Lyrikzeitung & Poetry News

16. Februar 2012

65. Deutschwort

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Zwei schmale Bändchen Lyrik liegen nur mehr vor, geschrieben in Deutsch und tödlich erstaunt über das Deutschwort. In vertrackter Sprache und angereichert mit Wortneuschöpfungen in willkürliche Form gebrachte Kürzestprosa nur scheinbar. Denn schon vor dem zweiten Hinsehen erkennbar die Genauigkeit der Gefühle und eine Seelentiefe, wie das nur edelste Lyrik vermag, geboren noch in den Tiefen tschechischer Sprachwurzeln.

„Alle Figuren hier sind frei erdacht, doch wahrhaftig tot, geliebt, gelitten” setzt Du den Miniaturen voraus und „denn was ist ein Gedicht, wenn nicht ein Name für das Flüchtige?” / Aus Anlass der posthumen Verleihung des Manès-Sperber-Preises: Auszug aus der Laudatio für den Diplomaten, Dissidenten und Dichter Jirí Grusa – Von Miguel Herz-Kestranek, Der Standard 27.1.

12. Februar 2012

47. Chiffren

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Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dresdner Lyrikpreises 2012,
die Vorjuroren haben ihre Entscheidung getroffen und folgende Bewerber für die Endrunde zum Dresdner Lyrikpreis nominiert:


Kennworte der Nominierten

aus dem deutschsprachigen Raum

.Konturist
.Schere
.Fersensporn
.Karl Rahr
.draußen

aus Tschechien
.Florian
.pyrit
.KISCHON
.Einhorn
.ABC123

31. Januar 2012

123. Rilke zurück

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Noch eine leicht verspätete Nachricht aus Prag (ein Archiv veraltet nicht):

Der Dichter Rainer Maria Rilke ist in seine Geburtsstadt zurückgekehrt, schreibt Markéta Kachlíková am 7.12.:

Rainer Maria Rilke, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Autor der „Duineser Elegien“ und zahlreicher weiterer Gedichtbände, wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Die Beziehung des Dichters zu seiner Geburtsstadt blieb sein ganzes Leben lang ambivalent. Er hat sie als Zwanzigjähriger für immer verlassen, doch in seinen Werken blieb Prag immer präsent. An diesem Mittwoch ist Rainer Maria Rilke symbolisch in seine Heimatstadt zurückgekehrt: Am Haus Nummer 16 am Prager Graben wurde für ihn eine Gedenktafel feierlich enthüllt. Besonders dafür eingesetzt hat sich das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren. / Radio Prag (dt.)

122. Ausgezeichnet

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Der Lyriker, Übersetzer, Verfasser von Kinderbüchern und Chansontexten Pavel Šrut (71) wurde am 26.1. mit dem vom tschechischen PEN-Club vergebenen Karel-Čapek-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre für ein Lebenswerk verliehen, das wie das Čapeks durch demokratische und humanistische Werte gekennzeichnet ist. Der Präsident des tschechischen PEN-Club, Jiří Dědeček, sagt über ihn: “Pavel Šrut hat schon zwei oder drei junge Generationen mit seinem Werk beeinflußt. Am bekanntesten sind die Chansons, die er für den Musiker Petr Skoumal schrieb. «Kdyby prase mělo křídla» (“Wenn die Schweine Flügel hätten”) basiert auf dem Gedicht «If Pigs Could Fly» von James Reeves. Pavel Šrut, der von den 70er Jahren bis zum Sturz des Kommunismus nicht publizieren durfte, hat an die 50 Bücher verfaßt, vor allem Gedichtbände und Liedtexte für Kinder und Erwachsene. / Magdalena Hrozínková, Radio Prag (frz.)

10. Dezember 2011

43. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (2)

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Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift

Wird in den nächsten 5 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden.  (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur C – Ha. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)

  1. Odile Caradec: Le Ciel, Le Cœur / Der Himmel, das Herz. Französisch-deutsch. Übertragung von Rüdiger Fischer. Éditions En Fôret / Verlag Im Wald. 258 S.
  2. Daniil Charms: Werke in 4 Bänden. Hrsg. von Vladimir Glozer und Alexander Nitzberg. Galiani, Berlin 2011.
  3. Chirikure Chirikure: Aussicht auf eigene Schatten. Gedichte. Dreisprachige Ausgabe, deutsch-englisch-shona. Herausgeber: Indra Wussow, Übersetzung: Sylvia Geist. 120 Seiten, Format: 13.5 x 21 cm, gebunden, Hardcover, Fadenheftung, mit CD. Das Wunderhorn 2011.
  4. Seymour Chwast: Dantes Göttliche Komödie. Adaptiert und gezeichnet von Seymour Chwast. Aus dem Englischen von Reinhard Pietsch. München: Knesebeck 2011, 128 S.
  5. Karl Corino ∙ In Bebons Tal. Neue Bilder aus Bebenhausen, 136 Seiten, Hardcover mit Schutzum­schlag, Klöp­fer & Meyer, Tübingen 2011.
  6. Ann Cotten: Pflock in der Landschaft. EdK / Distillery, Berlin 2011 (Schock-Edition).
  7. Carl Cairo Cramer: Dorn, ohne Alpha und Omega. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
  8. CRAUSS. lakritzvergiftung. Verlagshaus J. Frank Berlin. Quartheft 29 // Edition Polyphon. 179 Seiten
  9. H.D.: Denken und Schauen : Fragmente der Sappho. (roughbooks 016)
  10. Christoph Danne · finderlohn, 107 Seiten, Broschur, tauland-Verlag, Köln 2011.
  11. Dietmar Dath: Gott ruft zurück. Connewitzer Verlagsbuchhandlung. 55 Seiten
  12. Jan Decker: Der Abdecker, Essay, Prosa, Gedichte, Vorwort: Jürgen Brocan, Illustrationen: Wienke Treblin, FIXPOETRY.Verlag, Hamburg Dezember 2011.
  13. Dedović, Dragoslav [Hrsg.]: Ulaznica : Srbija: panorama pesništva 21. veka. – Eintrittskarte / Panorama der serbischen Lyrik im 21. Jahrhundert. Klagenfurt : Drava, 2011. 359 S. Texte von Nina Živančević, Zvonko Karanović, Danica Vukićević, Živorad Nedeljković, Dejan Ilić, Vojislav Karanović, Nenad Milošević, Rade Tanasijević, Marija Knežević, Saša Radojčić, Saša Jelenković, Dejana Nikolić, Oto Horvat, Srđan Valjarević, Petar Miloradović, Ana Ristović, Nenad Jovanović, Milena Marković, Miloš Živanović, Alen Bešić, Željko Mitić, Jasmina Topić, Enes Halilović, Petar Matović, Dragana Mladenović, Siniša Tucić, Marjan Čakarević, Ljiljana Jovanović und Maja Solar.
  14. Udo Degener (Hg.): Deine Dummheit ist nicht zu ertragen. Gedichte über böse Weiber. Von: Blum, Blumauer, Boie, Brockes, Cartheuser, Castelli, Ebersberger, Epple, Förg, Friedreich, Goekingk, Hartleben, Haug, Hengeler, Karsch, Koller, Küttner, Langbein, Lessing, Logau, Marx, Neukirch, Niedermayer, Opitz, Pfeffel, Presber, Rachel, Ratschky, Richey, Rosegger, Rückert, Saphir, Schubart, Thümmel, Tucholsky, Weckherlin, Wedekind, Zuckermandel (edition grillenfänger 25). 60 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  15. Udo Degener (Hg.):  Gorilla, Pavian, Madrill. Affengedichte von: Abschatz, Busch, Castelli, Fröhlich, Grillparzer, Hagedorn, Hartleben, Hebbel, Hey, Heym, Heyse, Hoffmann-Donner, Kaulbach, Klabund, Lessing, Lichtwer, Liliencron, Mertens, Michaelis, Müller, Nicolay, Niedermayer, Pfau, Pfeffel, Presber, Thoma, Trojan, Weisse, Weissmann, Zöllner (edition grillenfänger 21). 40 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  16. Klaus Peter Dencker (Hrsg.): Morgenstund hat kurze Beine. Unsinnspoesie. Reclam Stuttgart 2011.
  17. Stefan Döring ∙ morgestern, 48 Seiten, geheftete Broschur, Verlag Peter Engstler, Ost­heim/Rhön 2011.
  18. Anne Dorn ∙ Wetterleuchten, 79 Seiten, Nachwort von Jayne-Ann Igel, Hardcover mit Schutz­umschlag, poe­tenladen Verlag, Leipzig 2011.
  19. Richard Dove · Straßenbahn, Hiroshima. Gedichte. Mit einem Nachwort von Pia-Elisabeth Leuschner. 300 Seiten, geb., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
  20. Edit. Papier für neue Texte 56. Hg. vom Literaturverein Edit e.V., Leipzig. Gedichte von Jan Imgrund, Anke Bastrop, Rick Reuther, Kenah Cusanit, Mirko Wenig, Sonia A. Petner, Renate Rasp.
  21. Edit. Papier für neue Texte. Edit 57. Hg. vom Literaturverein Edit e.V., Leipzig. Gedichte von Konstantin Ames, Miron Bialoszewski, Georg Leß; Anagramme von Elfriede Czurda, Michael Lentz, Ferdinand Schmatz und Christian Steinbacher zu einem Gedicht von Carlfriedrich Claus.
  22. Sara Ehsan ∙ Deutschland Mon Amour, Gedichte, illustriert von Hannes Haus, Sujet Verlag 2011
  23. Joseph von Eichendorff · Und es schweifen leise Schauer. Die schönsten Gedichte, herausgegeben und mit ei­nem Nachwort versehen von Karl-Heinz Ott, 127 Seiten, Hardcover, Hoffmann und Campe, Hamburg 2011.
  24. Erwin Einzinger: Die virtuelle Forelle. Jung & Jung. 143 Seiten
  25. Urs Engeler (Hg.): Zwischen den Zeilen. Eine Zeitschrift für Gedichte und ihre Poetik. Nr. 32, Januar 2011. Variations sérieuses – Neue Musik trifft neue Poesie. Ein Projekt der Sing-Akademie zu Berlin, hrsg. von Christian Filips. Mit Compact Disc. 117 S. Beiträge von Ann Cotten, Sebastian Elikowski-Winkler, Christian Filips, Mara Genschel, Christoph Herndler, Harald Muenz, Florian Neuner, Monika Rinck, Arne Sanders, Ulrich Schlotmann, Christian Steinbacher, Katia Tchemberdji, Asmus Trautsch.
  26. Urs Engeler (Hg.): Quarta Lingua Quadrophon – vier Miniaturen von Luzius Keller zu vier rätoromanischen Gedichten und deren Übersetzung ins Deutsche, Französische und Italienische. roughbook 017, Zürich und Solothurn, November 2011. Gedichte von Andri Peer, Luisa Famos, Vic Hendry. 62 S.
  27. Jürgen Engler (Hg.): So knallvergnügt: Hundert Gedichte über das Glück. 192 Seiten. Aufbau.
  28. Epidemie der Künste (Hg.): floppy myriapoda. Subkommando für die freie Assoziation, H. 18, 2011. Gedichte von Kai Pohl, Rex Joswig, Ernst Fuhrmann, Johannes Witek, Ernst-Jürgen Dreyer, Emmanuel Eni, Ronald Galenza, Clemens Schittko, Schwartz, Andreas Paul, HEL Toussaint, Niccolò Agnoli, Ralf S. Werder, Alex Galper, Jörg Burkhard, Siegfried Strauch; Kai Pohl über “Matthias” BAADER Holst, weitere Texte von Scheiffele, Paul Günter Krohn, Ann Cotten, Bertram Reinecke u.v.a. Beilage: lauter heiland 0. (zu einem Kommentar von Knofo, Texte von Alexander Krohn, Thomas Steiner, Tom de Toys u.a.).
  29. Herbert Fehmer · die welt braucht keine dachdecker. Gedichte. 88 Seiten, Klappenbroschur, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  30. Joachim Feldmann ∙ Frank Lingnau u.a. (Hg.) · Am Erker. Zeitschrift für Literatur, 61. Ausgabe: Über Gren­zen, Geschichten ∙ Gedichte ∙ Essays, u.a. mit Gedichten von Gernot Wolz und Johannes Witek, Essay von Martin Brinkmann über Matthias Baader Holst, 160 Seiten, Bro­schur, Daedalus Verlag, Münster 2011.
  31. Michael Fiedler ∙ Geometrie und Fertigteile, Nachwort von Jan Kuhlbrodt, 63 Seiten, Hardco­ver mit Schutz­umschlag, poe­tenladen Verlag, Leipzig 2011.
  32. Julietta Fix (Hg.) ∙ Brennpunkte. Lyrik aus der Schweiz, Gedichte von Irène Bourqin ∙ Brigitte Fuchs ∙ Svenja Herrmann ∙ Marianne Rieter ∙ Nathalie Schmid ∙ Elisabeth Wandeler-Deck, Illust­rationen von Judith Sombray, 68 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
  33. Julietta Fix (Hg.) ∙ ein Bild von einem Gedicht, Bilder und Gedichte von Michael Arenz, ∙ Klara Beten, ∙ Jan Decker ∙ Peter Ettl ∙ Sabine Georg ∙ Herbert Hindringer ∙ Magdalena Jagelke ∙ Ulrich Koch ∙ Sünje Le­wejohann ∙ Undine Materni ∙ Frank Norten ∙ Silke Peters ∙ Sophie Reyer ∙ Ulrike Almut Sandig ∙ Iris Thür­mer ∙ Janin Wölke ∙ Michael Zoch, 116 Seiten, Broschur, Querformat, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
  34. Kurt Flasch: Warum hat Dante Odysseus in die tiefste Hölle verbannt? Münchner Reden zur Poesie. Herausgegeben von Ursula Haeusgen und Frieder von Ammon. Rede #9, gehalten am 19. Juli 2010 im Lyrik Kabinett. 23 Seiten.
  35. Kersten Flenter ∙ Die fetten Haare sind gewaschen, 52 Seiten, geheftete Broschur, Ariel-Ver­lag, Ried­stadt 2011.
  36. Johannes CS Frank und Aurélie Maurin (Hgg.): Zeitkunst. Lyrik und Prosa. Zweisprachig: deutsch und französisch. Verlagshaus J. Frank Berlin. 240 Seiten.
  37. Angelica Freitas, rilke shake, gedichte, zweisprachig. aus dem brasilianischen portugiesisch von odile kennel, luxbooks 2011
  38. Hans-Joachim Gelberg (Hrsg.): Wo kommen die Worte her? Neue Gedichte für Kinder und Erwachsene. Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim 2011. 262 S.
  39. Ali Ghazanfari · Falsche Züge, Gedichte, Engelsdorfer Verlag 2011
  40. Traugott Giesen (Herausgeber): Gedichtekalender Kleiner Bruder 2012. Beck. 25 Seiten.
  41. Tina Gintrowski · PENG. Lyrikstories und andere Gedichte, 86 Seiten, Hardcover mit Schutzum­schlag, poetenla­den Verlag, Leipzig 2011.
  42. Peter Goßens (Hrsg.) · »So etwas wie eine Bukowiner Dichterschule«. Ernst Schönwieses Briefwechsel mit Dichtern aus der Bukowina (1947/1948). Vorwort von Peter Goßens (Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 57). 3 Abb., 64 Seiten, Klappenbrosch., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
  43. Benoît Gréan: PSA 14 / Petite suite attique / Kleine attische Suite / Piccola suite attica (französisch, deutsch, griechisch, italienisch). Herausgegeben von G. H. H., hochroth Verlag 2011.
  44. Andrea Grewe, Hiltrud Herbst und Doris Mendlewitsch (Hgg.): Fliegende Wörter 2012. Postkartenkalender. Daedalus. 56 Seiten
  45. Durs Grünbein: Limbische Akte. Gedichte. Ausgewählt u. mit einem Nachwort von Norbert Hummelt. Stuttgart: Reclam 2011. 365 S.
  46. Gert Robert Grünert, „Flußschnellen“, Neun Gedichte und ihre Analyse, 128 Seiten, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2011.
  47. Oskar Gudmundsson: Snorri Sturluson. Homer des Nordens. Eine Biografie. Aus dem Isländischen von Regina Jucknies. Böhlau-Verlag, Köln 2011. 447 S., Fr. 35.50.
  48. Gumz, Alexander: Ausrücken mit Modellen. Kookbooks. 88 S.
  49. Egon Günther: unsortierte wahrnehmungen. gedichte und prosa. medien streu. Engstler Verlag, Ostheim/Rhön 2011, 72 S.
  50. Florian Günther: Ausgemistet. Gedichte 1989 – 2011. Taschenbuch, 336 S. Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2011.
  51. Philipp Günzel, Simone Kornappel (Hg.): randnummer. literaturhefte 04, September 2011, 128 S. Gedichte von Dennis Büscher-Ulbrich, Kristoffer Patrick Cornils, Max Czollek, Nicolai Kobus, Jan Kuhlbrodt, Tristan Marquardt, Robert Monat, Stephan Reich, Monika Rinck, Tibor Schneider, Sabine Scho, Mathias Traxler, Michael Zoch, Dmitry Golynko, Birgit Kreipe.
  52. Aldona Gustas, Untoter. Corvinus Presse.
  53. Victor Hadwiger · Wenn unter uns ein Wandrer ist (edition grillenfänger 19). 28 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  54. Matthias Hagedorn (Hg.) ∙ Rheintor Linz – Anno Domini 2011, 64 Seiten, Bilder ∙ Prosa ∙ Gedichte von Swantje Lichtenstein ∙ Peggy Neidel ∙ A. J. Weigoni ∙ Kurzessays über Stan Lafleur ∙ Swantje Lichtenstein ∙ Andreas Noga ∙ Francisca Ricinski ∙ A. J. Weigoni, Vor­zugsausgabe mit einem Holzschnitt von Haimo Hieronymus, Hardcover, Edition Das Labor, Bad Mülheim 2011.
  55. František Halas, „Töt ich den Schatten der krächzt“, Gedichte, ausgewählt von Antonin Brousek, aus dem Tschechischen übertragen von Manfred Peter Hein, mit einem Essay von Ludvik Kundera, herausgegeben von Volker Demuth und Swantje Lichtenstein, Edition Poema im Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2011.
  56. Mehrzad Hamzelo ·  Rudolf Kraus ·  Gorji Marzban (Hrsg.) · Neun Gärten der Liebe. Zeitgenössische persische Liebesgedichte, Edition Roesner 2011

9. Dezember 2011

39. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (1)

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Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift

Zusammengelesen von Theo Breuer, Mitarbeit Michael Gratz

Wird in den nächsten 6 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden.  (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur A + B. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)

Auf dem Weg in ein poetisches Neuland, den jedes gelun­gene Gedicht geht (und dem damit zugleich das Kunst­stück gelingt, dieses Neuland als längst vertraut erschei­nen zu lassen), sind also die formalen Möglichkeiten so vielfältig wie die Anzahl denkbarer Gedichte, befreit von den Fesseln eines festgelegten Formenkanons.

Jan Wagner

  1. Silja Aðalsteinsdóttir, Jón Bjarni Atlason und Björn Kozempel (Hg.): Isländische Lyrik. Berlin: Insel 2011. 223 S.
  2. Kurd Adler · Gedichte (edition grillenfänger 29). 34 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  3. Gerd Adloff. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 4. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2011.
  4. Pegah Ahmadi „Mir war nicht kalt“, Gedichte, Sujet Verlag 2011
  5. Ahne · Gedichte, die ich mal aufgeschrieben habe. Voland & Quist, Dresden und Leipzig 2011., 95 Seiten.
  6. Bernhard Albers · Der Fall Michael Guttenbrunner. Eine Verteidigungsschrift (Guttenbrunner-Studien Bd. 3; Rimbaud-Taschenbuch Nr. 73). 8 Abb., 52 Seiten, brosch., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
  7. Amanda Aizpuriete (Hg.): Kur Dieviņi paliksi. Wo Gott wirst du bleiben dann. Lettische Volkspoesie. Ausgewählt von Amanda Aizpuriete. Nachgedichtet von Manfred Peter Hein anhand der Übersetzung von Horst Bernhardt (Fäkätä 13). Queich Verlag Germersheim. Imprint des SAXA Verlags 2011. 20 S.
  8. Andreas Altmann · Axel Helbig (Hg.) ∙ Es gibt eine andere Welt. Neue Gedichte. Eine Anthologie aus Sachsen mit Gedichten von Uta Ackermann, Lars-Arvid Brischke, Uwe Claus, Renatus De­ckert, Margot Ehrich, Swen Friedel, Peter Gosse, Martina Hefter, Jayne-Ann Igel, Manfred Jendryschik, Thilo Krause, Kito Lo­renc, Dieter Mucke, Uwe Nösner, Kerstin Preiwuß, Bertram Reinecke, Ulrike Almut Sandig, Sandra Trojan, Günter Ullmann, Guntram Vesper, Michael Wüstefeld, Ulrich Zieger u.v.a., Nachwort von Peter Geist, 400 Seiten, Hardcover mit Schutzum­schlag, poe­tenladen, Leipzig 2011.
  9. Klaus Anders · Andreas Struve (Hg.) · So schmeckt ein Stern. Norwegische Lyrik des 20. Jahrhun­derts, über­setzt und kommentiert von Klaus Anders und Andreas Struve, Gedichte von Olaf Aukrust, Paul-Helge Haugen, Kristofer Uppdal u.v.a., 254 Seiten, Klappenbroschur, Edition Ru­gerup, Berlin · S-Hörby 2011.
  10. Eugénio de Andrade · Das Salz der Sprache & Die Furchen des Durstes – O Sal da Língua & Os Sulcos da Sede. Gedichte [zweisprachig]. Aus dem Portugiesischen von Juana und Tobias Burghardt. Mit einem Nachwort von Tobias Burghardt. 199 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
  11. Guillaume Apollinaire · Poesiealbum 294. Herausgegeben und ausgewählt von Richard Pietraß. Grafik Raoul Dufy. Märkischer Verlag Wilhemshorst 2011.
  12. Michael Arenz ∙ Noch nicht ganz aber fast, 42 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklko­fen 2011.
  13. Michael Arenz (Hg.) ∙ Der Mongole wartet. Zeitschrift für Literatur und Kunst, 22. Ausgabe: Lyrik ∙ Prosa ∙ bildende Kunst, Gedichte Michael Arenz ∙ Peter Ettl ∙ Bernd harlem Fischle ∙ Erna Fitzner ∙ Florian Günther ∙ Kai Pohl ∙ Ruth Velser ∙ Johannes Witek ∙ Maximilian Zander, 504 Seiten, Zenon Ver­lag, Düs­seldorf 2011.
  14. Tone Avenstroup, Stefan Döring, Bert Papenfuß, Michael Peschke, Stefan Ret, Hugo Velarde (Hg.): Gegner. Quartalsschrift. H. 29, September 2011. Gedichte von Jóanes Nielsen, Prosa von Lothar Trolle, Ilia Kitup, Johannes Jansen u.v.a.
  15. Bassirou Ayeva, Cahier D’exil, Gedichte französisch-deutsch, Sujet Verlag 2011
  16. “Matthias” BAADER Holst·  Versensporn 2. Exdition Poesie schmeckt gut. Jena 2011
  17. Ulrike Bail ∙ wundklee streut aus. 47 gedichte über theodora, 103 Seiten, Broschur, CONTE Verlag, Saarbrü­cken 2011.
  18. Hugo Ball ∙ Zinnoberzack, Zeter und Mordio. Alle DADA-Texte, herausgegeben von Eckhard Faul, 144 Seiten, Klappenbroschur, Wallstein Verlag, Göttingen 2011.
  19. Hans Jürgen Balmes, Jörg Bong, Alexander Roesler und Oliver Vogel (Hg.): Neue Rundschau, 122. Jahrgang, Heft 1/ 2011. Thesen zur Literaturkritik. Lyrikosmose 3, zusammengestellt von Michael Braun und Michael Lentz, Gedichte von Konstantin Ames,  Franz Richard Behrens, Ulrich Koch, Dagmara Kraus, Renate Rasp, Werner Riegel, Jürgen Theobaldy. Carte Blanche, Gedichte von Uwe Dick. 248 S.
  20. Mary Jo Bang, Eskapaden, luxbooks, 2011.
  21. Maximilian Barck (Hg.): Kunst- und Literaturzeitschrift HERZATTACKE. Sonderband 2011: Wolfgang Hilbig. Mit Texten von Andreas Altmann, Maximilian Barck, Rita Bischof, Thomas Böhme, Rene Char, Francis Scott Fitzgerald, Eberhard Häfner, Andreas Koziol, E. O. Kuilman, Stéphane Mallarmé, Thomas Martin, Gérard de Nerval, Gert Neumann, Philipp Passeur, Simone Katrin Paul, Arthur Rimbaud, André Schinkel und Ilona Stumpe-Speer. Kunstverein HERZATTACKE e. V.
  22. Roland Bärwinkel: Bevor es zu spät wird. Wartburg Verlag: Edition Muschelkalk der Literarischen Gesellschaft Thüringen, Band 34.
  23. Christoph W. Bauer: getaktet in herzstärkender fremde. Haymon. 20 Seiten
  24. Christoph W. Bauer: mein lieben mein hassen mein mittendrin du. Haymon. 89 Seiten
  25. Sandra Beasley: Die Abtastnadel in der Rille eines traurigen Lieds. Gedichte (übersetzt von Ron Winkler), hochroth Verlag 2011.
  26. BELLA triste 30. [Pappschachtel] Beiträge von Niklas Bardeli ∙ Christian Filips ∙ Monika Rinck ∙ Bo Wiget ∙ Dieter M. Gräf ∙ Hendrik Jackson ∙ Judith Schalansky ∙ Marius Schmidt ∙ Philipp Schönthaler  ∙ Michael Stavaric ∙ Laetizia Praiss ∙ Andreas Töpfer ∙ Robert Wenrich ∙ Uljana Wolf ∙ Christian Hawkey
  27. Hans Bender ∙ O Abendstunde. Ausgewählte Gedichte, mit einem Nachwort von Arnold Stadler, 40 Seiten, handfadengebundene Broschur, Verlag Ulrich Keicher, Warmbronn 2011.
  28. Timo Berger, Rike Bolte, Juan Carlos Guédez Méndez, Enno Stahl (Hg.): Frachtgut Überseepoesie (Latinale 2011). Remesa Poética de Ultramar: Neue Gedichte aus Lateinamerika und Deutschland / Nuevos Poemas de Latinoamérica y Alemania«. Mit llustrationen von Mónica León, unter Verwendung des Logo von Ana Albero. Mit Gedichten von Luis Alberto Arellano, Damaris Calderón, Luis Chaves, Martín Gambarotta, Maricela Guerrero, Victoria Guerrero, Adrian Kasnitz, Odile Kennel, Björn Kuhligk, Stan Lafleur, Swantje Lichtenstein, Marie T. Martin, Benjamín Moreno, Jinn Pogy, Minerva Reynosa, Monika Rinck, Tom Schulz, Enno Stahl, Ernesto Suárez, Andira Watson, Uljana Wolf. sUkUltUr, November 2011.
  29. Aloysius Bertrand, Gaspard de la nuit, Übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Jürgen Buchmann, Reinecke & Voß, Leipzig 2011, 150 Seiten.
  30. Wolf Biermann: Fliegen mit fremden Federn. Nachdichtungen und Adaptionen. Hoffmann und Campe 2011, 526 S. Aus dem Griechischen, Portugiesischen, Spanischen, Koreanischen, Tschechischen, Italienischen, Schwyzerdütschen, Schwedischen, Englischen, Russischen, Hebräischen, Jiddischen, Lettischen, Finnischen, Litauischen, Estnischen, Französischen. Texte u.a. von José Marti, Ernesto Cardenal, Victor Jara, Giacomo Leopardi, Mani Matter, William Shakespeare, Robert Burns, William Butler Yeats, Andrew Marvell, Robert Frost, John Keats, John Donne, e.e. cummings, W.H. Auden, George Orwell, Dylan Thomas, Bob Dylan, Bulat Okudshawa, Sergej Jessenin, Novella Matwejewa, Wladimir Wyssozki, Andrej Wosnessenski, Julij Daniel, Jizchak Katzenelson, Elie Wiesel, Hirsch Glik, Uri Zvi Grinberg, Mordechaj Gebirtig, Pierre-Jean de Béranger, Boris Vian, Louis Aragon, Jacques Prévert, George Brassens, Guillaume Apollinaire, Paul Verlaine, Arthur Rimbaud.
  31. Bilhana: Gestohlene Lust. Hg. u. aus dem Sanskrit übersetzt von Albertine Trutmann. München: C.H. beck textura 2011. 128 S.
  32. Horst Bingel, Stafettenlauf. Gedichte aus dem Nachlaß. Corvinus Presse
  33. Paulus Böhmer ∙ Teigwaren auf der Terrasse nachts. 36 Seiten. Ostheim/Rhön, Peter Engstler 2011.
  34. Dietrich Bode (Hg.): Blumen, Gärten, Landschaften. Bilder und Gedichte. Reclam. 183 Seiten, 75 farbige Abbildungen (Gestaltung: Susanne Zippel).
  35. Rike Bolte und Ulrike Prinz (Hg.): Transversalia. Horizontes con versos. Horizonte in verkehrten Versen. Verlagshaus J. Frank. Quartheft 31, Edition Polyphon. 220 S.
  36. Jürgen Born: Endlosreise. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
  37. Nora Bossong ∙ Sommer vor den Mauern, 96 Seiten, Hardcover, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, Mün­chen 2011.
  38. Michael Braun · Kathrin Dittner · Martin Rector (Hg.): Gegenstrophe. Blätter zur Lyrik 3. Mit Texten und Gedichten von Paulus Böhmer · Michael Braun · Cornelia Jentzsch · Simone Kornappel · Michael Krüger · Nadja Küchenmeister · Michael Lentz · Dirk von Petersdorff · Marion Poschmann · Martin Rector · Bertram Reinecke · Jan Volker Röhnert · Àxel Sanjosé · Jan Wagner · Levin Westermann. 120 Seiten, Hardcover, Wehrhahn Verlag, Hannover 2011. (http://www.wehrhahn-verlag.de/index.php?section=03&subsection=details&id=596)
  39. Michael Braun (Hg.): Lyrikkalender 2012. 740 Seiten, Tagesabreißkalender zum Stellen und Hängen, Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 2011 (http://www.wunderhorn.de/wunderhorn/content/buecher/pool/978_3_88423_365_8/index_ger.html)
  40. Bess Brenck-Kalischer. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 3. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2011.
  41. Tom Bresemann · Berliner Fenster, 94 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Berlin Verlag, Berlin 2011.
  42. Rainer Weiss, Martin Bruch (Hg.): „Kein herz ungeteilt”. 99 Haiku von Frauen. Frankfurt/Main: Weissbooks 2011. 96 S. Mit Farbseiten zum Ausklappen, Illustrationen im Siebdruck. Beiträge von Barbara Bongartz, Daniela Danz, Tanja Dückers, Nora Gomringer, Martina Hefter, Ursula Krechel, Swantje Lichtenstein, Elsemarie Maletzke, Ilma Rakusa, Silke Scheuermann, Sabine Scho, Anja Utler u.a.
  43. Helwig Brunner. Vorläufige Tage: Prosagedichte. Leykam
  44. Helwig Brunner + Stefan Schmitzer. gemacht/gedicht/gefunden: über lyrik streiten. Droschl.
  45. Werner Bucher ∙ Spazieren mit dem gelbgrünen Puma, 98 Seiten, Broschur mit Schutzum­schlag, Verlag im Waldgut, CH-Frauenfeld 2011.
  46. Werner Bucher · Malcolm Green · Spazieren mit dem gelbgrünen Puma, CD und Booklet, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
  47. Werner Bucher · Rütegger Gedichte, 108 Seiten, Klappbroschur, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
  48. Werner Bucher ∙ Jolanda Fäh ∙ Virgilio Masciadri (Hg.) ∙ Poesie Agenda 2012, Cartoons, ∙ Ge­dichte, ∙ Bil­der ∙ Zitate von Michael Arenz ∙ Hans Bender ∙ Gottfried Benn ∙ Claus Bremer ∙ Blaise Cendrars ∙ René Char ∙ Simon Dach ∙ Margot Ehrich ∙ Peter Ettl ∙ Lawrence Ferlinghetti ∙ Brigitte Fuchs ∙ Alexander Xaver Gwerder ∙ Friedrich Hölderlin ∙ Hadayatullah Hübsch ∙ Alfred Ilk ∙ Kla­bund ∙ Axel Kutsch ∙ Ivo Lederger­ber ∙ Erwin Messmer ∙ Andreas Noga ∙ Frank O’Hara ∙ Vera Piller ∙ Salvatore Quasimodo ∙ Joachim Ringel­natz ∙ Christian Saalberg ∙ Barbara Traber ∙ Jürgen Völkert-Marten ∙ William Carlos Williams ∙ Maximilian Zander u.v.a., 256 Seiten, Broschur, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
  49. Werner Bucher ∙ Virgilio Masciadri (Hg.) orte. Schweizer Literaturzeitschrift. Nr. 167, Mai/Juni 2011. Sag was zur Nacht – oder: die Gomringers sind hier. Enthält: Werner Bucher: Claus Bremer – von der konkreten Poesie bis zur Einsicht, dass wir andere sind. Gedichte von Eugen Gomringer, Nora Gomringer, Virgilio Masciadri; Beiträge über Eugen Gomringer, Nora Gomringer, Forugh Farrokhzad.
  50. Christoph Buchwald ∙ Kathrin Schmidt (Hg.) ∙ Jahrbuch der Lyrik 2011, Gedichte von 138 Au­torinnen und Autoren, darunter Urs Allemann ∙ Friedrich Ani ∙ Anke Bastrop ∙ Thomas Böhme ∙ Mara-Daria Cojo­caru ∙ Crauss ∙ Carolin Dabrowski ∙ Róža Domašcyna ∙ Elke Engelhardt ∙ Elke Erb ∙ Karin Fellner ∙ Ludwig Fels ∙ Mara Gen­schel ∙ Tina Ilse Gintrowski ∙ Caroline Hartge ∙ Mi­chael Hüttenberger ∙ Jan Imgrund ∙ Mag­dalena Jagelke ∙ Manfred Jendryschik ∙ Synke Köhler ∙ Axel Kutsch ∙ Christian Lehnert ∙ Vesna Lubina ∙ Ma­rie T. Martin ∙ Friederike Mayröcker ∙ Mar­cus Neuert ∙ Harry Oberländer ∙ Hellmuth Opitz ∙ Eva Paula Pick ∙ Richard Pietraß ∙ Jan Volker Röhnert ∙ Hendrik Rost ∙ Ulrike Almut Sandig ∙ Vera Schindler-Wunderlich ∙ Marita Tank ∙ Hans Thill ∙ Isabella Vogel ∙ Ernest Wichner ∙ Bastian Winkler ∙ Eva Christina Zeller ∙ Michael Zoch u.v.a., Essays von Jürgen Brôcan · Andre Rudolph · Christa Wißkir­chen u.v.a., Nachworte von Chris­toph Buchwald und Kathrin Schmidt, 272 Seiten, Klappenbroschur, Deutsche Verlags-An­stalt, Mün­chen 2011.
  51. Hansjürgen Bulkowski, Und wie! Corvinus Presse.
  52. Hans Georg Bulla, „Wechselgetriebe – Ausgewählte Gedichte und Notate“, herausgegeben von Gerd Kolter, mit Zeichnungen von Peter Marggraf und einem Nachwort von Hermann Kinder, 174 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, Bücher der Nyland-Stiftung, Köln, Aisthesis-Verlag, Bielefeld 2011.
  53. Erika Burkart: Nachtschicht. / Ernst Halter: Schattenzone. Weissbooks. 150 S.
  54. John Burnside · Versuch über das Licht, zweisprachige Ausgabe, aus dem Englischen und mit einem Nachwort versehen von Iain Galbraith, 138 Seiten, Hardcover, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2011.
  55. Matthias Buth, Weltummundung, Gedichte, Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2011.

15. November 2011

62. Zeitzeuge

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“In ihrem Alter habe ich immer Angst gehabt, dass die mich verhaften”, gab Sicha offen zu, der heute im tschechischen Außenministerium tätig ist. Als Jugendlicher habe er seine Gedichte und Texte von Heizern und Pförtnern redigieren lassen, die vor dem Prager Frühling bei elitären Zeitschriften gearbeitet hatten und später mit einem Berufsverbot belegt wurden. / Hannes Harthun, Volksstimme

60. Tschechische Volkslieder

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Geschichte des tschechischen Volkslieds (Teil 1): von den ältesten Nachweisen bis ins 19. Jahrhundert

12-11-2011 02:01 | Jitka Mládková, Radio Prag

An Staatsfeiertagen wie am Tag der Heiligen Kyril und Method, am Jan-Hus-Tag oder am St. Wenzelstag, genauso wie bei weiteren offiziellen Veranstaltungen werden in Tschechien alte geistliche Lieder gesungen. Das geschieht vor allem in Kirchen, aber nicht nur. Nur noch Musikwissenschaftler wissen heute aber wohl noch, dass in manchem dieser Lieder die Melodie eines vielleicht noch älteren Volksliedes versteckt ist. Dabei sind es die ältesten überlieferten Spuren dieses Kulturguts. …

Zu den ältesten tschechischen Liedern, die aus dem Mittelalter bekannt sind, gehört ´Hospodine pomiluj ny´, in dem der Herrgott um Gnade gebeten wird, oder „Svatý Václave“, eine Hymne an den böhmischen Landespatron, den Heiligen Wenzel. Es wird angenommen, dass es in derselben Zeit auch simple Volkssongs, eine Art Gassenhauer gab. Mit diesem Genre hat sich allerdings niemand seriös befasst. Und so mag es heutzutage überraschend sein zu erfahren, dass in alten geistlichen Liedern alte volkstümliche Melodien anklingen. …

„Vor allem zwei der vier ältesten tschechischen Kirchenlieder, und zwar ´Buoh všemohúcí´ – auf Deutsch ´Gott der Allmächtige´ – und ´Jezu Kriste ščedrý kněže´ – Jesus Christus, du Großzügiger Priester´ – hatten ihre Pendants im deutschen geistlichen Lied. Ein anderes Beispiel: Im 14. Jahrhundert hat sich der böhmische Kirchenreformator Jan Hus um die Entstehung tschechisch gesungener Kirchenlieder verdient gemacht. Einige hat er offenbar aus dem deutschen Liedgut übernommen.“ 

11. November 2011

43. Dichter und Rock-Musiker Ivan „Magor“ Jirous gestorben

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Im Alter von 67 Jahren ist am Donnerstag in Prag der Dichter und Rock-Musiker Ivan Martin Jirous, genannt Magor gestorben. Dies berichtete der Internetserver lidovky.cz. Jirous war eine Legende der tschechischen Underground-Szene und ein Symbol des Widerstands gegen den Kommunismus. Zu seinen berühmtesten Gedichtsammlungen gehört „Magors Schwanengesang“ (Magorovy labutí písně), für den er den Tom-Stoppard-Preis erhielt. Zum ersten Mal erschien das Werk in den 1980er Jahren als Samizdat-Ausgabe. Sein Gesamtwerk wurde 2006 mit dem renommierten tschechischen Jaroslav-Seifert-Preis ausgezeichnet.

Der Lyriker, Kritiker und Kunsthistoriker ist indes zunächst vor allem als Bandleader der Plastic People of the Universe berühmt geworden. Er unterzeichnete die Charta 77. Aus politischen Gründen wurde er in den 1970er und 1980er Jahren fünfmal verurteilt und verbrachte insgesamt achteinhalb Jahre im Gefängnis. Nach der Samtenen Revolution wurde Jirous Mitglied des PEN-Klubs. Der Dichter engagierte sich auch weiterhin politisch. Er setzte sich beispielsweise für die Errichtung einer US-amerikanischen Raketenabwehr-Radaranlage in Mittelböhmen ein.

Wikipedia:

Ivan Martin Jirous, auch bekannt unter seinem Pseudonym Magor (* 23. September 1944 in Humpolec, Protektorat Böhmen und Mähren; † 10. November 2011 in Prag) war ein tschechischer Lyriker, Kritiker und Kunsthistoriker. Er war eine der zentralen Figuren des tschechischen Underground.

Er war der Initiator der Musikgruppe Plastic People of the Universe, deren Verbot durch das Regime einer der Anlässe für die Charta 77 war.

Ivan Martin Jirous (September 23, 1944[1] – November 10, 2011[2]) was a Czech poet, best known for being the artistic director of the Czech psychedelic rock group The Plastic People of the Universe and later one of organizers of Czech underground during the communist regime. He is also known more frequently as Magor, which can be roughly translated as “loony” or “blockhead” and is supposedly derived from “phantasmagoria”, author of this nickname is “experimental” poet Eugen Brikcius.[1] His wife, Věra Jirousová, wrote a good number of the Plastics’ early lyrics.

Trained as an art historian but unable to work as such under the Communist regime in then Czechoslovakia, Magor/Jirous was a member of the dissident subculture there. His particular contribution to Czech dissidence was his work on the concept of the “Parallel Polis,” or “Second Culture.” Magor believed that simply expressing oneself through art could ultimately undermine the totalitarian system.

He was friends with Václav Havel, and is mentioned several times in Havel’s Letters to Olga.

References

  1. a b Doležal, Miloš (2009-09-23). “Miloš Doležal: Ježatý Magor z Humpolce”. Hospodářské noviny. Retrieved 27 February 2010.
  2. ^ “Zemřel básník Ivan Martin Jirous. Legenda českého undergroundu”. www.lidovky.cz. November 10, 2011. Retrieved November 10, 2011.

External links

Tschechisch

The Prague Post Blogs / Ivan Jirous: Madman From the Underground, Prague Post /

28. Oktober 2011

124. Jiří Gruša gestorben

Einsortiert unter: Deutsch, Deutschland, Tschechien, Tschechisch — Schlagworte: , — lyrikzeitung @ 22:10

Der tschechische Schriftsteller, ehemalige Diplomat, Politiker und frühere Chef des internationalen PEN-Klubs, Jiří Gruša, ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Das meldete das Tschechische Fernsehen am Freitag. Gruša war unter anderem auch tschechischer Botschafter in Österreich und Leiter der Diplomatischen Akademie in Wien.

Gruša sei am Freitag während einer Herz-Operation in einem Krankenhaus der deutschen Stadt Hannover gestorben, hieß es weiter. “Für das tschechische Zentrum des internationalen PEN-Klubs ist das ein harter Schlag und eine große Trauer. Wir hatten ihn wirklich sehr gern”, sagte der Chef des tschechischen PEN-Klubs, Jiri Dedecek. / kurier.at

Bekannt wurde Gruša in den sechziger und siebziger Jahren mit erotischen Gedichtsammlungen wie «Anbetung der Janinka». Er gehörte zu den Unterzeichnern der Charta 77, die mehr Bürgerrechte in der kommunistischen Tschechoslowakei forderte. Nach Erscheinen seines regimekritischen Romans «Fragebogen» wurde Grusa 1978 zwei Monate inhaftiert.

Mit dem tschechischen Ex-Präsidenten Václav Havel entwickelte sich in dieser Zeit eine enge Freundschaft. «Was hatten wir in dieser unfreien Welt für Möglichkeiten?», sagte Gruša im September in Prag.

Abends habe man sich mit Freunden in einer guten Kneipe getroffen. «Da konnten wir bei unseren Diskussionen natürlich die Welt verändern – und dann haben wir es auch getan», erinnerte sich der Dichter. … Während einer Auslandsreise in die USA wurde Gruša 1981 ausgebürgert und findet in der Bundesrepublik Deutschland eine neue Heimat. Zunächst habe er den Verlust der Muttersprache im täglichen Umfeld als eine «kleine Hinrichtung» empfunden, erinnerte sich Gruša. «Nachdem ich das überlebt hatte, wurde Deutsch die Sprache meiner Freiheit», sagte der Dichter. / NZZ

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