. Oktober 2013.

55. Zweite Runde

Für die zweite Lesung zum Lyrikpreis München 2013 am 13. September wurden nominiert:

  • Manuela Bibrach, Ringenhain
  • Maren Kames, Leipzig
  • Odile Kennel, Berlin
  • Birgit Kreipe, Berlin
  • Marlen Pelny, Leipzig
  • Martin* Piekar, Bad Soden

Als Juroren für die Lesung stehen fest:

  • Carl-Christian Elze, Leipzig
  • Bettina Hohoff, München
  • Florian Voß, Berlin

Die Einreichfrist für die dritte und letzte Lesung ist der 30. Oktober 2013.

Bisher ins Finale gewählt wurden

  • Dominic Angeloch, Berlin
  • Kerstin Becker, Dresden

*) Falls doch ein Michael P. aus Bad Soden gemeint ist, wie auf der Website des Münchner Lyrikpreises steht, bitte korrigieren! M.G.

7. Lyrikmarkt

Samstag, 02.06.

Poets’ Corner

Sa 2.6. ab 13:00
 Uhr
In den Bezirken, Eintritt frei

Die Dichter Berlins erobern die Stadt. Sommerlesungen in den Bezirken.

13:00–15:00 Uhr
Neukölln: open air. Vor dem Kreativraum an der Galerie im Körnerpark.
Mit Norbert Lange, Jinn Pogy, Jan Skudlarek, Jan Wagner, Fiona Wright

15:00–17:00 Uhr
Treptow-Köpenick: Wagendorf Lohmühle, Lohmühlenstraße, Ecke Kiefholzstraße. Bei schlechtem Wetter ebenfalls dort.
Mit Shane Anderson, Nora Bossong, Tom Bresemann, Catherine Hales, Björn Kuhligk, Ron Winkler, Mathias Traxler Jazz: Christopher Dell (vibraphon) / Christian Lillinger (drums)

15:00–16:30 Uhr
Tempelhof-Schöneberg: HAUS am KLEISTPARK,
Grunewaldstraße 6–7. Bei schlechtem Wetter ebenfalls dort.
Mit Norbert Hummelt, Hendrik Jackson, Nadja Küchenmeister, Dana Ranga, Tom Schulz, Asmus Trautsch

15:00–16:30 Uhr
Charlottenburg-Wilmersdorf: Kurfürstendamm / Ecke Uhlandstraße
Mit Simone Kornappel, Birgit Kreipe, Stephan Reich, Johann Reißer, Lutz Steinbrück

17:00–18:30 Uhr
Lichtenberg: Studio im Hochhaus, Zingster Straße 25. Bei schlechtem Wetter ebenfalls dort.
Mit Rebecca Ciesielski, Max Czollek, Maria Natt, Friederike Scheffler, Ilja Winther

Poesiegespräch: Gegenschein

Sa 2.6. 17:00 Uhr
Akademie der Künste, Hanseatenweg, Clubraum, Eintritt € 5 / 3

Michael Palmer Dichter und Übersetzer, USA, im Gespräch mit Daniela Seel Dichterin, Verlegerin, Berlin