Tag: 11. Juli 2011

43. Góngora 450

Heute vor 450 Jahren wurde der spanische Dichter Luis de Góngora geboren. Julia Macher widmet ihm im Deutschlandradio ein Kalenderblatt: Am 24. Mai 1627 starb Luis de Góngora an den Folgen eines Hirnschlags. Seinen literarischen Einfluss behielt er bis in die Neuzeit: Im späten 19. Jahrhundert… Continue Reading „43. Góngora 450“

42. Labor

Neu im Lyrikwiki Labor: die ersten Beiträge von Studenten meines Literaturtheorie-Seminars mit Artikeln über einige der fiktiven Autoren in Ann Cottens Buch „Florida-Räume“ (siehe im Schlagwortregister unter „Cotten“ oder „Fiktive Autoren“)

41. Sum of her parts

„The is my first project for my film class. The assignment was to shoot a 3 minute short film with no dialog. The song I used is The Sum of Her Parts by The LVRS.“ (Luiza)

40. Maja Haderlap

Die Kärnter Slowenin Maja Haderlap hat am Sonntag mit einem Auszug aus ihrem Romanerstling „Engel des Vergessens“ den Ingeborg-Bachmann-Preis bei den 35. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gewonnen. Die zweisprachige Autorin, die bisher vor allem mit Lyrik-Veröffentlichungen von sich reden machte, hat ihr… Continue Reading „40. Maja Haderlap“

39. Edwin Kratschmer 80

Einen weiten Leserkreis erreichte bald darauf die Anthologie „Offene Fenster“, die, wiewohl von der Kulturbürokratie beargwöhnt, zwischen 1967 und 1990 in neun Bänden erschien.  … Auch als Wissenschaftler galt Kratschmers dezidiertes Interesse der Lyrik von Jugendlichen. In seiner 1969 verteidigten Dissertation untersuchte er anhand von 1376… Continue Reading „39. Edwin Kratschmer 80“

38. „tapfer bis hinein / in die schlafzimmer“

Nach der von Andreas Berner schön gestalteten bibliophilen Mappe „ortsbeschreibung“ (Hinterwaelt 2008) legt Thomas Spaniel nun seinen sechsten Lyrikband vor. Wie in den früheren treffen wir auf eine nüchterne, hart konturierte Sprache, mit der Spaniel illusionslos Weltzustände zeichnet und vor Verdrängungsmechanismen warnt: „aber man… Continue Reading „38. „tapfer bis hinein / in die schlafzimmer““

37. „Nichts als Worte, / beteuere ich“

Wo soll man diese Gedichte lesen? Winters etwa im Dienstabteil eines fahrenden Fernzugs, zur Zeit besser nackt auf einer Brandmauer hoch über der Stadt. Oder auf der Straße vor einem Knast. Der Verfasser war Bewährungshelfer. Vielleicht ist es die aufgeschnappte Beobachtung eines Klienten, daß… Continue Reading „37. „Nichts als Worte, / beteuere ich““