Ein von serbischen Politikern jahrelang gerne zitiertes Gedicht des Belgrader Dichters Matija Beckovic – “Kosovo ist das teuerste serbische Wort” – scheint im ganz konkreten Sinn zur Realität geworden zu sein. Wie Belgrader Medien am Dienstag berichteten, gibt Serbien derzeit für “seine Provinz” – wie der Kosovo von Belgrad nach wie vor gesehen wird – im Schnitt 960 Euro pro Minute aus. In den vergangenen zwölf Jahren stieg die Summe auf 6,2 Milliarden Euro an, errechnete bereits im Frühjahr des Belgrader Zentrum für praktische Politik. / Standard
21. Dezember 2011
15. Dezember 2011
58. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (6)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird morgen fortgesetzt und abgeschlossen. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. Bedenken Sie bitte, daß weder Theo Breuer noch ich 1. alles kaufen, 2. alles lesen und 3. wie Computer alles unter dem richtigen Buchstaben abspeichern können. Bei Googleabfragen können Sie testen, daß die von Theo initiierte und uns zur Verfügung gestellte Liste schon jetzt das Auffinden präziser Information sehr verbessert.
(Ergänzungen bitte unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen. Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
- Isaac Schreyer · Der Tag des Einsamen. Gedichte und Nachdichtungen. Nachwort von Armin Eidherr (Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 60). 1 Abb., 172 Seiten, gebunden, Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Saza Schröder · Ach Kindheit du schreckliche Süße, 32 Seiten, handfadengeheftet, kartoniert, Künstlerbuch, Bleisatz, edition footura black, Itzehoe 2011.
- Franz Schuh: Der Krückenkaktus. Erinnerungen an die Liebe, die Kunst und den Tod. Verlag Paul Zsolnay, Wien 2011. 255 S.
- Katharina Schultens, gierstabil, 80 S., Klappbroschur, luxbooks, Wiesbaden 2011.
- Iris Schürmann-Mock [Hrsg.]: O schöner, grüner Wald. Ein Lesespaziergang. Hildesheim: Gerstenberg 2011. 159 S. : Ill. ; 24 cm.
- Ursula Schütt: Gehen muß ich auf dem Faden Zeit. Taschenbuch: 100 Seiten. Verlag: d/m/z Druckmedienzentrum Gotha 2011.
- Friederike Schwab: schwebeblätter. Gedichte. 110 Seiten. edition art science, St. Wolfgang. Reihe: Lyrik der Gegenwart, Band 13.
- Daniela Seel: ich kann diese stelle nicht wiederfinden. kookbooks, Berlin 2011. 64 S.
- Giorgos Seferis · LOGBUCH III, zweisprachige Ausgabe, aus dem Neugriechischen von Evtichios Vamvas, 117 Seiten, Broschur mit handgedrucktem Typo-Umschlag, Waldgut Verlag, CH-Frauenfeld 2011.
- Faruk Šehić · Abzeichen aus Fleisch. Bosnisch / Deutsch, übersetzt von Hana Stojić. 160 Seiten, Broschur, fadengeheftet, Wien, Edition Korrespondenzen 2011.
- Shin Dal Ja ∙ Morgendämmerung. Gedichte (mit einigen koreanischen Originaltexten). Werkauswahl (1989–2007). Aus dem Koreanischen und mit einem Nachwort von Sophia Tjonghi Seo. Herausgegeben und Umschlaggestaltung von Juana Burghardt. 169 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Volker Sielaff · Selbstporträt mit Zwerg, 101 Seiten, Klappenbroschur, luxbooks, Wiesbaden 2011.
- Rajvinder Singh: WÖRTERWEHEN. Trierer Gedichte – Rajvinder Singh – Gedichte, Liz Crossley – Zeichnungen. Broschur im Format 21 x14,5 cm, 80 Seiten, 16 Abb., Berlin: Aphaia Januar 2011. Aus der Reihe Texte und Bilder.
- Gerd Sonntag ∙ Giovanni Santi malt eine Fliege, Nachwort von Ulrich Koch, 38 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklkofen 2011.
- Thomas Spaniel · die irren kurse einer sterbenden fliege. Gedichte. 96 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Michael Speier (Hg.): Berlin, du bist die Stadt. Gedichte. Reclam. 170 Seiten.
- Alberto Spunzberg ∙ Die Piatock-Akademie – La Academia de Piatock. Gedichte, zweisprachig. Aus dem argentinischen Spanisch von Juana und Tobias Burghardt. Umschlaggestaltung von Juana Burghardt. Mit einem Nachwort von Tobias Burghardt. 187 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Christel und Armin Steigenberger (Hg.) · außer.dem, 18. Ausgabe, mit Gedichten von Ann-Andreas Altmann, Kathrin Ast, Ernesto Castillo, Caroline Hartge, Birgit Kreipe, Lars Reyer u.a., 51 Seiten, geheftete Broschur, München 2011.
- Lutz Steinbrück: Blickdicht. Gedichte. Verlagshaus J.Frank, Berlin 2011. 76 S.
- Mile Stojić: Cherubs Schwert: Gedichte und Essays. Aus dem Kroatischen von Cornelia Marks. Leipziger Literaturverlag. 230 Seiten.
- Dieter Straub – Gedichte, Peter M. Gotthardt – Kompositionen: Delphische Paiane – Fünf Lieder nach Gedichten von Dieter Straub für Bariton und Klavier. Notenband im Format 29 x 21 cm, 28 Seiten, Berlin: Aphaia 2011. Aus der Reihe: Sonderausgaben.
- Brigitte Struzyk ∙ alles offen, mit einem Vorwort von Peter Wawerzinek und Bildern von Elke Ehninger, 117 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Jesper Svenbro · Echo an Sappho, zweisprachige Ausgabe, aus dem Schwedischen von Lukas Dettwiler, mit Beiträgen von Conrad Steinmann und Beat Brechbühl, CD mit musikalischen Nachschöpfungen von Conrad Steinmann zu Texten von Sappho und Alkaios, 83 Seiten, Broschur mit handgedrucktem Typo-Umschlag, Waldgut Verlag, CH-Frauenfeld 2011.
- Tammen, Johann P. (Hg.): die horen. Bei betagten Schiffen. Islands “Atomdichter”. 56. Jg., Nr. 242, 2011. 424 S. Gedichte von Stefán Hörður Grímsson, Jón Óskar, Einar Bragi, Hannes Sigfússon, Sigfús Daðasson, Steinn Steinarr, Jón úr Vör, Jóhannes úr Kötlum, Arnfriður Jónatansdottir, Elías Mar, Jónas E. Svafár, Thor Vilhjálmsson, Vilborg Dagbjartsdóttir, Matthías Johannessen, Baldur Óskarsson, Þorsteinn frá Hamri, Jóhann Hjálmarsson, Nína Björg Árnadóttir, Sigurður Pálsson, Steinunn Sigurðardóttir. Der Kampf um die Moderne. Stimmen – Gegenstimmen – Positionen. Gespräche mit Steinn Steinarr, Hannes Sigfússon. Zeitgenössische isländische Rezensionen. Nachrufe. Erinnerungen von heute. Glossar.
- Veno Taufer: Wasserlinge. Gedichte. Übersetzung: Daniela Kocmut, Herausgeber: Michael Braun. 48 Seiten, Format: 14 x 22 cm, Das Wunderhorn 2011.
- Hans Thill (Hrsg.) ∙ Meine schlichten Reisen. Gedichte aus Belgien. Dreisprachige Ausgabe: niederländisch–französisch–deutsch. Dirk van Bastelaere, Eric Brogniet, Karel Logist, Els Moors, Erik Spinoy, Liliane Wouters übersetzt von Gerhard Falkner, Zsuzsanna Gahse, Norbert Lange, Michael Speier, Ulrike Almut Sandig, Hans Thill nach Interlinearversionen von Beate Thill und Stefan Wieczorek. Gebunden, bibliophile Ausgabe mit Lesebändchen. Heidelberg, Verlag Das Wunderhorn 2011.
- Walter Thümler: Ist jemand da. Gedichte. Leipziger Literaturverlag. 144 Seiten.
- Su Tiqqun: Im Geröll des Auges. Broschur, 28 S. Schock Edition, EdK/Distillery, Berlin 2011.
- Toegye ∙ Als der Hahn im Dorf am Fluß krähte, hing der Mond noch im Dachgesims. Gedichte 1515–1570. Herausgegeben und mit einer Zeichnung von Juana Burghardt. Deutsche Fassungen von Tobias und Juana Burghardt auf der Grundlage der Vorarbeit von Doo-Hwan und Regine Choi. Mit einem Nachwort von Tobias Burghardt. 125 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Boško Tomašević: Früchte der Heimsuchung. Gedichte. Aus dem Serbischen von Helmut Weinberger. Leipziger Literaturverlag. 180 Seiten.
- Boško Tomašević: Mitlesebuch 103 – Boško Tomašević, Berlin-Gedichte. Michael Blümel – Zeichnungen. Broschur im Format: 24 x 15 cm, 24 Seiten, fadengeheftet. 1. Auflage: 50 Exemplare, im Druckvermerk vom Autor signiert, Berlin: Aphaia, März 2011.
- Boško Tomašević • Allerneueste Vergeblichkeit, aus dem Serbischen übertragen von Helmut Weinberger, Nachwort von Walter Methlagl, 171 Seiten, Broschur, Pop Verlag, Ludwigsburg 2011.
- Þorsteinn frá Hamri: Jarðarteikn – Erdzeichen. Gedichte. Ausgewählt und aus dem Isländischen übersetzt von Gert Kreutzer. (Fäkätä 14). 36 S. Germersheim: Queich Verlag 2011.
- Tomas Tranströmer: Poesiealbum 298. Hg. u. ausgew. von Richard Pietraß, Grafik Isaac Grünewald, Nachdichtung Hanns Grössel und Richard Pietraß. 32 S. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011.
- Matthias Traxler: You’re welcome. kookbooks, Berlin 2011.
- Verica Tričković: Als rettete mich das Wort. Gedichte teils deutsch, teils serbisch. Leipziger Literaturverlag. 120 Seiten.
- Charlotte Ueckert ∙ Dein Haar ist mein Nest, Vorwort von Peter Engel, 34 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Nepumuk Ullmann: Von der Überwindung der Eiszeit in den Gefühlen. fhl Verlag Leipzig 2011, 170 Seiten.
- Sandra Uschtrin (Hg.) ∙ Federwelt. Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, 91. Ausgabe, Lyrik-Redaktion Andreas Noga, Gedichte von Friedrich von Hagedorn ∙ Katharina Lanfranconi ∙ Ingrid Miller ∙ Irmhild Oberthür ∙ Klaus Roth ∙ Walle Sayer u.a., 58 Seiten, geheftete Broschur, Uschtrin Verlag, München 2011.
- Günter Vallaster (Hg.) · Paragramme. Ein Sammelband, 156 Seiten, Broschur, Gedichte von Thomas Havlik · Christine Huber · Peter Huckauf · Gerhard Jascke · Ilse Kilic · Richard Kostelanetz · Axel Kutsch · Gerhard Rühm · Fritz Widhalm u.v.a., edition ch, Wien 2011.
- Verein Literaturgruppe Perspektive (Hg.) · perspektive. Hefte für zeitgenössische Literatur, Ausgabe 67/68: Aufstandsbeschreibungen, Gedichte von Dominic Angeloch · Ralf G. Landmesser · Rebekka Olbrich · Kai Pohl · Clemens Schittko u.a., 238 Seiten, Broschur, Graz 2011.
- Mikael Vogel: Massenhaft Tiere. Gedichte. Verlagshaus J. Frank, Berlin 2011. 100 S.
- Florian Voß: Datenströme. Datenschatten. Staub. Gedichte. Verlagshaus J. Frank, Berlin 2011. 80 S.
- Achim Wagner ∙ Flugschau, 67 Seiten, Hardcover, [SIC] – Literaturverlag, Aachen ∙ Zürich 2011.
- Friedrich Wilhelm Wagner: Jungfraun platzen männertoll. hochroth Verlag 2011.
- Friedrich Wilhelm Wagner: Irrenhaus. hochroth Verlag 2011.
- Friedrich Wilhelm Wagner · Jungfraun platzen männertoll / Irrenhaus (edition grillenfänger 18). 38 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Jan Wagner · Die Sandale des Propheten. Beiläufige Prosa, 240 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Berlin Verlag, Berlin 2011.
- Jan Wagner: Poesiealbum 295. Hg. u. ausgewählt von Richard Pietraß, Grafik Werner Friedrichs. 32 S. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011.
- Immanuel Weißglas · Der Nobiskrug. Gedichte. Nachwort von Bernhard Albers (Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 55; Lyrik-Taschenbuch Nr. 72). 80 Seiten, broschiert, Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Ralf S. Werder: Bruchland. Broschur, 28 S. Schock Edition, EdK/Distillery, Berlin 2011.
- Walt Whitman · Liebesgedichte / Love Poems. Englisch / deutsch. Ausgewählt und übertragen von Frank Schablewski. Vorwort von Johannes Urzidil. Nachwort von Jürgen Brôcan. 128 Seiten, fadengeh. Klappenbroschur, Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Ron Winkler (Hg.): Schneegedichte. Schöffling & Co., Frankfurt am Main 2011.
14. Dezember 2011
12. Dezember 2011
11. Dezember 2011
46. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (3)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird in den nächsten 4 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur Ha – Kr – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
- Ulla Hahn · Wiederworte, 192 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011.
- Dirk Uwe Hansen: Sirenen. Gedichte (Grillenfänger 24). Udo Degener Verlag Potsdam, 44 S.
- Walter Hasenclever · Der Jüngling (edition grillenfänger 23). 52 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011. F
- Seamus Heaney · Die Amsel von Glanmore. Gedichte 1965 – 2006, zweisprachige Ausgabe, herausgegeben von Michael Krüger, 430 Seiten, Broschur, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2011.
- Andreas Heidtmann (Hg.), poet. Literaturmagazin, 11. Ausgabe: Gedichte · Gedichtkommentare · Prosa · Gespräche · Reportagen · Illustrationen, mit Gedichten von Uwe Kolbe, Franz Hodjak, Christian Schloyer, Dirk von Petersdorff, Martina Weber, Manfred Enzensperger, Thilo Krause, Sascha Kokot, Tim Holland, Peggy Neidel, Anne Dorn, Felix Philipp Ingold, Theo Breuer, Augusta Laar, Max Czollek, Tina Ilse Maria Gintrowski, Jörg Bernig, Ulrich Koch, Michael Speier, Adolf Endler, Steffen Popp, Ulrich Koch, Dirk von Petersdorff, Levin Westermann, Elisabeth Langgässer, Kerstin Preiwuss, Harald Hartung, Ulrike Almut Sandig, Norbert Lange, Nadja Küchenmeister, Clemens Eich, Michael Speier, Volker Sielaff, Vorwort des Herausgebers, 297 Seiten, Klappenbroschur, poetenladen Verlag, Leipzig 2011.
- Hel ToussainT: Nachbarin Dimitrowa. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
- Axel Helbig (Hg.) · Ostragehege. Die literarische Arena, 62. Ausgabe, Zeitschrift für Literatur und Kunst, mit Gedichten von Thomas Böhme, Kerstin Hensel, Daniela Seel u.a., 76 Seiten, Broschur, Literarische Arena e. V., Dresden 2011.
- Angelika Hentschel: Unerhörte Zeiten. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
- Rolf Hermann ∙ Kurze Chronik einer Bruchlandung, 101 Seiten, Klappenbroschur, Verlag X-Time, Bern 2011.
- Rainer Hesse ∙ Sternenlicht und unberührter Schnee, 112 Seiten, Broschur, Lyrikedition 2000 · Allitera Verlag, München 2011.
- Fermín Higuera ∙ Ich möchte ans Meer gehen – Yo quiero ir al mar. Gedichte 1982-2006. [zweisprachig]. Aus dem Spanischen von Juana und Tobias Burghardt. 179 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Michael Hillen · Beschattete Erinnerungen, 36 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklkofen 2011.
- Herbert Hindringer ∙ Judith Sombray ∙ Nähekurs, 48 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Hadayatullah Hübsch: Das Vergessen ist die Mutter der Verwahrlosung. Gedichte, mit Linolschnitten von Frank Wildenhahn (Frontispiz, signiert / Umschlag)Vorbemerkung: Hendrik Liersch (signiert). 56 Seiten, 100 Exemplare, Handsatz (Texte) und Maschinensatz(Vorbemerkung), ISBN 978-3-942280-12-9. 16,-
- hochroth Nr. 3, Herausgegeben von G. H. H. Beiträge von Walter Famler, Joachim Sartorius, Caspar Wündrich, Benoît Gréan, Gert Pehling, René Haddad, Ilarie Voronca, Piet de Moor, A. S. J. Tessimond. hochroth Verlag 2011.
- Robert Hodel (Hg.): Hundert Gramm Seele. Deset deka duše. Serbische Poesie aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hg. u. übertragen von Robert Hodel. Leipziger Literaturverlag 2011. 316 S.
- Florian Höllerer (Hg.): Ulf Stolterfoht: handapparat heslach. Quellen, Dokumente und Materialien. roughbook 018. Berlin, Rettenegg, Stuttgart und Solothurn, November 2011. 32 S.
- Georg Hoprich ∙ Bäuchlings legt sich der Himmel, Nachwort von Bertram Reinecke, 101 Seiten, Broschur, Verlag Reinecke & Voß, Leipzig 2011.
- Horn, Hans: Niemand zahlt mir ein Bier. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
- Horn, Katja: Abseitsmoral. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
- Norbert Hummelt · Pans Stunde, 91 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Luchterhand Literaturverlag, München 2011.
- Laura (Riding) Jackson, Christian Filips und Monika Rinck: PARA-Riding. roughbook 015, Berlin und Solothurn, September 2011. 190 S.
- Franz Janowitz · Auf der Erde. Gedichte (edition grillenfänger 28). 56 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Mathias Jeschke: Das Gebet der Ziege. Mit einem Nachwort von Arne Rautenberg. 80 S., Klapenbroschur, 14,90 EUR (= Blaue Reihe, Bd. 5).
- Nina Russo Karcher • Manchmal berührt mich das Dunkel, zweisprachige Ausgabe, ins Italienische übertragen von Fausto Romanato, Vorwort von Sonja Viola Senghaus, 186 Seiten, Broschur, Pop Verlag, Ludwigsburg 2011.
- Adrian Kasnitz, Schrumpfende Städte, luxbooks 2011.
- Sebastian Kleinschmidt (Hg.): Sinn und Form 63. Jh. H. 6/ 2011. Adam Zagajewski: Ich kann keine Erinnerung an Czesław Miłosz schreiben. Angela Krauss: Das im Leben verborgene Gedicht. Michael Mertes über John Donne. Igor Pomeranzew: Gespräch mit Joseph Brodsky über John Donne. Gespräch mit Richard Wagner. Gedichte von Esther Kinsky, John Donne, Joseph Brodsky.
- Heinrich von Kleist. Poesiealbum 296. Hg. Richard Pietraß, Auswahl Arno Pielenz, Grafik Josef Hegenbarth. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011. 30 S.
- Thomas Kling, „Das brennende Archiv“, Unveröffentlichte Gedichte, Briefe, Handschriften und Photos aus dem Nachlaß sowie zu Lebzeiten entlegen publizierte Gedichte, Essays und Gespräche, zusammengestellt von Norbert Wehr und Ute Langanky, Schreibheft. Zeitschrift für Literatur, Nr. 76, Februar 2011
- Hubert Klöpfer (Hg.) · Wetzstein Gedichtekalender 2012, faksimilierte Abschriften des Autographen Thomas Bader mit Gedichten von Ingeborg Bachmann, ∙ Bertolt Brecht, ∙ Joseph von Eichendorff, ∙ Marie von Ebner-Eschenbach, ∙ Theodor Fontane, ∙ Stefan George, ∙ Johann Wolfgang von Goethe, ∙ Heinrich Heine, ∙ Hermann Hesse, ∙ Friedrich Hölderlin, ∙ Christoph Meckel, ∙ Conrad Ferdinand Meyer, ∙ Rainer Maria Rilke, ∙ Theodor Storm ∙ Georg Trakl, 24 Blätter, 24 x 45 cm, Ringbindung, Klöpfer & Meyer, Tübingen 2011.
- Synke Köhler, waldoffen, 73 Seiten, Broschur, Lyrikedition 2000 · Allitera Verlag, München 2011.
- Ko Un: Blüten des Augenblicks. Übersetzt von Hans-Jürgen Zaborowski. Suhrkamp. 154 Seiten.
- Alfred Kolleritsch, Günter Waldorf (Hg.): manskripte, Zeitschrift für Literatur. Nr. 194/ Dezember 2011, 154 S. Lyrik von Ronald Pohl, Marcus Pöttler, Elke Erb, Walle Sayer, Willi Hengstler. Prosa von Yoko Tawada, Elfriede Jelinek u.v.a. Essays von Klaus Hoffer, Jürg Laederach, Andreas Unterweger, Klaus Peter Dencker.
- Thomas Kraft (Hg.): Rock Lyrik. Mit Konzertfotografien von Helmut Ölschlegel. München: dtv 2011. 128 Seiten. Gedichte von Marcel Beyer, Friedrich Ani, Helmut Krausser, Lydia Daher u.v.a.
- Erika Kronabitter (Hg.): Feldkircher Lyrikpreis 2011. Gedichte. 150 Seiten. edition art science, St. Wolfgang. Reihe: Lyrik der Gegenwart, Band 14.
- Jürgen Kross ∙ unverwandt, 109 Seiten, Broschur, Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2011.
10. Dezember 2011
43. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (2)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird in den nächsten 5 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur C – Ha. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
- Odile Caradec: Le Ciel, Le Cœur / Der Himmel, das Herz. Französisch-deutsch. Übertragung von Rüdiger Fischer. Éditions En Fôret / Verlag Im Wald. 258 S.
- Daniil Charms: Werke in 4 Bänden. Hrsg. von Vladimir Glozer und Alexander Nitzberg. Galiani, Berlin 2011.
- Chirikure Chirikure: Aussicht auf eigene Schatten. Gedichte. Dreisprachige Ausgabe, deutsch-englisch-shona. Herausgeber: Indra Wussow, Übersetzung: Sylvia Geist. 120 Seiten, Format: 13.5 x 21 cm, gebunden, Hardcover, Fadenheftung, mit CD. Das Wunderhorn 2011.
- Seymour Chwast: Dantes Göttliche Komödie. Adaptiert und gezeichnet von Seymour Chwast. Aus dem Englischen von Reinhard Pietsch. München: Knesebeck 2011, 128 S.
- Karl Corino ∙ In Bebons Tal. Neue Bilder aus Bebenhausen, 136 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Klöpfer & Meyer, Tübingen 2011.
- Ann Cotten: Pflock in der Landschaft. EdK / Distillery, Berlin 2011 (Schock-Edition).
- Carl Cairo Cramer: Dorn, ohne Alpha und Omega. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
- CRAUSS. lakritzvergiftung. Verlagshaus J. Frank Berlin. Quartheft 29 // Edition Polyphon. 179 Seiten
- H.D.: Denken und Schauen : Fragmente der Sappho. (roughbooks 016)
- Christoph Danne · finderlohn, 107 Seiten, Broschur, tauland-Verlag, Köln 2011.
- Dietmar Dath: Gott ruft zurück. Connewitzer Verlagsbuchhandlung. 55 Seiten
- Jan Decker: Der Abdecker, Essay, Prosa, Gedichte, Vorwort: Jürgen Brocan, Illustrationen: Wienke Treblin, FIXPOETRY.Verlag, Hamburg Dezember 2011.
- Dedović, Dragoslav [Hrsg.]: Ulaznica : Srbija: panorama pesništva 21. veka. – Eintrittskarte / Panorama der serbischen Lyrik im 21. Jahrhundert. Klagenfurt : Drava, 2011. 359 S. Texte von Nina Živančević, Zvonko Karanović, Danica Vukićević, Živorad Nedeljković, Dejan Ilić, Vojislav Karanović, Nenad Milošević, Rade Tanasijević, Marija Knežević, Saša Radojčić, Saša Jelenković, Dejana Nikolić, Oto Horvat, Srđan Valjarević, Petar Miloradović, Ana Ristović, Nenad Jovanović, Milena Marković, Miloš Živanović, Alen Bešić, Željko Mitić, Jasmina Topić, Enes Halilović, Petar Matović, Dragana Mladenović, Siniša Tucić, Marjan Čakarević, Ljiljana Jovanović und Maja Solar.
- Udo Degener (Hg.): Deine Dummheit ist nicht zu ertragen. Gedichte über böse Weiber. Von: Blum, Blumauer, Boie, Brockes, Cartheuser, Castelli, Ebersberger, Epple, Förg, Friedreich, Goekingk, Hartleben, Haug, Hengeler, Karsch, Koller, Küttner, Langbein, Lessing, Logau, Marx, Neukirch, Niedermayer, Opitz, Pfeffel, Presber, Rachel, Ratschky, Richey, Rosegger, Rückert, Saphir, Schubart, Thümmel, Tucholsky, Weckherlin, Wedekind, Zuckermandel (edition grillenfänger 25). 60 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Udo Degener (Hg.): Gorilla, Pavian, Madrill. Affengedichte von: Abschatz, Busch, Castelli, Fröhlich, Grillparzer, Hagedorn, Hartleben, Hebbel, Hey, Heym, Heyse, Hoffmann-Donner, Kaulbach, Klabund, Lessing, Lichtwer, Liliencron, Mertens, Michaelis, Müller, Nicolay, Niedermayer, Pfau, Pfeffel, Presber, Thoma, Trojan, Weisse, Weissmann, Zöllner (edition grillenfänger 21). 40 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Klaus Peter Dencker (Hrsg.): Morgenstund hat kurze Beine. Unsinnspoesie. Reclam Stuttgart 2011.
- Stefan Döring ∙ morgestern, 48 Seiten, geheftete Broschur, Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2011.
- Anne Dorn ∙ Wetterleuchten, 79 Seiten, Nachwort von Jayne-Ann Igel, Hardcover mit Schutzumschlag, poetenladen Verlag, Leipzig 2011.
- Richard Dove · Straßenbahn, Hiroshima. Gedichte. Mit einem Nachwort von Pia-Elisabeth Leuschner. 300 Seiten, geb., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Edit. Papier für neue Texte 56. Hg. vom Literaturverein Edit e.V., Leipzig. Gedichte von Jan Imgrund, Anke Bastrop, Rick Reuther, Kenah Cusanit, Mirko Wenig, Sonia A. Petner, Renate Rasp.
- Edit. Papier für neue Texte. Edit 57. Hg. vom Literaturverein Edit e.V., Leipzig. Gedichte von Konstantin Ames, Miron Bialoszewski, Georg Leß; Anagramme von Elfriede Czurda, Michael Lentz, Ferdinand Schmatz und Christian Steinbacher zu einem Gedicht von Carlfriedrich Claus.
- Sara Ehsan ∙ Deutschland Mon Amour, Gedichte, illustriert von Hannes Haus, Sujet Verlag 2011
- Joseph von Eichendorff · Und es schweifen leise Schauer. Die schönsten Gedichte, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Karl-Heinz Ott, 127 Seiten, Hardcover, Hoffmann und Campe, Hamburg 2011.
- Erwin Einzinger: Die virtuelle Forelle. Jung & Jung. 143 Seiten
- Urs Engeler (Hg.): Zwischen den Zeilen. Eine Zeitschrift für Gedichte und ihre Poetik. Nr. 32, Januar 2011. Variations sérieuses – Neue Musik trifft neue Poesie. Ein Projekt der Sing-Akademie zu Berlin, hrsg. von Christian Filips. Mit Compact Disc. 117 S. Beiträge von Ann Cotten, Sebastian Elikowski-Winkler, Christian Filips, Mara Genschel, Christoph Herndler, Harald Muenz, Florian Neuner, Monika Rinck, Arne Sanders, Ulrich Schlotmann, Christian Steinbacher, Katia Tchemberdji, Asmus Trautsch.
- Urs Engeler (Hg.): Quarta Lingua Quadrophon – vier Miniaturen von Luzius Keller zu vier rätoromanischen Gedichten und deren Übersetzung ins Deutsche, Französische und Italienische. roughbook 017, Zürich und Solothurn, November 2011. Gedichte von Andri Peer, Luisa Famos, Vic Hendry. 62 S.
- Jürgen Engler (Hg.): So knallvergnügt: Hundert Gedichte über das Glück. 192 Seiten. Aufbau.
- Epidemie der Künste (Hg.): floppy myriapoda. Subkommando für die freie Assoziation, H. 18, 2011. Gedichte von Kai Pohl, Rex Joswig, Ernst Fuhrmann, Johannes Witek, Ernst-Jürgen Dreyer, Emmanuel Eni, Ronald Galenza, Clemens Schittko, Schwartz, Andreas Paul, HEL Toussaint, Niccolò Agnoli, Ralf S. Werder, Alex Galper, Jörg Burkhard, Siegfried Strauch; Kai Pohl über “Matthias” BAADER Holst, weitere Texte von Scheiffele, Paul Günter Krohn, Ann Cotten, Bertram Reinecke u.v.a. Beilage: lauter heiland 0. (zu einem Kommentar von Knofo, Texte von Alexander Krohn, Thomas Steiner, Tom de Toys u.a.).
- Herbert Fehmer · die welt braucht keine dachdecker. Gedichte. 88 Seiten, Klappenbroschur, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Joachim Feldmann ∙ Frank Lingnau u.a. (Hg.) · Am Erker. Zeitschrift für Literatur, 61. Ausgabe: Über Grenzen, Geschichten ∙ Gedichte ∙ Essays, u.a. mit Gedichten von Gernot Wolz und Johannes Witek, Essay von Martin Brinkmann über Matthias Baader Holst, 160 Seiten, Broschur, Daedalus Verlag, Münster 2011.
- Michael Fiedler ∙ Geometrie und Fertigteile, Nachwort von Jan Kuhlbrodt, 63 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, poetenladen Verlag, Leipzig 2011.
- Julietta Fix (Hg.) ∙ Brennpunkte. Lyrik aus der Schweiz, Gedichte von Irène Bourqin ∙ Brigitte Fuchs ∙ Svenja Herrmann ∙ Marianne Rieter ∙ Nathalie Schmid ∙ Elisabeth Wandeler-Deck, Illustrationen von Judith Sombray, 68 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Julietta Fix (Hg.) ∙ ein Bild von einem Gedicht, Bilder und Gedichte von Michael Arenz, ∙ Klara Beten, ∙ Jan Decker ∙ Peter Ettl ∙ Sabine Georg ∙ Herbert Hindringer ∙ Magdalena Jagelke ∙ Ulrich Koch ∙ Sünje Lewejohann ∙ Undine Materni ∙ Frank Norten ∙ Silke Peters ∙ Sophie Reyer ∙ Ulrike Almut Sandig ∙ Iris Thürmer ∙ Janin Wölke ∙ Michael Zoch, 116 Seiten, Broschur, Querformat, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Kurt Flasch: Warum hat Dante Odysseus in die tiefste Hölle verbannt? Münchner Reden zur Poesie. Herausgegeben von Ursula Haeusgen und Frieder von Ammon. Rede #9, gehalten am 19. Juli 2010 im Lyrik Kabinett. 23 Seiten.
- Kersten Flenter ∙ Die fetten Haare sind gewaschen, 52 Seiten, geheftete Broschur, Ariel-Verlag, Riedstadt 2011.
- Johannes CS Frank und Aurélie Maurin (Hgg.): Zeitkunst. Lyrik und Prosa. Zweisprachig: deutsch und französisch. Verlagshaus J. Frank Berlin. 240 Seiten.
- Angelica Freitas, rilke shake, gedichte, zweisprachig. aus dem brasilianischen portugiesisch von odile kennel, luxbooks 2011
- Hans-Joachim Gelberg (Hrsg.): Wo kommen die Worte her? Neue Gedichte für Kinder und Erwachsene. Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim 2011. 262 S.
- Ali Ghazanfari · Falsche Züge, Gedichte, Engelsdorfer Verlag 2011
- Traugott Giesen (Herausgeber): Gedichtekalender Kleiner Bruder 2012. Beck. 25 Seiten.
- Tina Gintrowski · PENG. Lyrikstories und andere Gedichte, 86 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, poetenladen Verlag, Leipzig 2011.
- Peter Goßens (Hrsg.) · »So etwas wie eine Bukowiner Dichterschule«. Ernst Schönwieses Briefwechsel mit Dichtern aus der Bukowina (1947/1948). Vorwort von Peter Goßens (Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 57). 3 Abb., 64 Seiten, Klappenbrosch., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Benoît Gréan: PSA 14 / Petite suite attique / Kleine attische Suite / Piccola suite attica (französisch, deutsch, griechisch, italienisch). Herausgegeben von G. H. H., hochroth Verlag 2011.
- Andrea Grewe, Hiltrud Herbst und Doris Mendlewitsch (Hgg.): Fliegende Wörter 2012. Postkartenkalender. Daedalus. 56 Seiten
- Durs Grünbein: Limbische Akte. Gedichte. Ausgewählt u. mit einem Nachwort von Norbert Hummelt. Stuttgart: Reclam 2011. 365 S.
- Gert Robert Grünert, „Flußschnellen“, Neun Gedichte und ihre Analyse, 128 Seiten, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2011.
- Oskar Gudmundsson: Snorri Sturluson. Homer des Nordens. Eine Biografie. Aus dem Isländischen von Regina Jucknies. Böhlau-Verlag, Köln 2011. 447 S., Fr. 35.50.
- Gumz, Alexander: Ausrücken mit Modellen. Kookbooks. 88 S.
- Egon Günther: unsortierte wahrnehmungen. gedichte und prosa. medien streu. Engstler Verlag, Ostheim/Rhön 2011, 72 S.
- Florian Günther: Ausgemistet. Gedichte 1989 – 2011. Taschenbuch, 336 S. Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2011.
- Philipp Günzel, Simone Kornappel (Hg.): randnummer. literaturhefte 04, September 2011, 128 S. Gedichte von Dennis Büscher-Ulbrich, Kristoffer Patrick Cornils, Max Czollek, Nicolai Kobus, Jan Kuhlbrodt, Tristan Marquardt, Robert Monat, Stephan Reich, Monika Rinck, Tibor Schneider, Sabine Scho, Mathias Traxler, Michael Zoch, Dmitry Golynko, Birgit Kreipe.
- Aldona Gustas, Untoter. Corvinus Presse.
- Victor Hadwiger · Wenn unter uns ein Wandrer ist (edition grillenfänger 19). 28 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Matthias Hagedorn (Hg.) ∙ Rheintor Linz – Anno Domini 2011, 64 Seiten, Bilder ∙ Prosa ∙ Gedichte von Swantje Lichtenstein ∙ Peggy Neidel ∙ A. J. Weigoni ∙ Kurzessays über Stan Lafleur ∙ Swantje Lichtenstein ∙ Andreas Noga ∙ Francisca Ricinski ∙ A. J. Weigoni, Vorzugsausgabe mit einem Holzschnitt von Haimo Hieronymus, Hardcover, Edition Das Labor, Bad Mülheim 2011.
- František Halas, „Töt ich den Schatten der krächzt“, Gedichte, ausgewählt von Antonin Brousek, aus dem Tschechischen übertragen von Manfred Peter Hein, mit einem Essay von Ludvik Kundera, herausgegeben von Volker Demuth und Swantje Lichtenstein, Edition Poema im Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2011.
- Mehrzad Hamzelo · Rudolf Kraus · Gorji Marzban (Hrsg.) · Neun Gärten der Liebe. Zeitgenössische persische Liebesgedichte, Edition Roesner 2011
30. August 2011
138. Internationales Literaturfestival in Novi Sad
Међународни новосадски књижевни фестивал
Gestern begann das Internationale Literaturfestival im serbischen Novi Sad, das seit 2006 immer im August/September veranstaltet wird. Texte der Teilnehmer werden in der Zeitschrift Zlatna greda veröffentlicht. Während des Festivals wird ein Autor für sein Gesamtwerk ausgezeichnet. Außerdem erhält ein junger serbischer Lyriker den Branko-Preis (Brankova nagrada). Preisträger des Festivals waren bisher u.a. Christoph Meckel, Jean Pierre Faye und Ben Okri.
Unter den Teilnehmern sind Schriftsteller aus Serbien, Polen, Frankreich, Großbritannien, Rußland, Rumänien, Bulgarien, der Slowakei, Belgien, Schweden und Ungarn, aus Deutschland nehmen teil: Michael Krüger, Gerhard Falkner, Kathrin Schmidt, Ulf Stolterfoht, Uljana Wolf und Volker Sielaff.
Heute treten u.a. auf:
- 18 Uhr: Uljana Wolf, Ulf Stolterfoht, Gerhard Falkner, Volker Sielaff, Kathrin Schmidt und Michael Krüger, Moderation: Iris Radisch. Theater der Jugend
- 21 Uhr: Lesung auf dem Trg Mladenaca mit u.a. Nohad Salameh (Frankreich / Libanon), Radu Vancu (Rumänien), Volker Sielaff und Uljana Wolf.
25. Juni 2011
125. Lyrische Großmacht
In neuen Einzelbänden und reichhaltigen Anthologien ist Serbien als lyrische Grossmacht zu entdecken, schreibt Ulrich M. Schmid in der NZZ:
Der Hamburger Slawist Robert Hodel gibt in einer umfassenden Anthologie mit dem Titel «Hundert Gramm Seele» einen kompetenten und lesenswerten Überblick über die serbische Lyrik der siebziger und achtziger Jahre. Die Gedichtsammlung wird eröffnet von Branko Čučaks (geb. 1948) provozierendem Text «Schock» (1971), in dem der Titoismus als «SCHEISSPARTEI» beschimpft wird. Viele Autoren prangern soziale Missstände an und verwandeln ihre Gedichte in kleine Prosaminiaturen. Gleichzeitig finden sich aber auch radikale Sprachexperimente wie etwa Stevan Tontićs poetische Deklination «Verb sterben», die von Hodel kongenial übersetzt wird: «Starb ach / sterb ech / verstarb an Verstand / versterb erst vergerbt / verstörb öft zermörbt / steurb staurb / staub / staubst und saust / straube und traure». Als Schweizer greift Hodel auch auf das Berndeutsche zurück, um dialektale Gedichte von Miroslav Cera Mihailović in eine angemessene Sprachform zu bringen.
Eine zweite Anthologie mit dem Titel «Eintrittskarte» schliesst direkt an Hodels Ausgabe an. Der in Köln lebende Publizist Dragoslav Dedović stellt 29 serbische Lyriker vor, die zwischen 1957 und 1980 geboren sind. …
Nur indirekt kann man den Rom Ilija Jovanović (1950–2010) zur serbischen Literatur zählen. Er wuchs in einer Zigeunersiedlung in Serbien auf, emigrierte 1971 nach Österreich und war langjähriger Obmann des Romano Centro in Wien. In einer sorgfältig gestalteten Ausgabe liegt nun eine Auswahl seiner zweisprachigen Gedichte in Romanes und Deutsch vor. Jovanović denkt immer wieder über das Aussenseitertum der Roma nach: «Nie lasst ihr uns / Wurzeln schlagen / einen Stamm bilden / die Äste ausbreiten. / Was bleibt uns übrig / als uns zurückzuziehen / in unsere Schale und / zu zweifeln / dass es eine Welt gibt / und dass wir leben.» Aus seiner Jugend in Serbien erinnert sich Jovanović noch an die «Verachtung», die ihm entgegengebracht wurde und ihm «bis heute in den Knochen steckt».
- Eintrittskarte. Ulaznica. Srbija: Panorama pesništva 21. Veka. Serbien: Panorama der Lyrik des 21. Jahrhunderts. Herausgegeben von Dragoslav Dedović. Drava-Verlag, Klagenfurt 2011. 360 S., Fr. 35.40.
- Hundert Gramm Seele. Deset deka duše. Serbische Poesie aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Herausgegeben und übertragen von Robert Hodel. Leipziger Literaturverlag, Leipzig 2011. 312 S., € 29.95.
- Ilija Jovanović: Mein Nest in deinem Haar. Moro kujbo ande ćire bal. Gedichte. Romanes und deutsch. Mit einem Nachwort von Elfriede Jelinek. Drava-Verlag, Klagenfurt 2011. 132 S., Fr. 25.30.
- Miodrag Pavlović: Misshelligkeiten, alte und neue. Gedichte. Aus dem Serbischen von Peter Urban. Leipziger Literaturverlag, Leipzig 2011. 144 S., € 19.95.
- Boško Tomašević: Früchte der Heimsuchung. Gedichte. Aus dem Serbischen von Helmut Weinberger. Leipziger Literaturverlag, Leipzig 2011. 172 S., € 22.95.
12. Juni 2011
49. «Ich bin schuld»
«Ich zielte nicht, noch war ich Zielscheibe. / Ich befreite-eroberte keine Städte und Dörfer. / Ich sagte keine Zaubersprüche auf, / Gab keine klugen Ratschläge, / Schrieb keine patriotischen Gedichte, / Gebar keinen Helden. / Mein Beitrag zur Geschichte – gleich null! / Zu meiner Verteidigung habe ich nichts zu sagen» («Ich bin schuld»). Dieses «Schuldbekenntnis» hat die kriegshetzerische Männerwelt im Visier, die eine ganze Gesellschaft in den Ruin trieb, nicht zuletzt die Frauen. Und Radmila Lazić gehört zu denen, die sich solches Diktat nicht gefallen lassen.
In ihren – mehrfach ausgezeichneten – Gedichtbänden demontiert Radmila Lazić balkanisches Macho-Gebaren und weibliche Unterwürfigkeit, nationale und sexuelle Tabus, und mit schonungsloser Direktheit geht sie auch mit sich selbst ins Gericht, «das Herz zwischen den Zähnen». So der Titel der Gedichtsammlung, die Mirjana und Klaus Wittmann nun souverän ins Deutsche übertragen haben, nachdem der Dichter Charles Simic sich für die Serbin erfolgreich im englischsprachigen Raum eingesetzt hat. / Ilma Rakusa, NZZ 30.4.
Radmila Lazić: Das Herz zwischen den Zähnen. Gedichte. Aus dem Serbischen ausgewählt und übertragen von Mirjana und Klaus Wittmann. Leipziger Literaturverlag, Leipzig 2011. 153 S., € 19.95.
23. April 2011
105. Krutschonych, Erb & Co.
Textfassung eines Rundfunkbeitrags von Michael Gratz, der am 15.4. in der Literatursendung Plattform auf Radio 98,1 gesendet wurde
Die Buchmesse in Leipzig hat sich nach anfänglichen Unsicherheiten gehalten neben der in Frankfurt. Als Besonderheit der Leipziger Messe, die geschäftlich ja eher die kleine Schwester der Frankfurter ist, hat sich ihr Charakter als Lesefest etabliert. Während der vier Messetage finden von Morgens bis zum späten Nachmittag in den Messehallen und dann noch am Abend in Sälen, Galerien, Buchhandlungen und Gaststätten überall im Stadtgebiet Autorenlesungen statt, und erstaunlicherweise scheinen sie alle ein Publikum zu finden. Daniela Seel, die Verlegerin, die mit ihrem 2003 gegründeten Verlag kookbooks den Lyrikbetrieb aufgemischt und einer ganzen neuen Dichtergeneration zum Durchbruch verholfen hat, debütierte jetzt mit dem ersten eigenen Gedichtband und einer beeindruckenden Performance zusammen mit dem jungen Dichter Rick Reuther.
Im Café Europa konnte man serbische Schriftsteller und Historiker hören im Disput über die Gründe für den Zerfall Jugoslawiens und die Rolle des Staatsgründers Tito. Müßte man ihn nicht heute vor ein UN-Gericht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit stellen, wurde gefragt. Die Antwort: Ja, aber dann müßte man auch de Gaulle oder Churchill vor Gericht stellen. (Ich würde vorschlagen, daß wir uns auf lebende Kriegsverbrecher konzentrieren, die es nicht nur in Afrika oder Asien gibt…).
Serbien war der diesjährige Messeschwerpunkt, zum dritten Mal ein Land des ehemaligen Jugoslawien nach Kroatien und Slowenien in den letzten Jahren. Aus diesem Anlaß wurden neue Übersetzungen von Romanen und Gedichten serbischer Autoren präsentiert. Junge serbische Lyriker stellten sich vor mit einem Originaltext und einer Übersetzung, eine vielfältige Welt, die es zu entdecken gilt. Schon einmal zur Zeit Goethes war Deutschland ein Vermittler der serbischen Literatur. Seither haben wir Boden verloren, aber vielleicht läuft ja ein Revival.
Der junge Leipziger Verlag Reinecke und Voß, den wir in einer Sendung im vergangenen Herbst schon einmal vorgestellt haben, präsentierte neue Übersetzungen hierzulande unbekannter Quellen der modernen Literatur. Jürgen Buchmann übersetzte einen Band mit Prosagedichten, das ist eine in Frankreich traditionsreiche Dichtungsform, der sich auch die Klassiker der modernen Lyrik bedienten wie Charles Baudelaire und Arthur Rimbaud. Aloysius Bertrand heißt der bei uns bislang wenig bekannte Autor, von dem man erfahren kann, daß zum Beispiel der “Erfinder” des Surrealismus André Breton ihn für einen der Vorläufer der Bewegung hielt.
Die andere bedeutende Entdeckung dieses Verlages ist eine Programmschrift eines der Pioniere des russischen Futurismus, der in Moskau und St. Petersburg vor und während des 1. Weltkrieges in neue Horizonte vorstieß. Wir kennen Wladimir Majakowski. Er war Futurist, zumindest bevor er sein Schaffen in den Dienst der russischen Revolution stellte, seinem Lied auf die Kehle tretend, wie er sagte. Wir wissen, daß es ihm nicht gut bekam. Die neue Gesellschaft konnte ihn nicht brauchen. 1930 schoß er sich eine Kugel in den Kopf. In dem futuristischen Poem “Wolke in Hosen” hatte er das 15 Jahre vorher prophezeit: “Wärs nicht besser, auf die Stirn einen Schlußpunkt aus Blei zu setzen”, hieß es da.
In den 70er Jahren wurde im Westen, zu dem von Rußland aus gesehen auch die DDR gehörte, in beiden Teilen Deutschlands also ebenso wie in Amerika und Westeuropa der Dichter Welimir Chlebnikow bekannt und berühmt als der “Vorsitzende des Erdballs”, wie er sich nannte, ein Erforscher und Erfinder von Sprachen. Eine “Sternensprache” wollte er erfinden und erfand sie in seinen Gedichten. Es handelt sich um Lautgedichte, die die Russen vor den Dadaisten erfanden. Eine Sprache jenseits des Verstandes wollte man finden, auf Russisch heißt das Sa-um.
Bei Reinecke und Voß erschien jetzt zum erstenmal separat auf Deutsch ein Buch des Dritten im Bunde, oder Vierten neben Chlebnikow, Majakowski und David Burljuk. Alexej Krutschonych schuf das älteste Lautgedicht oder Sa-um-Gedicht dieser Bewegung. Das war durchaus nicht nur eine ästhetische Spielerei. Mit diesen Texten konnte man damals zum Beispiel Stummfilme klanglich untermalen. Der Tonfilm war ja noch nicht erfunden. Die Kunst der Avantgarde wollte die Grenzen zwischen Kunst und Leben niederreißen.
In diesem Sinn ist der Titel des Buches zu verstehen: „Phonetik des Theaters“. In unserer ästhetischen Sicht der postavantgardistischen Zeit ist das mißverständlich. Theater ist hier nicht der Kunsttempel, sondern der Marktplatz, die Straße und der Kinosaal. Es ging um die Theorie für eine ins Leben eingreifende Kunstform. Dieses Buch wurde von Valeri Scherstjanoi übersetzt. In einer Galerie und einem Laden für Kunst- und Literaturzeitschriften, um den ich Leipzig beneide, stellte Scherstjanoi, der selber von manchen als der letzte Futurist bezeichnet wird, das Buch vor und trug Lautgedichte von Alexej Krutschonych als wahre Klangkonzerte vor, die auch den skeptischen Zuhörer überzeugten.
Eine andere erstaunliche Autorin war zweimal auf bzw. während der Messe zu erleben. Elke Erb ist eine Lyrikerin der sogenannten “Sächsischen Dichterschule” aus der Generation von Adolf Endler, Sarah Kirsch oder Volker Braun. Ihre Texte haben seit den 60er Jahren ihre Leser in den Bann gezogen, mehrmals war sie auch in Greifswald zu hören.
Vor allem aber ist sie Mentorin und verehrte Meisterin schon mindestens der zweiten Generation junger Dichter. In den 80er Jahren setzte sie sich in der DDR für die Dichter des ostdeutschen Underground ein, wie sie im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg und auch in Städten wie Dresden und Leipzig lebten.
Heute ist Elke Erb Anregerin und bewundertes Vorbild einer neuen Generation junger Dichter, die vergangenes Jahr sogar in Leipzig eine Elke-Erb-Gesellschaft gründeten, um sich für die Verbreitung ihres Werkes und die Förderung zeitgenössischer Poesie einzusetzen. Bei einer Lesung in der Gaststätte Waldfrieden brachten junge Dichter ihr ein literarisch-musikalisches und sogar tänzerisches Ständchen und stellten ein neues Buch vor, in dem sich junge Schriftsteller auf Texte von Elke Erb ihren eigenen Reim machen. “Meins” hieß ein Buch von Elke Erb in der Buchreihe roughbooks des Schweizer Verlegers Urs Engeler. Der jetzt präsentierte Huldigungsband trägt den passenden Titel “Deins”, ebenfalls bei roughbook erschienen und unter www.roughbook.ch erhältlich. Bei der Veranstaltung gab es auch die Uraufführung eines “rough”-Songs, den man hier von Christian Filips und den Besuchern der Lesung in Leipzig gesungen hören kann.
