29. Streit um T.S. Eliot-Preis

Die Lyrikerin Alice Oswald, die bereits 2002 für ihren Band  “Dart” mit dem prestigeträchtigen TS Eliot-Preis ausgezeichnet wurde, zog sich aus Protest gegen das Sponsoring von der 10 Titel umfassenden Shortlist des diesjährigen Preises zurück. Die Investmentgesellschaft Aurum, die Hedge Fonds verwaltet, hat einen dreijährigen Sponsoringdeal mit der Poetry Book Society abgeschlossen. Die Finanzierung steht im Zusammenhang mit der Streichung staatlicher Zuschüsse.

Oswald, die mit ihrem Band “Memorial” nominiert war, sagte, ihrer Meinung nach solle Poesie solche Institutionen in Frage stellen und nicht stützen.

Der 1953 von T.S. Eliot begründete Preis soll den besten Gedichtband eines Jahres auszeichnen. Die Preissumme beträgt 15.000 Pound. Im vorigen Jahr gewann der Nobelpreisträger Derek Walcott. Die verbliebenen Titel der Liste:

  • John Burnside: Black Cat Bone
  • Carol Ann Duffy: The Bees
  • Leontia Flynn: Profit and Loss
  • David Harsent: Night
  • John Kinsella: Armour
  • Esther Morgan: Grace
  • Daljit Nagra: Tippoo Sultan’s Incredible White-Man-Eating Tiger Toy-Machine!!!
  • Sean O’Brien: November
  • Bernard O’Donoghue: Farmers Cros

Die Jury, der in diesem Jahr Gillian Clarke, Stephen Knight und Dennis O’Driscoll angehören, wählt den Preisträger. Die Mitteilung erfolgt am 15. Januar.

/ Florence Waters, Telegraph

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