Tag: 31. Mai 2012

118. Paradoxon der Übersetzung

Die Lebendigkeit und Präzision, die ich mit dem Bild auf dem Umschlag assoziiere, findet sich in allen Gedichten wieder; mit Miron Białoszewski hat der Verlag nach Aloysius Bertrand und Georg Hoprich erneut einen Autor der Vergessenheit entrissen, der nie hätte in Vergessenheit geraten dürfen;… Continue Reading „118. Paradoxon der Übersetzung“

117. Fragil labial

Ähnlich wie das „O“ und das „I“, das Runde und das Gestreckte, in den „Honigprotokollen“ aufeinandertreffen, die runde Vollständigkeit allein aber der „Hohn“ ist, wandert Rinck virtuos durch das „Weltinnenall des Binnenreims“, bis hin zu Rilke. Häufig erinnert die Lautstruktur an gleichsam umarmende Binnenreime,… Continue Reading „117. Fragil labial“

116. Sie könnens nicht

Der Standard kanns, die FAS kanns, die taz kanns, ja sogar die Lyrikzeitung kann es – die „Welt“ kanns nicht. Oder finden Sie das witzig?

115. Lenaupreis an zwei Lyriker

Therese Chromik, Lyrikerin und von 2000 bis 2007 Direktorin der Theodor-Storm-Schule, ist im baden-württembergischen Esslingen abermals mit einem Literaturpreis ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit dem Tübinger Lyriker Karl Corino erhielt die Wahl-Kielerin den Nikolaus-Lenau-Preis 2012. Vergeben wird die renommierte Auszeichnung von der Stadt Esslingen und… Continue Reading „115. Lenaupreis an zwei Lyriker“