Im Wechsel tragen Krüger und Grössel seine Gedichte und lyrischen Texte vor. Ehefrau Monica liest auf schwedisch. Das Werk Tranströmers ist mit insgesamt rund 500 Seiten überschaubar. Der Hanser-Verlag hat mit “Sämtliche Gedichte”, seinen Memoiren “Die Erinnerungen sehen mich” und “Das große Rätsel” drei Bücher herausgegeben, inzwischen in der achten bis zehnten Auflage. / Der Westen
23. März 2012
14. März 2012
62. Dichter des Schweigens
Seit der Preisvergabe an Eyvind Johnson und Harry Martinson 1974, die auf viel Kritik gestoßen war, sind die Schweden traumatisiert, wenn es um Preisträger aus ihrem Land geht.
Nun ist es ausgerechnet einem Dichter gelungen, diese Wunde zu schließen. Doch verwunderlich ist das nicht, denn Tranströmer widerlegt alle Vorurteile, die mit Lyrik häufig in Verbindung gebracht werden. Seine Gedichte sind nicht abgehoben oder weltfremd. Seine Sprache ist nicht selbstverliebt. Tranströmer hat jedes Wort in jedem Gedicht mit Bedacht gewählt. Sein ganzes Leben lang hat er gerungen mit der Sprache. („Überdrüssig aller, die mit Wörtern, Wörtern, aber keiner Sprache daherkommen.“) Es erscheint wie ein böser Scherz, den ihm das Leben gespielt hat, dass seine Erkrankung ihn, den Dichter des Schweigens, zwingt, nun auch körperlich um jedes Wort zu ringen. / Anne Burgmer, FR 14.3.
12. März 2012
53. Tranströmerpreis für Grünbein
Focus wußte es schon am 5.3., zugleich mit schwedischen Quellen. Heute zieht die Süddeutsche nach. Durs Grünbein wird mit dem Tranströmerpreis der schwedischen Stadt Västerås ausgezeichnet, die Preissumme beträgt 200.000 Kronen, rund 18.000 Euro. Der seit 1998 vergebene Preis würdigt “hochstehende Werke im Geist Tomas Tranströmers” aus Ostseeanrainerstaaten. Vor Grünbein traf das u.a. auf Inger Christensen und Adam Zagajeweski zu.
9. März 2012
41. Übersetzungsstreit
Since his Nobel moment in October, three different Transtromer books have been released (or reissued): THE DELETED WORLD: Poems (Farrar, Straus & Giroux, $13), with translations by the Scottish poet Robin Robertson; TOMAS TRANSTROMER: Selected Poems (Ecco/HarperCollins, $15.99), edited by Robert Hass; and FOR THE LIVING AND THE DEAD: Poems and a Memoir (Ecco/HarperCollins, $15.99), edited by Daniel Halpern. These books join two major collections already in print: “The Half-Finished Heaven: The Best Poems of Tomas Transtromer,” from Graywolf Press, translated by Robert Bly, and “The Great Enigma: New Collected Poems,” from New Directions, translated by Robin Fulton. So a little complaining, a glut of books: pretty typical.
But what’s unusual about Transtromer is that the most interesting debates over English versions of his work actually took place before his Nobel victory. In this case, the argument went to the heart of the translator’s function and occurred mostly in The Times Literary Supplement. The disputants were Fulton, one of Transtromer’s longest-serving translators, and Robertson, who has described his own efforts as “imitations.” Fulton accused Robertson (who doesn’t speak Swedish) of borrowing from his more faithful versions while inserting superfluous bits of Robertson’s own creation — in essence, creating poems that are neither accurate translations nor interesting departures. Fulton rolled his eyes at “the strange current fashion whereby a ‘translation’ is liable to be praised in inverse proportion to the ‘translator’s’ knowledge of the original language.” Robertson’s supporters countered that Fulton was just annoyed because Robertson was more concerned with the spirit of the poems than with getting every little kottbulle exactly right.
To understand this dispute, it’s necessary to have a sense of the poetry itself. Transtromer prefers still, pared-down arrangements that rely more on image and tone than, say, peculiarities of diction or references to local culture. The voice is typically calm yet weary, as if the lines were meant to be read after midnight, in an office from which everyone else had gone home. And his gift for metaphor is remarkable, as in the start of “Open and Closed Spaces” (in Fulton’s translation):
A man feels the world with his work like a glove.
He rests for a while at midday having laid aside
the gloves on the shelf.
They suddenly grow, spread,
and black out the whole house from inside.
The first comparison is surprising enough — work is a glove? With which we feel the world? But notice how quickly yet smoothly Transtromer extends the metaphor into even stranger territory; the gloves expand from the refuge of the house (which is implicitly the private self) to obscure everything we know and are. The poem becomes a meditation on what constitutes a prison, what could be considered a release (“‘Amnesty,’ runs the whisper in the grass”) and whether these might lie closer together than we realize.
/ David Orr, New York Times 11.3. (sic)
Die zitierte Passage lautet in der Übersetzung von Hanns Grössel, Tomas Tranströmer: Sämtliche Gedichte, Hanser 1999, S. 99:
Ein Mann befühlt die Welt mit dem Beruf wie mit einem Handschuh.
Mitten am Tage ruht er ein Weilchen aus und hat die Handschuhe aufs Regal abgelegt.
Dort wachsen sie plötzlich, breiten sich aus
und verdunkeln das ganze Haus von innen.
Und recht ähnlich bei Pierre Zekeli, Tomas Tranströmer: Formeln der Reise. Berlin: Volk und Welt 1983 (“Weiße Lyrikreihe”), S. 41:
Ein Mann tastet an der Welt mit seinem Beruf: seinem Handschuh.
Er ruht eine Weile aus mitten am Tag und legt die Handschuhe weg aufs Regal.
Dort wachsen sie plötzlich, breiten sich aus
und verdunkeln das ganze Haus von innen.
Die Übersetzung von Zekeli wurde entnommen entweder aus Tomas Tranströmer: Gedichte. Literarisches Colloquium Berlin 1969 oder aus Schwedische Lyrik der Gegenwart, Horst Erdmann Verlag Tübingen und Basel 1979 (beide sind als Quellen angebeben, aber nicht einzeln nachgewiesen). Grössels Übersetzungen erschienen selbständig in Buchform ab 1985 bei Hanser und sind in dem zitierten Band zusammengefaßt.
15. Dezember 2011
58. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (6)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird morgen fortgesetzt und abgeschlossen. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. Bedenken Sie bitte, daß weder Theo Breuer noch ich 1. alles kaufen, 2. alles lesen und 3. wie Computer alles unter dem richtigen Buchstaben abspeichern können. Bei Googleabfragen können Sie testen, daß die von Theo initiierte und uns zur Verfügung gestellte Liste schon jetzt das Auffinden präziser Information sehr verbessert.
(Ergänzungen bitte unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen. Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
- Isaac Schreyer · Der Tag des Einsamen. Gedichte und Nachdichtungen. Nachwort von Armin Eidherr (Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 60). 1 Abb., 172 Seiten, gebunden, Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Saza Schröder · Ach Kindheit du schreckliche Süße, 32 Seiten, handfadengeheftet, kartoniert, Künstlerbuch, Bleisatz, edition footura black, Itzehoe 2011.
- Franz Schuh: Der Krückenkaktus. Erinnerungen an die Liebe, die Kunst und den Tod. Verlag Paul Zsolnay, Wien 2011. 255 S.
- Katharina Schultens, gierstabil, 80 S., Klappbroschur, luxbooks, Wiesbaden 2011.
- Iris Schürmann-Mock [Hrsg.]: O schöner, grüner Wald. Ein Lesespaziergang. Hildesheim: Gerstenberg 2011. 159 S. : Ill. ; 24 cm.
- Ursula Schütt: Gehen muß ich auf dem Faden Zeit. Taschenbuch: 100 Seiten. Verlag: d/m/z Druckmedienzentrum Gotha 2011.
- Friederike Schwab: schwebeblätter. Gedichte. 110 Seiten. edition art science, St. Wolfgang. Reihe: Lyrik der Gegenwart, Band 13.
- Daniela Seel: ich kann diese stelle nicht wiederfinden. kookbooks, Berlin 2011. 64 S.
- Giorgos Seferis · LOGBUCH III, zweisprachige Ausgabe, aus dem Neugriechischen von Evtichios Vamvas, 117 Seiten, Broschur mit handgedrucktem Typo-Umschlag, Waldgut Verlag, CH-Frauenfeld 2011.
- Faruk Šehić · Abzeichen aus Fleisch. Bosnisch / Deutsch, übersetzt von Hana Stojić. 160 Seiten, Broschur, fadengeheftet, Wien, Edition Korrespondenzen 2011.
- Shin Dal Ja ∙ Morgendämmerung. Gedichte (mit einigen koreanischen Originaltexten). Werkauswahl (1989–2007). Aus dem Koreanischen und mit einem Nachwort von Sophia Tjonghi Seo. Herausgegeben und Umschlaggestaltung von Juana Burghardt. 169 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Volker Sielaff · Selbstporträt mit Zwerg, 101 Seiten, Klappenbroschur, luxbooks, Wiesbaden 2011.
- Rajvinder Singh: WÖRTERWEHEN. Trierer Gedichte – Rajvinder Singh – Gedichte, Liz Crossley – Zeichnungen. Broschur im Format 21 x14,5 cm, 80 Seiten, 16 Abb., Berlin: Aphaia Januar 2011. Aus der Reihe Texte und Bilder.
- Gerd Sonntag ∙ Giovanni Santi malt eine Fliege, Nachwort von Ulrich Koch, 38 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklkofen 2011.
- Thomas Spaniel · die irren kurse einer sterbenden fliege. Gedichte. 96 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Michael Speier (Hg.): Berlin, du bist die Stadt. Gedichte. Reclam. 170 Seiten.
- Alberto Spunzberg ∙ Die Piatock-Akademie – La Academia de Piatock. Gedichte, zweisprachig. Aus dem argentinischen Spanisch von Juana und Tobias Burghardt. Umschlaggestaltung von Juana Burghardt. Mit einem Nachwort von Tobias Burghardt. 187 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Christel und Armin Steigenberger (Hg.) · außer.dem, 18. Ausgabe, mit Gedichten von Ann-Andreas Altmann, Kathrin Ast, Ernesto Castillo, Caroline Hartge, Birgit Kreipe, Lars Reyer u.a., 51 Seiten, geheftete Broschur, München 2011.
- Lutz Steinbrück: Blickdicht. Gedichte. Verlagshaus J.Frank, Berlin 2011. 76 S.
- Mile Stojić: Cherubs Schwert: Gedichte und Essays. Aus dem Kroatischen von Cornelia Marks. Leipziger Literaturverlag. 230 Seiten.
- Dieter Straub – Gedichte, Peter M. Gotthardt – Kompositionen: Delphische Paiane – Fünf Lieder nach Gedichten von Dieter Straub für Bariton und Klavier. Notenband im Format 29 x 21 cm, 28 Seiten, Berlin: Aphaia 2011. Aus der Reihe: Sonderausgaben.
- Brigitte Struzyk ∙ alles offen, mit einem Vorwort von Peter Wawerzinek und Bildern von Elke Ehninger, 117 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Jesper Svenbro · Echo an Sappho, zweisprachige Ausgabe, aus dem Schwedischen von Lukas Dettwiler, mit Beiträgen von Conrad Steinmann und Beat Brechbühl, CD mit musikalischen Nachschöpfungen von Conrad Steinmann zu Texten von Sappho und Alkaios, 83 Seiten, Broschur mit handgedrucktem Typo-Umschlag, Waldgut Verlag, CH-Frauenfeld 2011.
- Tammen, Johann P. (Hg.): die horen. Bei betagten Schiffen. Islands “Atomdichter”. 56. Jg., Nr. 242, 2011. 424 S. Gedichte von Stefán Hörður Grímsson, Jón Óskar, Einar Bragi, Hannes Sigfússon, Sigfús Daðasson, Steinn Steinarr, Jón úr Vör, Jóhannes úr Kötlum, Arnfriður Jónatansdottir, Elías Mar, Jónas E. Svafár, Thor Vilhjálmsson, Vilborg Dagbjartsdóttir, Matthías Johannessen, Baldur Óskarsson, Þorsteinn frá Hamri, Jóhann Hjálmarsson, Nína Björg Árnadóttir, Sigurður Pálsson, Steinunn Sigurðardóttir. Der Kampf um die Moderne. Stimmen – Gegenstimmen – Positionen. Gespräche mit Steinn Steinarr, Hannes Sigfússon. Zeitgenössische isländische Rezensionen. Nachrufe. Erinnerungen von heute. Glossar.
- Veno Taufer: Wasserlinge. Gedichte. Übersetzung: Daniela Kocmut, Herausgeber: Michael Braun. 48 Seiten, Format: 14 x 22 cm, Das Wunderhorn 2011.
- Hans Thill (Hrsg.) ∙ Meine schlichten Reisen. Gedichte aus Belgien. Dreisprachige Ausgabe: niederländisch–französisch–deutsch. Dirk van Bastelaere, Eric Brogniet, Karel Logist, Els Moors, Erik Spinoy, Liliane Wouters übersetzt von Gerhard Falkner, Zsuzsanna Gahse, Norbert Lange, Michael Speier, Ulrike Almut Sandig, Hans Thill nach Interlinearversionen von Beate Thill und Stefan Wieczorek. Gebunden, bibliophile Ausgabe mit Lesebändchen. Heidelberg, Verlag Das Wunderhorn 2011.
- Walter Thümler: Ist jemand da. Gedichte. Leipziger Literaturverlag. 144 Seiten.
- Su Tiqqun: Im Geröll des Auges. Broschur, 28 S. Schock Edition, EdK/Distillery, Berlin 2011.
- Toegye ∙ Als der Hahn im Dorf am Fluß krähte, hing der Mond noch im Dachgesims. Gedichte 1515–1570. Herausgegeben und mit einer Zeichnung von Juana Burghardt. Deutsche Fassungen von Tobias und Juana Burghardt auf der Grundlage der Vorarbeit von Doo-Hwan und Regine Choi. Mit einem Nachwort von Tobias Burghardt. 125 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Boško Tomašević: Früchte der Heimsuchung. Gedichte. Aus dem Serbischen von Helmut Weinberger. Leipziger Literaturverlag. 180 Seiten.
- Boško Tomašević: Mitlesebuch 103 – Boško Tomašević, Berlin-Gedichte. Michael Blümel – Zeichnungen. Broschur im Format: 24 x 15 cm, 24 Seiten, fadengeheftet. 1. Auflage: 50 Exemplare, im Druckvermerk vom Autor signiert, Berlin: Aphaia, März 2011.
- Boško Tomašević • Allerneueste Vergeblichkeit, aus dem Serbischen übertragen von Helmut Weinberger, Nachwort von Walter Methlagl, 171 Seiten, Broschur, Pop Verlag, Ludwigsburg 2011.
- Þorsteinn frá Hamri: Jarðarteikn – Erdzeichen. Gedichte. Ausgewählt und aus dem Isländischen übersetzt von Gert Kreutzer. (Fäkätä 14). 36 S. Germersheim: Queich Verlag 2011.
- Tomas Tranströmer: Poesiealbum 298. Hg. u. ausgew. von Richard Pietraß, Grafik Isaac Grünewald, Nachdichtung Hanns Grössel und Richard Pietraß. 32 S. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011.
- Matthias Traxler: You’re welcome. kookbooks, Berlin 2011.
- Verica Tričković: Als rettete mich das Wort. Gedichte teils deutsch, teils serbisch. Leipziger Literaturverlag. 120 Seiten.
- Charlotte Ueckert ∙ Dein Haar ist mein Nest, Vorwort von Peter Engel, 34 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Nepumuk Ullmann: Von der Überwindung der Eiszeit in den Gefühlen. fhl Verlag Leipzig 2011, 170 Seiten.
- Sandra Uschtrin (Hg.) ∙ Federwelt. Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, 91. Ausgabe, Lyrik-Redaktion Andreas Noga, Gedichte von Friedrich von Hagedorn ∙ Katharina Lanfranconi ∙ Ingrid Miller ∙ Irmhild Oberthür ∙ Klaus Roth ∙ Walle Sayer u.a., 58 Seiten, geheftete Broschur, Uschtrin Verlag, München 2011.
- Günter Vallaster (Hg.) · Paragramme. Ein Sammelband, 156 Seiten, Broschur, Gedichte von Thomas Havlik · Christine Huber · Peter Huckauf · Gerhard Jascke · Ilse Kilic · Richard Kostelanetz · Axel Kutsch · Gerhard Rühm · Fritz Widhalm u.v.a., edition ch, Wien 2011.
- Verein Literaturgruppe Perspektive (Hg.) · perspektive. Hefte für zeitgenössische Literatur, Ausgabe 67/68: Aufstandsbeschreibungen, Gedichte von Dominic Angeloch · Ralf G. Landmesser · Rebekka Olbrich · Kai Pohl · Clemens Schittko u.a., 238 Seiten, Broschur, Graz 2011.
- Mikael Vogel: Massenhaft Tiere. Gedichte. Verlagshaus J. Frank, Berlin 2011. 100 S.
- Florian Voß: Datenströme. Datenschatten. Staub. Gedichte. Verlagshaus J. Frank, Berlin 2011. 80 S.
- Achim Wagner ∙ Flugschau, 67 Seiten, Hardcover, [SIC] – Literaturverlag, Aachen ∙ Zürich 2011.
- Friedrich Wilhelm Wagner: Jungfraun platzen männertoll. hochroth Verlag 2011.
- Friedrich Wilhelm Wagner: Irrenhaus. hochroth Verlag 2011.
- Friedrich Wilhelm Wagner · Jungfraun platzen männertoll / Irrenhaus (edition grillenfänger 18). 38 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Jan Wagner · Die Sandale des Propheten. Beiläufige Prosa, 240 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Berlin Verlag, Berlin 2011.
- Jan Wagner: Poesiealbum 295. Hg. u. ausgewählt von Richard Pietraß, Grafik Werner Friedrichs. 32 S. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011.
- Immanuel Weißglas · Der Nobiskrug. Gedichte. Nachwort von Bernhard Albers (Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 55; Lyrik-Taschenbuch Nr. 72). 80 Seiten, broschiert, Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Ralf S. Werder: Bruchland. Broschur, 28 S. Schock Edition, EdK/Distillery, Berlin 2011.
- Walt Whitman · Liebesgedichte / Love Poems. Englisch / deutsch. Ausgewählt und übertragen von Frank Schablewski. Vorwort von Johannes Urzidil. Nachwort von Jürgen Brôcan. 128 Seiten, fadengeh. Klappenbroschur, Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Ron Winkler (Hg.): Schneegedichte. Schöffling & Co., Frankfurt am Main 2011.
10. Dezember 2011
40. “Jedes Gedicht sticht”
Der Verleger Michael Krüger befragt von Joachim Dicks:
“Es ist ein winziges Werk von allerhöchster Konzentration”, sagt der Verleger Michael Krüger im Gespräch auf NDR Kultur über die Arbeit seines Freundes Tomas Tranströmer, der diesjährige Literaturnobelpreisträger. Oder anders ausgedrückt: “Jedes Gedicht sticht.” Nur so lässt sich erklären, wie ein Autor mit gerade einmal 350 Gedichten und etwa 80 Seiten autobiografischer Prosa mit dem weltweit bedeutendsten Literaturpreis ausgezeichnet wird. / NDR
9. Dezember 2011
29. Oktober 2011
125. Am wenigsten
Lyrik entspricht wohl am wenigsten unserer heutigen von den Finanzmärkten beherrschten Welt. Dennoch werden weiter Gedichte geschrieben und veröffentlicht, nicht selten in schönen bibliophilen Ausgaben. Einige davon werden in dieser Ausstellung präsentiert, darunter auch Werke des diesjährigen Literaturnobelpreisträgers Tomas Tranströmer. Hinzu kommen bemerkenswerte Lyrik-Taschenbuchausgaben und Plakatgedichte. / Wiesentbote
15. Oktober 2011
64. Zentrum
“Plötzlich im Zentrum der Weltkultur”, titelt die Ibbenbürener Volkszeitung und meint den Verleger Dr. Josef Kleinheinrich. Die können ja nicht wissen, daß der Verleger von Inger Christensen, von Ekelöf, Tranströmer, Sonnevi, auf dessen Backlist auch die Namen Kling, Mayröcker, Kirkeby, Nooteboom, Lucebert, Egger, Michaux und und stehen, immer schon dort war. (Aber die Nicht- und Überleser bestimmen die Landkarte des Betriebs).
6. Oktober 2011
22. Nobelpreis für Tomas Tranströmer
Am schnellsten war Facebook (13:01), dann die New York Times (News Alert 13:18):
The 2011 Nobel Prize in literature was awarded Thursday to Tomas Transtromer, a Swedish poet whose surrealistic works about the mysteries of the human mind won him acclaim as one of the most important Scandinavian writers since World War II.
The Swedish Academy said it recognized the 80-year-old poet “because, through his condensed, translucent images, he gives us fresh access to reality.”
In 1990, Transtromer suffered a stroke, which left him half-paralyzed and unable to speak, but he continued to write and published a collection of poems — “The Great Enigma” — in 2004.
Die offizielle Seite
Mehr: taz (Daniela Seel) ["vor allem in Berlin"] / Die Zeit (Alexander Gumz) / Badische Zeitung (Michael Braun) / Kölner Stadtanzeiger hier und hier /