Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Im Alter von 95 Jahren starb der Schriftsteller Gilbert Prouteau am Donnerstag in seinem Haus in Cholet (Maine-et-Loir). Bei den Olympischen Spielen in London 1948 errang er die Bronzemedaille in Lyrik, die damals nach dem Pierre de Coubertin teuren Ideal der „Einheit von Körper… Continue Reading „17. Schriftsteller und Sportler“
Mit Lyrik und Poesie die Hintergründe des Lebens entdecken – diesem Anspruch stellt sich der Autor Uwe Grüning am Sonntag, den 19. August 2012, 17 Uhr, im Kloster Mildenfurth.* … Wie schon in den vergangenen Jahren dürfen sich die Besucher der Lesung im Kloster… Continue Reading „16. Uwe Grüning“
Vor 60 Jahren wurde im Düsseldorfer Eugen Diederichs Verlag unter dem Titel Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße ein kleiner Lyrikband veröffentlicht, der mit seinen 48 Seiten zu einem der erfolgreichsten deutschen Gedichtbücher der frühen Nachkriegszeit werden sollte. Bis 1955 erreichte er acht… Continue Reading „15. Genialität des Abendlandes“
„Die Heiterkeit der Luftschiffer“ („Hundstage“) und das Wahrnehmen einer „Feuer fangenden Zeit“ liegen gar nicht so weit auseinander. Zwischen ihnen entfacht das Gedicht seine knisternde Atmosphäre. Wer anspielungsreiche Verse mag und den Diskurs mit Dichtern wie John Keats, Emily Dickinson oder Johannes Bobrowski, der… Continue Reading „13. Atmosphäre“
Im klangvollen Dialog miteinander können beide sich für Augenblicke in alles verwandeln, was ihnen begegnet – ein absurdes Rollenspiel. „Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren / Sind Schlüssel aller Kreaturen“ – das Novalis-Zitat des Gedichts „Wer spricht“ könnte über dem ganzen Zyklus stehen. Nur… Continue Reading „12. Korrespondenzen“
Bob Dylan hat seit jeher eine entspannte Einstellung zum geistigen Eigentum. In seiner Jugend schickte er dem „Herzl Herald“, einer jüdischen Sommercamp-Zeitschrift, ein Gedicht mit dem Titel „Little Buddy“. Er hatte es Zeile für Zeile beim Countrysänger Hank Snow abgekupfert. Dessen ungeachtet setzte er… Continue Reading „11. Eigentum“
Zwei Schriftsteller leuchten an seinem weitverzweigten Dichterhimmel als Fixsterne, und ihre Poesie wäre dem deutschen Leser nicht so hell aufgegangen, wenn nicht Hanns Grössel ihnen Glanz gesichert hätte: Inger Christensen und Tomas Tranströmer. Wie übersetzt man Lyrik? „Möglichst so, wie es da steht“, antwortete… Continue Reading „10. Zum Tod von Hanns Grössel“
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