Tag: 24. Juli 2012

98. Warum?

Als ob die Frage neu wär. Die Trennung der Dichtung von ihrer mythischen Funktion, passierte das nicht bei den Griechen vor 2500 Jahren? Erfanden die nicht deshalb Literatur und Wissenschaft? Gottfried Benn jedenfalls hat es nicht so mit der Sonderstellung der Lyrik, er fragt:… Continue Reading „98. Warum?“

97. Kommt, ihr Geister!

In seinem neuesten Buch zeigt Schlaffer, wie eine ganze Gattung die Neuzeit hintergeht. Lyrik ist, so liessen sich Titel und Untertitel erläutern, ein archaisches Sprechen, das seltsamerweise unter Bedingungen der Moderne überlebt hat. Die ältesten überlieferten Gedichte Europas und Asiens sind zweckgebunden: Kultlieder und… Continue Reading „97. Kommt, ihr Geister!“

96. Lyrikseiten

Johanna Nikulski-Dirks erfassung dreizehn seiten haut | auf dreißig seiten nacht vier seiten engel | fünfunddreissig | küsse vier mal kristalle | einhundertsechsundsiebzig | tränen zu vierhundertdreiundzwanzig | doppeltes ausrufezeichen | herzen dreihundertachtzehn himmel | dreiunddreißig mal zittern neunundzwanzigster februar zweitausendzwölf