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Archiv für den Tag 1. März 2012

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2. 20. open mike 2012 – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik

Die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation schreiben zum 20. Mal den open mike aus. Es werden drei Preise vergeben, ein Preis für Lyrik und zwei Preise für Prosa.

Der open mike ist mit insgesamt 7.500 EUR dotiert.

Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter sind als 35 Jahre (Stichtag: 10.7.2012) und noch keine eigenständige Buchpublikation vorzuweisen haben. Eingereicht werden kann entweder kurze Prosa, ein in sich geschlossener Auszug aus einem Großtext ODER Lyrik. Die Texte dürfen weder veröffentlicht (betrifft auch Internet, Zeitschriften, Anthologien und Dokumentationen jeder Art) noch zu einem anderen Wettbewerb oder Stipendium eingereicht worden sein. Jeder Teilnehmer kann nur eine Bewerbung einreichen.

Der Umfang der eingereichten Texte muss in etwa einer 15-minütigen Lesezeit entsprechen. Deutlich zu lange oder zu kurze Einsendungen kommen nicht in die Auswahlrunde.

Formatvorgabe: A 4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5. Die Manuskripte müssen in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) eingesandt werden. Auf den Manuskriptseiten darf weder der Name des Absenders noch ein Zahlencode, Kennwort o. ä. erscheinen. Eine kurze Biographie mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist beizulegen. Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.

Einsendeschluss ist der 10. Juli 2012 (Datum des Poststempels).

Wettbewerbsablauf:

1. Runde: Auswahl durch Lektoren
Ein unabhängiges Lektorat, bestehend aus Verlagslektoren, wählt aus den anonymisierten Texten bis zu 22 für die Endrunde aus. Die ausgewählten Autoren erhalten Anfang Oktober 2012 eine persönliche Einladung, die Namen werden zudem auf www.literaturwerkstatt.org veröffentlicht. Die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes erhalten keine gesonderte Mitteilung.
Die Texte der ausgewählten Autoren werden als Anthologie im Allitera Verlag (München) veröffentlicht, die Anthologie erscheint zum Wettbewerb im November. Die ausgewählten Texte sind bis zum Finale des Wettbewerbs im November exklusiv der Veröffentlichung in der Anthologie vorbehalten.

2. Runde: Endrunde
Die Endrunde wird in Form öffentlicher Lesungen an einem Wochenende im November 2012 in Berlin ausgetragen. Jeder Teilnehmer hat genau 15 Minuten Lesezeit zur Verfügung, um seine Texte vorzustellen und die Jury, bestehend aus drei Autoren, und das Publikum zu überzeugen.

3. Preisvergabe
Die Jury ermittelt drei Gewinner und vergibt Stipendien in der Gesamthöhe von 7.500 EUR. Ein Preis wird für Lyrik vergeben, zwei für Prosa. Über die Aufteilung der Gewinnsumme entscheidet die Jury. Die taz-Publikumsjury vergibt den Publikumspreis, der einen Abdruck des Gewinnertextes in der Tageszeitung beinhaltet. Darüber hinaus produziert Deutschlandradio Kultur ein Feature über den Wettbewerb, die Gewinner und ihre Texte.

Bestandteil des Preises ist auch eine Lesereise im Anschluss an den Wettbewerb. Die Gewinner des open mike werden im November 2012 nach Frankfurt, Zürich und Wien eingeladen. Der Gewinn des Lyrik-Preises umfasst außerdem eine Aufnahme für die Website www.lyrikline.org, der Internetplattform für zeitgenössische Dichtung in Originalton, Originaltext und Übersetzungen.
Zudem nehmen alle Teilnehmer der Endrunde des open mike an einem Workshop im Februar 2013 teil, bei dem sie die Möglichkeit haben, mit erfahrenen Autoren und Lektoren an ihren Texten zu arbeiten und wertvolle Informationen für den Start in den Literaturbetrieb zu erhalten.

Der Autor stimmt mit der Einsendung seines Textes für den Fall der Auswahl für die Endrunde Folgendem zu:
– der Veröffentlichung seines Textes in der Anthologie des Allitera Verlags zum Wettbewerb. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor. Die ausgewählten Texte sind bis zum Wettbewerb im November exklusiv der Veröffentlichung in der Anthologie vorbehalten.
– der möglichen Veröffentlichung seines Textes durch die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation in eigenen Publikationen und auf den Internetseitenwww.literaturwerkstatt.org und www.crespo-foundation.de.
– dem Mitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnitts durch die Literaturwerkstatt Berlin, ihre Kooperationspartner und die Medien.

Bewerbungen unter dem Kennwort “open mike” bis zum 10.7.2012 an:
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin

1. Testament Wisława Szymborskas

Am Mittwoch wurde das Testament der am 1.2. in Krakau gestorbenen Dichterin Wisława Szymborska veröffentlicht. Darin spricht sie von einer literarischen Stiftung und einem neuen Literaturpreis.

In Übereinstimmung mit dem Willen der Dichterin plant die Stadt Krakau die Gründung eines Literaturmuseums.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Magdalena Sroka sagte: “Viele hervorragende Schriftsteller lebten und leben in Krakau, und oft wurden die Nachlässe nach ihrem Tod verstreut.” Dafür brauche man das Museum.

Neben Szymborska lebte mit Czesław Miłosz ein weiterer Nobelpreisträger in Krakau – nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war er aus dem amerikanischen Exil zurückgekehrt.

Auch Stanisław Lem verbrachte den größten Teil seines Lebens in Krakau. Zu den bekannten Autoren, die eine Zeitlang hier lebten, gehörten Sławomir Mrożek und Konstanty Ildefons Gałczyński.

Gleichzeitig wurde bekannt, daß ihr letzter Gedichtband mit dem Titel “Wystarczy” (Es reicht) Ende April erscheinen wird.

Gerade erschienen ist eine neue Ausgabe ihrer “Wierszy wybranych” (Gesammelten Gedichte).

/ Polskie Radio

Mehr: Bericht der Gazeta Wyborcza

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