Kategorie: Russisch

97. Gulaglieder

Oleg Jurjew und Olga Martynova: Versuch über die kasachische Steppe – Lieder aus Stalinlagern

Sonntag, 31. August 2014, 14:05 Uhr Hessischer Rundfunk

Ein Gulag-Häftling hat in seinem Notizbuch die verbüßten Tage ausgestrichen.
Es ist mittlerweile mehr als ein halbes Jahrhundert her, doch die Erinnerungen des verstorbenen Großvaters zeugen noch von den Schrecken der stalinistischen Gulags. In der Lektüre des Enkels erwachen sie zu neuem Leben.

Endlich glaubt er zu verstehen, wie es war: als Intellektueller unter Kriminellen, am Ende der Nahrungskette der Baracke. Doch der Fluch der Bildung war gleichzeitig der Segen, der den Großvater am Leben erhielt. Solange er die Mitgefangenen mit Nacherzählungen von Puschkin und Dostojewski unterhielt, war er sicher. Alles, was ihm nach dem Tod Stalins und der Entlassung aus der willkürlichen Lagerhaft blieb, waren die Lieder der Gauner: die Blat-Songs. Gleichzeitig angezogen und abgestoßen von ihnen, muss es für ihn keine leichte Erfahrung gewesen sein, als plötzlich der Enkel zur Gitarre griff und die Lieder von der schönen Bandenchefin Murka oder vom Marsch ins Lager so im Nebenzimmer erklangen, wie dereinst in der Baracke.

Oleg Jurjew und Olga Martynova: Versuch über die kasachische Steppe – Lieder aus Stalinlagern

Hörspiel von Oleg Jurjew und Olga Martynova

Mitwirkende:
Oleg Jurjew
u. a.

Regie: Andrea Getto
(hr 2014)
– Ursendung –

70. Blaues Land und geheime Revolution

In einer faszinierenden Reise­erzäh­lung führt uns die Schrift­stel­lerin Esther Kinsky auf jenes mythische Terrain, auf dem einst Goethe sein Drama um Iphigenie, die Tochter des antiken Heer­führers Aga­memnon, ange­siedelt hat: auf die Halbinsel Krim im Schwarzen Meer, die mit der antiken Land­schaft „Tauris“ iden­tisch ist. Kinsky trat ihre Reise im Oktober 2013 an, kurz vor dem Aus­bruch des russisch-ukraini­schen Konflikts, der zur fakti­schen Annek­tierung der Krim durch Russland führte. Das von der rus­sischen Poesie um­schwärmte „blaue Land“, in dem auch Ossip Mandel­stam und Marina Zwetajewa längere Zeit zu Gast waren, erscheint in Kinskys Erzäh­lung als eine Reste­land­schaft voller Beton­trümmer, ein graues Beton-Eldo­rado, das mehr von streu­nenden Katzen und Hun­den bewohnt wird als von Menschen. In der Nach­saison sind Bade­orte wie Kur­ortne, Feodosia oder Koktebel menschen­leer. Das als „blaue Stadt am blauen Meer“ besun­gene Koktebel ent­puppt sich als ausge­storbene Land­schaft von karger Felsig­keit in unm­ittel­barer Nach­bar­schaft zur Steppe. Der ukraini­sche Dichter und Musi­ker Sherjij Zhadan liefert im „Schreib­heft“ zu dieser Beschrei­bung die pas­sende fatalis­ti­sche Be­gleit­musik. In seinem Lang­gedicht „Big Gangsta Party“ von 2007 spricht er schon von einer „ange­spannten / krimi­nogenen Situation“ in der ost­ukraini­schen Indu­strie­stadt Charkiw, einer trost­losen Ge­menge­lage aus Kor­ruption und Banden­krimi­na­lität, die vom perma­nenten Bürger­krieg nicht weit ent­fernt ist.

Eine offene Landschaft der russischen Poesie und Ästhetik, bevöl­kert von nonkon­formis­ti­schen Geistern, zeigen uns dagegen Oleg Jurjew und Olga Marty­nova, die in Frank­furt lebenden Dichter und Vermittler zwischen der russi­schen und der deut­schen Literatur. Sie haben ein lehrreiches Dossier über die „geheime Revo­lution“ der „inof­fiziellen Lite­ratur“ in Lenin­grad zwischen 1960 und 1980 zu­sammen­ge­stellt. Dieses lite­ra­rische „Paral­lel­uni­versum“, das sich wie in anderen ost­euro­päischen Ländern zunächst in Privat­wohnungen konsti­tuierte, hatte seinen eigent­lichen Grün­dungs­akt im Jahr 1975, bei einer Konfe­renz zum fünften Todestag von Leonid Aronson, des – wie Oleg Jurjew schreibt – „ge­heimnis­vollen Dichters der Stille“ und großen Rivalen von Joseph Brodsky. / Michael Braun, Poetenladen

Sinn und Form, H. 4/2014
Redaktion, Postfach 21 02 50, 10502 Berlin. 130 Seiten, 9 Euro.

Schreibheft 83 (2014)
Rigodon Verlag, Nieberdingstr. 18, 45147 Essen. 184 Seiten, 13 Euro.

5. Ukrainische Avantgarde

In einer bemerkenswerten Kabinettausstellung (Kunstmuseum Basel) und einer grossangelegten Gesamtschau (Kunsthalle Bonn) ist unlängst Kasimir Malewitsch ein weiteres Mal als herausragender Protagonist der revolutionären Avantgardekunst Russlands gewürdigt worden. Und ein weiteres Mal unterliess man es, da wie dort, auf die prägende Herkunft des Künstlers aus der Ukraine hinzuweisen – darauf, dass nicht nur seine «gegenstandslose» suprematistische Formensprache, sondern auch sein monumentales figuratives Spätwerk wesentlich von der ukrainischen Folklore (ornamentale Textilien, Puppen, Trachten) inspiriert war, mithin also, trotz hochgradiger Abstraktion, auf erkennbare nationale Traditionen zurückzuführen ist. Für Malewitsch, der in Kiew geboren wurde und viele Jahre in der ländlichen Ukraine verbrachte, ist das Russische stets eine Fremdsprache geblieben, und fremd blieb ihm auch das zentralistische russische Imperium mit Sankt Petersburg als «europäischem» Schaufenster und Moskau als repressivem Hort des alten Reichs.

Wenn man Kasimir Malewitsch – und mit ihm viele seiner Künstlerkollegen – nach wie vor bedenkenlos dem Russentum beziehungsweise der grossrussischen Kultur zuordnet, wird dies weder den biografischen noch den historischen Fakten gerecht. Denn tatsächlich war die «russische» Avantgarde, vorab in der Bild- und Theaterkunst, ein mehrheitlich ukrainisches Aufgebot – ethnische Ukrainer waren ausser Malewitsch die Maler Wladimir Tatlin, Wassily Kandinsky, Antoine Pevsner, Alexandra Ekster, Wladimir Burljuk, Alexander Archipenko, Alexander Schewtschenko, Pjotr Kontschalowski, Alexander Bogomasow, Sonia Delaunay (geb. Stern) und viele andere mehr. Dazu kommen manche Kunstschaffende aus Weissrussland, Polen oder den baltischen Staaten – unter ihnen Marc Chagall, El Lissitzky, Serge Eisenstein –, die ebenfalls als «Russen» beansprucht werden. Wohl sind sie alle als Staatsbürger des Russländischen Imperiums geboren, doch gehören sie einer ausgedehnten, von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichenden multiethnischen Region an, die erst im späten 18. Jahrhundert unter russische Herrschaft gelangte. (…)

Das eigentliche Gründungsereignis der revolutionären Moderne und damit des «grossen Bruchs» mit der kulturellen Vergangenheit des Zarenreichs fand in der taurischen Provinz (Gouvernement Cherson) nördlich der Halbinsel Krim statt, einem ehemals skythischen Siedlungsgebiet, das in Herodots Geschichtswerk (5. Jh. v. Chr.) unter dem Namen Hylaea erwähnt ist. Eben diesen Namen – er bedeutet so viel wie Urwald – wählten die avantgardistischen Jungkünstler, die sich seit 1911 mit den Brüdern Dawid, Nikolai und Wladimir Burljuk auf deren Landgut in Tschernjanka zusammenfanden, als Gruppenbezeichnung. Wortführer der «Hylaeaner» war Dawid Burljuk, der sich schon früher, unterstützt von der nachmals international bekannten Kiewer Malerin Alexandra Exter, als «zukünftlerischer» Allround-Künstler mit provokanten Aktionen hervorgetan hatte. Zu seiner Gruppe gehörten unter andern die ukrainischen (russischsprachigen) Dichter Benedikt Liwschiz und Alexei Krutschonych sowie Welimir Chlebnikow (der aus Kalmückien stammte) und Wladimir Majakowski (geboren und aufgewachsen im Kaukasus) – insgesamt also, in geografischer wie in künstlerischer Hinsicht, lauter Randfiguren, die sich nun anschickten, mit ihren Ideen und Forderungen dem grossrussischen akademischen Kunstdiktat entgegenzutreten. / Felix Philipp Ingold, NZZ

88. Schluß mit Lyrik

Ein historisches Beispiel:

Puschkin – noch ganz Romantiker – begründete seinen Ruhm noch mit Poemen, Gedichten, mit Lyrik, und begann erst am Schluss seines Lebens, in Prosa zu schreiben. Lermontow feierte seine Erfolge ebenfalls noch mit Lyrik, ging aber sehr bald zu einer Prosa über, die schon Züge des Realismus trägt. Und Gogol feierte seinen einzigen, dafür aber großen Misserfolg mit seiner ersten Veröffentlichung, der Versidylle Hans Küchelgarten (1829). Er verbrannte die Reste der Auflage und „flüchtete“ nach Lübeck, Travemünde und Hamburg. Nie wieder versuchte er sich an der Lyrik; er wurde zum Begründer eines „fantastischen“, eines grotesken Realismus, der bis in unsere heutigen Tage zu einem Spezifikum der russischen Literatur geblieben ist.

Dieser Weg zum Realismus und zur Prosa ist – in dieser russischen Erzählung – aber auch der Weg zum “russischen Volkscharakter“:

Der religiös geprägte Gogol war maßgeblich an dieser „Selbstfindung“ beteiligt, wenn nicht gar ihr Protagonist. Er sah in Sankt Petersburg mit seinem Hofstaat das verkörpert, was er aus tiefster Seele verabscheute: den westlichen Individualismus mit seiner Oberflächlichkeit, die Gier nach Geld und Macht, Korruption, den Geiz, Gottlosigkeit, schlicht das Fehlen jeder gottverbundenen Menschlichkeit. Dieser Welt stellte er den Glauben an die tief im russischen Menschen (und darunter ist der russische Bauer zu verstehen, denn abgesehen von Moskau und eben St. Petersburg gab es in Russland fast nur Landbevölkerung) verwurzelte Frömmigkeit und Gottergebenheit und an dessen Liebe zu „Mütterchen Russland“ gegenüber. (…) Diese Überzeugung brachte in Verbindung mit der offensichtlichen Liebe des Bauern zu seinem „Mütterchen“ den Begriff der „Russischen Seele“ hervor, eine Art Nationalgeist, wie ihn schon der in Russland sehr verehrte deutsche Romantiker Friedrich Schelling für eine Nation entwickelt hatte. Von dieser Vorstellung war es nur noch ein kleiner Schritt zum Empfinden, dass das russische Volk einen eigenen Weg gehen müsse, unabhängig von den Regeln und Überzeugungen des Westens. Der Grundgedanke der Slawophilen war geboren und in den vierziger Jahren fanden sie sich auch als Gruppe zusammen. (…) Zwangsläufig wurde und blieb er bis heute auch Streitobjekt zwischen Westlern und Slawophilen; so ist unter anderem die Renaissance zu erklären, die er im heutigen Russland erlebt.

Zur Herkunft:

Nikolaj Wassiljewitsch Gogol entstammt einer ukrainisch-polnischen Gutsbesitzersfamilie, die eigentlich Janowskij hieß, und kam am 20. März jul / 1. April greg 1809 im ukrainischen Gouvernement Poltawa zur Welt; den Namen Gogol (dt. Schellente) legte sich die Familie 1792 zu, um ihren (etwas fragwürdigen) Adelsstatus nach russischem Recht bestätigt zu bekommen. Sein Vater war ein „Heimatdichter“ und so wuchs Nikolaj mit ukrainischen Geschichten und Märchen, vor allem aber auch in einer sehr religiösen Familie auf; diese Religiosität hat sein ganzes Leben geprägt.

Quelle: russland.RU

80. Poetische Kostbarkeit

(Lyrikzeitung goes Müllhalde)

Gedichtet wird immer, erst recht in Krisenzeiten. Viel schlimme Lyrik beim pro-/neu-/groß-/altrussischen Forum “Наша Одна Родина” (Unsere Eine Heimat – gemeint ist ein mit den abgefallenen Staaten der Sowjetunion wiedervereinigtes Rußland, für die mit Krim und “Neurußland” ein Anfang gemacht ist – “Russischer Frühling” nennen sie das in einer mich pervers anmutenden Wendung). Sie reden sich ein, eine “faschistische Junta” zu bekämpfen, haben aber kein Problem damit, daß die Rechtsradikalen des Westens (auch die NPD) mit ihnen sympathisieren, daß Söldner aus rechtsradikalen Milieus wie dieser “Freiwillige aus Norwegen” (bei Falangeeurasia) sich ihnen anschließen. Auch nicht mit täglöichen antisemitischen Ausfällen. Wie bei diesem wackeren (formal nicht einmal ungeschickten) Dichterling.

Michail Aleksanjan heißt er und dichtet eine Art Zauberspruch:

für die judafaschisten wirds eng
und enger und enger
abrakadabra dummkopf obama

жидофашистом меньше стало
а будет больше их меньше
абракадабра дурака барака

zhidofashistom men’she stalo
a budet bol’she ikh men’she
abrakadabra duraka baraka

Übersetzung von Bing: Židofašistom weniger geworden und werden mehr weniger Abracadabra Narr Barack

Variiert bei Google:

zhidofashistom wurde weniger
und sie werden mehr als
Abrakadabra Narr Kaserne

Wer das für unerheblich hält möge bedenken, daß die nationalistischen Verse des ersten Weltkriegs für uns eine zeitgeschichtliche Quelle darstellen. Warum nicht gleich mitlesen?

77. Valeria Nowodworskaja †

Valeria Nowodworskaja, die rebellische russische Aktivistin und Autorin, die am 12. Juli in Moskau starb, war im Ausland praktisch unbekannt und zu Hause von skandalnudelhafter Bekanntheit. Gegner verspotteten sie, oft mit krude misogynen Tönen, als wahnsinnige russenhassende Hexe; selbst für viele Verbündete war sie peinlich, eine lächerliche alte Frau, die das Vorurteil bestärkte, die marginalisierte liberale Opposition sei verrückt. Im Tode wurde sie von ebender Opposition schnell geradezu heiliggesprochen. Viele sagten, sie verstünden erst jetzt, welche große Seele da in ihrer Mitte gelebt hatte. “Was wir nur flüsterten, sagte sie laut heraus”, schrieb der frühere Tycoon und politische Häftling Michail Chodorkowski. “Was wir bereit waren hinzunehmen lehnte sie ab.” (…)

Es liegt Symbolik darin, daß, wie der russisch-ukrainische Kommentator Vitali Portnikow sagte, Nowodworskaja in dem Augenblick starb, als das Regime Putins sich völlig als der Gangsterstaat entpuppte, von dem sie immer sprach. Einige betrauern ihren Tod als Ende einer Ära und Hinscheiden des “letzten Dissidenten”. Andere sahen in ihrem Leben die Verkörperung unbesiegter Freiheit und hofften, ihr Tod würde andere Kämpfer inspirieren. Ein weitverbreiteter Tweet (fälschlich der populären Sängerin Alla Pugatschowa zugeschrieben) lautete: “Wenn eine Million Menschen in Moskau zu ihrer Beerdigung gehen und nicht wieder weggehen, ist Putin erledigt. Kommt, Russen!” Das ist nicht geschehen; aber genug Junge und Alte kamen, um sich von dieser einzigartigen Frau zu verabschieden, standen Stunden in der drückenden Sonne und bewahrten den Glauben an ihren Geist. Als ihr Sarg das Sacharowzentrum verließ, sang die Menge: “Heroes do not die.” / Cathy Young, Real Clear Politics

74. Ode an die Frauen

Hinter jedem großen Mann steht immer eine liebende Frau, sagte einst Pablo Picasso. Nadjeschda Mandelstam, Jelena Bulgakowa und Marina Malitsch – drei Frauen dreier großer sowjetischer Schriftsteller haben das bewiesen.

Von den achtzig Jahren ihres Lebens verbrachte Nadjeschda Chasina knappe zwanzig an der Seite von Ossip Mandelstam – bis zum Jahr 1938, als der große Dichter in einem Lager bei Wladiwostok ums Leben kam. Als sie von dem Tod ihres Mannes erfuhr, ergriff sie die Flucht. Aus Furcht vor einer Verhaftung wechselte sie zwanzig Jahre lang immer wieder ihren Wohnsitz zwischen Moskau und Zentralasien. Nadjeschda Chasina unterrichtete die englische Sprache und arbeitete an ihrer Dissertation. Und die ganze Zeit bewahrte sie in ihrem Gedächtnis ihren wertvollsten Schatz – einhundert Gedichte ihres Mannes. Um sich gegen eine mögliche Beschlagnahmung ihres Besitzes zu wappnen, lernte sie alle auswendig.
(…)

Im Jahr 1961 nahm ein junger Philologe mit der 67-jährigen Witwe von Michail Bulgakow Kontakt auf. Er hatte das Werk ihres Mannes studiert. Jelena Sergejewna begegnete dem Forscher anfangs mit Misstrauen, bald aber schon ließ sie ihn ein Romanmanuskript lesen, an dem Bulgakow in seinen letzten Lebensjahren gearbeitet hatte. Auf diese Weise wurde zwanzig Jahre nach dem Tod des Dichters sein Roman „Der Meister und Margarita” neu entdeckt, der zu den Klassikern der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts werden sollte. Jelena hatte das Buch nach seinem Diktat getippt. „Margarita” übrigens ist niemand anderes als sie selbst. (…)

Mit den Kinderversen von Daniil Charms wurde die ganze Sowjetunion groß. Ihr Autor jedoch, ein Lyriker und Prosaist, einer der ersten Vertreter der russischen absurden Literatur, Exzentriker und Geck, verhungerte in einem Irrenhaus im belagerten Leningrad. Keines seiner Werke für Erwachsene erschien zu seinen Lebzeiten. Bis zu seinem letzten Tag begleitete ihn seine Frau Marina Malitsch, deren Schicksal nicht minder fantastisch als die surrealen Erzählungen ihres Mannes war. / Georgi Manajew, RBTH