Ein offensichtlich optimistischer und energischer Präsident sang und rezitierte ein Gedicht des chilenischen Dichters Pablo Neruda zu Ehren von Simón Bolivar, dem Helden der Unabhängigkeit des Landes. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez beging so seine Heimkehr nach einer – nach seinen Worten erfolgreichen – ersten einwöchigen Chemotherapie seiner Krankheit in Kuba. Sein Krebs sei nicht endgültig besiegt – die Ärzte hätten ihn angewiesen, seine Aktivitäten zu beschränken. / Métro Montréal
25. Juli 2011
1. Mai 2011
3. Gonzalo Rojas
In seinen zahllosen Gedichten befasste er sich vor allem mit Themen wie der Liebe, der Erotik und der Vergänglichkeit des Lebens. Er galt als einer der Erben des großen chilenischen Dichters Pablo Neruda (1904-1973).
Einige seiner Werke wurden auch ins Deutsche übersetzt. Rojas verehrte die deutschen Romantiker wie Novalis und Hölderlin. Nach dem Sturz des sozialistischen chilenischen Präsidenten Salvador Allende durch den Militärdiktator Augusto Pinochet 1973 ging Rojas in die DDR ins Exil. Dort erhielt er eine Gastprofessur in Rostock, durfte aber keine Vorlesungen halten.
Er verließ die DDR bald wieder, nahm Gastprofessuren in Venezuela und den USA an und kehrte 1979 in sein Heimatland zurück. / Berliner Zeitung