Tag: 9. Oktober 2011

41. Etüde

Die Texte spinnen unaufhörlich ihre Geister und verschleiern sie umso mehr. Natürlich ein Rekurs auf den ewigen Dualismus von mimesis und poiesis, und einer, der angenehm unprätentiös vorgeführt wird. Man muss sich nicht auskennen in der Geschichte des Diskurses, der von der Antike bis… Continue Reading „41. Etüde“

40. „iwahaubbd“

Zu einfach wäre es, Friedrich Achleitner mit seinen frühen Dialektdichtungen aus „hosn rosn baa“ (1959), den experimentellen „konstellationen“ und „montagen“ aus den 1970er-Jahren, dem „quadratroman“ (1973) und der Kurzprosa der letzten Jahre zum Klassiker der zeitgenössischen Literatur zu erklären. Ungesagt bliebe dabei, dass Achleitner… Continue Reading „40. „iwahaubbd““

39. Frage

von Norbert Mayer (Die Presse): Ist Frankfurt am Main mit seiner Buchmesse tatsächlich Hauptstadt der Weltliteratur? Oder nicht doch München mit seiner Liebe zur Lyrik?

38. Schlechtes Gewissen

Die Poesie steht nicht häufig  Ehren. Schuld daran ist die Entfremdung, die zwischen dem dichterischen Werk und dem Tun und Treiben einer von materiellen Interessen beherrschten Gesellschaft anzuwachsen scheint. Eine Kluft, die der Dichter nicht beabsichtigt hat, doch hinnehmen muß, und die für den… Continue Reading „38. Schlechtes Gewissen“