Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
»High Windows«, 1974 bei Faber and Faber erschienen, wurde ein Bestseller. Die erste Auflage war innerhalb von drei Wochen ausverkauft und musste mehrmals nachgedruckt werden. In Zahlen stellt sich das Phänomen folgendermaßen dar: Juni 1974 – 6.142 Exemplare; September 1974 – 6.632; Januar 1975… Continue Reading „163. Erfolgsautor“
Samstag, den 15. Dezember, 12-18 Uhr Lyrik-Bibliothek – Amalienstrasse 83a hinter der Universität Lyrik als Geschenk Große Verschenk-Aktion im Lyrik Kabinett mit Dank an den Verlag im Wald (Rüdiger Fischer) Rüdiger Fischer, geb. 1943 in Trier, war bis 2004 Lehrer für Fremdsprachen an… Continue Reading „162. Geschenk“
Das Haus Erich Fried in Staufen ist nach jenem Lyriker benannt, den die Nachwelt als großen Humanisten erinnert und dessen schönstes Gedicht, „Was es ist“, jeder kennt, für den Lyrik kein Fremdwort ist. / Badische Zeitung
Für wen schreibt der Autor: Nur für sich? Dann hört der Spaß schnell auf. Ein Massengeschmack existiert auch in der Demokratie. Der unpopuläre Autor ist ein Widerspruch in sich, und eine prekäre Existenz. Ich will ein Gedicht auf Jean-Claude Juncker versuchen, den Vorsitzenden der… Continue Reading „160. Versuch“
Derjenige, diejenige, die bloß sagen kann: ich bin Flüchtling, ist Flüchtling. Das nichts begründet den Flüchtling wohl; weniger als fünf Worte begründen ihn. Das nichts ist eine gute Begründung. Welche Begründung aber verlangt die Genfer Flüchtlingskonvention vom Flüchtling? Die Konvention, in ihrer deutschen Fassung,… Continue Reading „159. Übersetzung“
2001 erlag Amado vier Tage vor seinem 89. Geburtstag einem Herzinfarkt, seine Asche wurde unter dem Mangobaum in seinem Garten verstreut. Seine Utopie der Mischkultur ist nicht wahr geworden. In Brasilien gibt es immer noch über 140 Namen für die eigene Hautfarbe. Von sehr… Continue Reading „158. Die Farben Weiß“
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