Lyrikzeitung & Poetry News

3. Mai 2012

7. Lesereise mit Les Murray

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Edition Rugerup stellt einen neuen Band des australischen Dichters Les Murray vor: Der Schwarze Hund.

Der Schwarze Hund ist ein mutiger und schonungsloser Essay über Les Murrays Kampf gegen die Depression, mit Gedichten, die der Autor aus dieser Krise heraus schrieb und seinem Essay beigegeben hat, um das Zusammenspiel von Reflexion und schöpferischem Ausdruck zu erhellen. Seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1997 wurde das Buch um ein Nachwort und mehrere Gedichte erweitert. Auch für die deutsche Ausgabe hat Les Murray die Auswahl leicht verändert. Der Autor beschreibt, wie seine Familiengeschichte, seine Erfahrungen mit Mobbing und sein Asperger-Syndrom in einem Zusammenbruch mündeten, und wie er die Kraft fand, aus diesem inneren Dunkel heraus Gedichte zu schreiben und zugleich mit Medikamenten und Gedanken gegen es anzukämpfen. Mit der Zeit überfiel der Schwarze Hund ihn immer seltener und weniger heftig. Kein Buch des Australiers hat mehr Leser gefunden, vielleicht, weil selten ein Mensch offener zeigte, wie zerstörerisch dieses Leiden sein kann und welche Wege aus ihm herausführen.

Die Termine sind:

8.5.12 Literaturwerkstatt Berlin
9.5.12 DAI Heidelberg
10.05.12 Hölderlinturm Tübingen
12.05.12 Buchhandlung Müller, Neumarkt (Oberpfalz)
14.5.12 Literaturbüro Freiburg
15.5.12 Lana, Südtirol – Verein der Bücherwürmer

28. Januar 2012

110. Australische Lyrik seit 1788

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Dieser delphinblaue Band ist ein Meilenstein und ein wunderbarer Türstopper (? “doorstop”) mit seinen 1090 Seiten. Eine australische Anthologie von unerwarteter Reichweite und Dichte – es ist ein Wunder für eine so junge und bis vor kurzem so bevölkerungsarme Nation. Sie reicht bis zur Zeit der ersten Flotte zurück. (…)

Manchen Gedichten sollte man sich wie meditativen Erfahrungen nähern, wie oft bei Judith Wright. Ihre stillen und doch manchmal eindringlichen Rhythmen vermitteln ein Gefühl für das australische Land, das zugleich persönlich und tiefvertraut wirkt. Dann Seiten von “Banjo” Paterson mit seinen eher körperlichen Rhythmen… Es gibt auch Lieder der Aboriginals (einige mit Übersetzung, einige nicht) und anonyme Kolonialgedichte.

Es gibt auch “konkrete” oder visuelle Gedichte, bei denen die Muster der getippten Wörter genau so wichtig oder wichtiger sein können als die Wörter selber. Merkwürdigerweise fehlen diese Gedichte in dem sonst ausgezeichneten Penguin Book of Modern Australian Poetry. / John Clare, Sydney Morning Herald 27.1.

AUSTRALIAN POETRY SINCE 1788
Edited by Geoffrey Lehmann and Robert Gray
UNSW Press, $69.95

21. Dezember 2011

87. $ 50.000 für ein Gedicht

“Per Vers bekomm ich 1000 Eier”, prahlte einst Robert Gernhardt. Ein australischer Dichter hat es wirklich geschafft. Mark Tredennick gewann den erstmals ausgeschriebenen Internationalen Lyrikpreis von Montreal, mit 50.000 Dollar (37.000 Euro) wohl der höchstdotierte Preis für ein Einzelgedicht. 3200 Gedichte wurden von Lyrikern aus 59 Ländern eingesandt. Der frühere britische Poet laureate Andrew Motion wählte den Gewinner aus einer Shortlist von 44 Gedichten aus. Die Gedichte der shortlist waren anonymisiert. Der Preis wird durch Spenden finanziert und von Freiwilligen organisiert.

Tredennick schrieb das Gedicht kurz nach dem Tsunami in Japan bei einem Spaziergang am Columbiafluß in den Vereinigten Staaten.

Mit dem Preisgeld werde er Schulden begleichen (“Dichter leben mit Schulden”), sich Ruhe zum Schreiben erkaufen und vielleicht einen Füllhalter, ein Jackett, einen Laptop für die Tochter, eine Reise zu einem japanischen Tempel zum 50. Geburtstag und die Rückkehr nach Columbia.

Der Text des Gedichts kann auf der Website des Preises nachgelesen werden.

/ nach Susan Wyndham, Sydney Morning Herald

20. November 2011

92. Murrays Verse

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Der australische Dichter Les Murray gilt seit Jahren als Literaturnobelpreisanwärter. In seinen Versen überträgt er die Sprache der Natur in geschmeidige Rhythmen, versetzt sich in Fauna und Flora hinein, beobachtet “grasende Tiere / an den Steilhängen der Erde”. Mit Pferden, Fischen, Spinnen, Katzen und Vögeln belebt er die weiten Landstriche seiner melodiösen Verse. Zwischen lichtdurchfluteten Eukalyptuswäldern, Prärie und Ozean hört er das Wollhaargras wachsen. Der Einklang dissonanter Sinneseindrücke macht die Verse dicht und zugleich offen. / Dorothea von Törne, Die Welt

Les Murray: Größer im Liegen. Aus dem Englischen von Margitt Lehbert. Edition Rugerup, Berlin. 160 S., 19,90 Euro.

2. September 2011

5. City-Poetin

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Kate Middleton, geboren in Canberra und aufgewachsen in Melbourne, wurde diese Woche in Sydney zur ersten City-Poetin ernannt. Für die damit verbundenen $20,000 soll sie 6 “ekphrastische” Gedichte schreiben, die von bekannten Künstlern gestaltet werden. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und meint eine Art schriftliche Repräsentation visueller Kunst dar.

Im Lauf des nächsten Jahres wird sie sechs neue Gedichte vorstellen, jeweils bei einer öffentlichen Veranstaltung in Verbindung mit einem Kunstwerk oder Künstler. / Erin O’Dwyer, Sydney Morning Herald

(Der Artikel hat eine unübersetzbare Überschrift: “Great artists take a turn for the verse”)

1. September 2011

4. Jiddisch und Englisch

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HOLOCAUST survivor Jacob Rosenberg was a poet, author and storyteller who died in October 2008, aged 86.

After years of writing poetry and prose in Yiddish, Rosenberg wanted to reach a wider audience and started writing in English.

His first book of poems in English was My Father’s Silence, published in 1994. After publishing two more collections of poetry, he wrote a book of short fiction, Lives and Embers (2003), his memoirs East of Time (2005) and Sunrise West (2007), and a novel, The Hollow Tree (2008).

Now some of Australia’s leading writers are paying tribute to Rosenberg in a new book being launched last week in Melbourne, titled Singing For All He’s Worth. …

Rosenberg was born in Poland in 1922 and went to a state school until his formal education was cut short by the Nazi invasion.

The Rosenberg family was confined to the Lodz ghetto until August 1944, when they were transported to Auschwitz. Rosenberg spent two months in Auschwitz and the rest of the war in other camps – he was the only member of his family to survive. / jewishnews.net.au

12. August 2011

56. Hotlist 10

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Noch bis zum 15.8. kann man für die Nominierung zur Hotlist der 10 besten Bücher aus unabhängigen Verlagen abstimmen. Aus diesen werden dann 2 Preisträger gewählt. Unter den 30 nominierten Büchern sind auch 3 Gedichtbände:

  • John Ashbery: Ein weltgewandtes Land (luxbooks)
  • Les Murray: Größer im Liegen (Rugerup)
  • Daniela Seel: ich kann diese stelle nicht wiederfinden (kookbooks)

12. Juni 2011

51. Neue Ideen braucht das Fernsehn!

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Vergeßt MasterChef, Emilie Zoey Baker weiß was Besseres

Die Dichterin Emilie Zoey Baker sprach mit Michael Short über Lyrik und (australisches) Fernsehen:

  • MS: Die Idee des Slam – Teilnahme, Performance, Sprache, Kommunikation – perfekt fürs Fernsehen, oder?
  • EB: In der Tat.
  • MS: Sie sähen das gern im Fernsehen. Sie haben eine großartige Idee von der Art “Also du willst Dichter oder Meisterdichter sein, nur zu!” (So, You Want to be a Poet or Masterpoet or whatever, but why not?)
  • EB: Ja. Ich habe so viel erstaunliche Talente in Slams gesehen, in den Schulen, die ich besuche, in den Performance-Poetry-Abenden, es ist einfach an der Zeit.
  • Die Erdbeerehat angefangen, rot zu werden, Zeit zum Pflücken! Es gibt soviel dummes Zeug im Fernsehen, wie Australian Idol, So You Think You Can Dance, Australia’s Got Talent, MasterChef.
  • MS: Bitte auch The Biggest Loser.
  • EB: The Biggest gpddam Loser. Ich weiß. Was mich am meisten stört ist die Wiederholung. Wenn ich noch einmal höre “In dieser Phase des Wettbewerbs möchte ich nicht nach Hause gehen”…! Das ist nichts als wiederholte routinierte Aufgeblasenheit. Kein Wunder, daß Elvis auf sein Fernsehgerät geschossen hat, er ahnte, was kommt.

/ Sydney Morning Herald

22. Mai 2011

95. Frankfurter Lyriktage

vom 24.-28.5.

Aus dem Programm

Dienstag 24.5.

20 Uhr, Evangelische Stadtakademie Römer9
GEHIRN UND GEDICHT – ERÖFFNUNG DER FRANKFURTER LYRIKTAGE 2011
Lesung und Gespräch mit Raoul Schrott und Gert Scobel

Mittwoch 25.5.

20 Uhr, Sinkkasten Arts Club
MICHAEL LENTZ UND ULRICH WINTERS MERKEN WAS

21 Uhr, Ponyhof Club
PERFORMANCE POESIE EXPERIMENT
Timo Brunke, Mitch Heinrich, Dirk Hülstrunk, Dalibor Markovic, Juha Valkeapää

Donnerstag 26.5.

19 Uhr, Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlößchen
OSMOSEN AUS WÖRTERN UND TÖNEN – DAS VERTONTE GEDICHT
Julia Cloot, Durs Grünbein und Georg Katzer

19 Uhr, Orange Peel
THE SOUND OF ROLF DIETER BRINKMANN
Eckhard Schumacher und Diedrich Diederichsen

21 Uhr, Orange Peel
VERSE SIND ZUM TANZEN DA!
Ein Abend lang Gedichte und Musik
Ulrike Almut Sandig und Marlen Pelny, Marcus Roloff und Christian Löffler sowie Monika Rinck und Frank Bretschneider

Freitag 27.5.

19 Uhr, Literaturhaus Frankfurt
»TO THE GLORY OF GOD«: DAS HEILIGE UND DIE POESIE
Lesung und Gespräch mit Les Murray und Christian Lehnert

20.30 Uhr, Historische Villa Metzler
»EIN WELTGEWANDTES LAND« ÜBERSETZEN ALS EXPERIMENT
Lesung und Gespräch mit Matthias Göritz, Klaus Reichert und Uljana Wolf

Sonnabend 28.5.

19 Uhr, Evangelische Stadtakademie Römer9
DIE LANGE NACHT DES LYRISCHEN EXPERIMENTS
Paulus Böhmer, Christian Filips, Matthias Göritz, Barbara Köhler, Christian Lehnert, Franz Mon, Rick Reuther, Monika Rinck, Ulrike Almut Sandig, Daniela Seel, Ulf Stolterfoth, Franz Tröger, Bo Wiget

Hier das gesamte Programm

21. Mai 2011

88. Klanggewitter von archaischer Wucht

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Von Volker Sielaff

Les Murray kommt als Gast der Reihe „Literarische Alphabete“ des Literaturforum Dresden am 25. Mai, 20 Uhr, ins Hygiene-Museum. In Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum und gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank sowie der Stadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.

 

Der australische Lyriker Les Murray kommt nach Dresden ins Deutsche Hygiene-Museum

Die australische Fremdenverkehrswerbung kommt ohne ihn, den Dichter, nicht aus. Er ist einfach zu berühmt. In einem Video, das für Reisen in den fünften Kontinent wirbt, sieht und hört man Les Murray ein paar Zeilen aus einem seiner Gedichte rezitieren. Bei der Verszeile „spirituality with pockets“ lächelt der gewichtige Mann ein wenig, er, der jedem seiner Bücher die Widmung „To the glory of God“ voranstellt. Dazu passt der Titel seiner im vergangenen Jahr auf Deutsch erschienenen Sammlung: „Translations from the Natural World“ (Übersetzungen aus der Natur).

Les Murray lässt sich nicht festlegen. Schablonen und Etiketten versagen, wenn man diesen Dichter und sein Werk wirklich begreifen will. Entwarf er in seinem Versepos „Fredy Neptune“ das Zeitgemälde eines an Schrecken so reichen 20. Jahrhunderts, so wendet er sich nun, in „Translations from the Natural World“, auch „als Gegenreaktion auf das Überhandnehmen einer intellektuell exklusiven Gesellschaft“, der allen Dingen innewohnenden „Heiligkeit“ der Natur und besonders der Tiere zu. Mehr noch, er schlüpft in ihre Häute, er wird sie und leiht ihnen seine unverwechselbare poetische Stimme.

Les Murray, wenn er ein Gedicht über eine Fledermaus schreibt, wird selbst zur Fledermaus. Man muß den Dichter nur lesen hören: wenn er „Bat´s Ultrasound“ vorträgt, hört man es nur so fiepen, pfeifen und tönen, ist man umgeben, ummantelt, umschwirrt vom Fledermaus-Sound. Nicht anders, wenn er dem Tintenfisch oder dem Pottwal, dem Leiherschwanz oder dem Kuhreiher, dem Ameisenigel oder dem Zuchthengst seine Stimme gibt. Es sind Rollen- und Anverwandlungsgedichte der besonderen Art, die ein Hohelied auf die Schöpfung, die einfache und zugleich unerklärliche Gegenwart der Kreatur singen. Und auf die Gefährdungen, der diese Kreaturen immer wieder ausgesetzt ist, gelegentlich durch uns, die Menschen.

Sein Gedicht „Das gegenwärtige Abschlachten verwilderter Tiere“ schrieb Les Murray, weil er das unbarmherzige Abschlachten wilder Esel, Pferde und Büffel in seinem Land als falsch und grausam empfand: „Es scheint, daß die gnadenlose menschliche Umordnung / der gesamten Welt kein grünes Ende nehmen wird.“

In einer Gegen der Milchfarmen, waldigen Hügel und Sägewerke, in Bunjah im australischen New South Wales, wurde Les Murray 1938 geboren. Er sei, so bemerkt er lakonisch, „im Busch aufgewachsen“, mit einem anderen Zeitgefühl, mehr Traumzeit als reale Zeit. Gute Bedingungen für einen, der auszog, der eigenwilligste Dichter des fünften Kontinents zu werden. Sein Kollege Joachim Sartorius sagt über ihn: „Sein Habitus ist gutmütig, bäuerlich. Dahinter verbergen sich ungeheure Belesenheit, leidenschaftliche Lust am Reichtum der Sprache und ein absolutes Gehör für Metrik und Reim“ und die „Süddeutsche Zeitung“ konstatierte beeindruckt, dieser Mann bringe „Klanggewitter von archaischer Wucht“ hervor.

Les Murrays wohl berühmtestes Gedicht heißt „Dichtung und Religion“. Darin zitiert er Huckleberry Finn, der meinte, daß man „eine Lüge nicht beten könne.“ Les Murray: „Man kann sie auch nicht dichten.“ Dichtung und Religion kommen für ihn aus „demselben Spiegel“: „beweglich, aufblitzend, nennen wir es Dichtung, / zentral verankert nennen wir es eine Religion.“

Les Murray wurde bereits mehrfach für den Literatur-Nobelpreis nominiert, legt allerdings keinen großen Wert auf solche Ehrungen. Sie würden sein Leben und Schreiben nur allzu sehr durcheinanderbringen, sagt er. Er wolle lieber in Ruhe an seinen Gedichten arbeiten.

Thaller When Prone“ heißt sein neuestes Buch, das diesen Mai unter dem schönen Titel „Größer im Liegen“ auch auf Deutsch erscheint. Das Cover der bei Carcanet in Großbritannien erschienenen Originalausgabe zeigt den langen Schatten eines Mannes mit Hut, auf grünem Wiesengrunde liegend. Die deutsche Ausgabe (Edition Rugerup) versammelt nicht nur Gedichte aus diesem Band, sondern auch einiges aus dem vorletzten Werk des Dichters, „The Biplane Houses“.

Übersetzt wurden die Gedichte sämtlich von Margitt Lehbert, die Les Murray seit dem Buch „Ein ganz gewöhnlicher Regenbogen“ eine adäquate deutsche Stimme gibt. 1994 erlaubte ihr ein Stipendium, Les Murray und seine Familie in Bunyah zu besuchen – was man rückblickend als ein Glück für alle deutschsprachigen Leser von Les Murrays Büchern bezeichnen darf. Aber am besten liest man den Dichter natürlich im Original. Oder hört beiden, ihm und seiner Übersetzerin, zu, wenn sie am 25. Mai im Dresdner Hygiene-Museum auftreten. Weitere Stationen in Deutschland und den USA werden folgen.

Von dem neuen Buch, „Größer im Liegen“, dürfte dann die Druckerschwärze noch frisch sein, denn es erscheint dieser Tage in der in Önneköp / Schweden ansässigen Edition Rugerup.

(Dresdner Neueste Nachrichten vom 21./22. Mai 2011)

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