Tag: 1. Juli 2011

3. Gedicht

DER OZEAN GEFALTET, MIT VERLAUB, Es waren zwei, zwei Ozeane, fein Gefaltet, laß die Arme Segel sein, Die oben an die Wolken stoßen, Staub, Nur Flocken, Staub, Kondomverpackungsschnitzel, Gedachte Katzen, Haus als Außenpfosten, Dies Wurzelnwünschen gab es nie im Osten, Maskara, Puder, Lippenstiftgekritzel. Sie… Continue Reading „3. Gedicht“

2. „So spreche ich nun über Dinge, die es nicht gibt“

99% unserer Südtiroler Literaten wären am besten nie geboren, meinetwegen können sie noch heute ins heimatliche Gras beißen, um nicht weiteres Unheil anzurichten. In der Einladung zum heurigen »literarischen kolloquium« heißt es: »Südtirols Literatur ist tot«. Wie aber kann etwas tot sein, das es… Continue Reading „2. „So spreche ich nun über Dinge, die es nicht gibt““

1. Rauschwelten

Um das Rauschpotenzial geht es ihr. Um das Rauschen der Welt und um das Rauschen der Sprache. Für das Leben sei es genauso Bedingung wie für die Literatur, so Judith Zander in ihrer Rostocker Poetik-Vorlesung „Störquellen. Poetik des Rauschens“. Das Mehrdeutige, das Verstörende, die… Continue Reading „1. Rauschwelten“