Tag: 2. Juli 2011

6. Ai Weiweis Vater

Nach seiner Rehabilitierung fing Ai Qing wieder an zu schreiben. Bereits 1980 erschienen seine «Lieder der Rückkehr». Er konnte wieder reisen, so im gleichen Jahr in sein geliebtes Paris, «ville de mon cœur». 1985 wurde er vom französischen Staatspräsidenten Mitterrand mit dem Ordre des… Continue Reading „6. Ai Weiweis Vater“

5. Ich, Reim und Lyrik

Literarische Welt: Manche Gedichte wirken autobiografisch. Nora Gomringer: Vielleicht nur, weil ich gerne das verpönte lyrische Ich verwende. Literarische Welt: Wieso verpönt? Nora Gomringer: Ich halte es nicht für verpönt, aber ich kenne ein Gespräch zwischen den Lyrikerinnen Sarah Kirsch und Marion Poschmann. Während Sarah Kirsch ganz leicht… Continue Reading „5. Ich, Reim und Lyrik“

4. „ostdeutsch verwundet und westdeutsch / verwaltet“

Was bleibt, nach einem halben Leben in einem Land, das die existenzielle Heimatlosigkeit nie aufheben konnte, ist ein ätzender Sarkasmus. Es klingt wie ein bitterer Schlussakkord, wenn Drawert in einem New York-Zyklus aus dem Jahr 2010 noch einmal seine Biografie resümiert. „Mein Land“, heißt… Continue Reading „4. „ostdeutsch verwundet und westdeutsch / verwaltet““