Tag: 23. September 2012

98. Manfred Chobot

„Die einzelnen Textgebilde sind überschaubar, sind meist filigran, aber gerade weil sie so sind, muss man als Leser auf der Hut sein“. Das schrieb der verstorbene Literaturwissenschaftler Wendelin Schmidt-Dengler über die Poesie des Wiener Stadtlyrikers Manfred Chobot. Und auch Chobots neuem Band „Gefallen Gefällt“… Continue Reading „98. Manfred Chobot“

97. Atomdichter

Literarisch am impulsivsten reagierte auf die Kriegsfolgen eine Gruppe junger Dichter. Man beschimpfte sie in der aufwallenden Disputation als „Atomdichter“. Sie brachen mit den tradierten Formen isländischer Dichtung und lösten einen Kulturstreit aus, der die junge Republik über Jahrzehnte erschütterte. Island wurde unter Verletzung… Continue Reading „97. Atomdichter“

96. Anruf bei Goethe genügt

Falkner montiert und verfremdet Bruchstücke, am liebsten von Büchner, Goethe, Hölderlin, immer mit dem Ziel, eine Fallhöhe auszuloten zwischen den Hochphasen abendländischer Kultur und der Welt von heute. Aus einem radikalen Defizitempfinden heraus macht er sich zum Anwalt des hohen Tons, nur um im… Continue Reading „96. Anruf bei Goethe genügt“