Tag: 28. Juni 2011

140. Sonett

ICH SEH GESPENSTER, SO WIRD NACHT GEMACHT, Das Geistersehen ist präziser, Eleganz Der schwarzen Schenkungen, Milieu Balance, An Springkraut und an Francis B. gedacht. Nichts wiederfinden, Kompetenzdiät, Das Schubsen vor dem Wechsel, ärmeln, tasten, Gedichte und ihr postmodernes Fasten Aus Lässigkeit und Radikalität, Spagat im Minus, sinnliche Präsenz, Die Macht… Continue Reading „140. Sonett“

139. „Böhmen am Meer“

gilt seit Ingeborg Bachmanns Gedicht als zumeist literarische Projektion eines utopischen Idealzustands, aber in der Realität grenzte Böhmen bereits unter Ottokar II. Premysl an die Adria und das Böhmen Karls IV. an die Ostsee. / Ö1 (Shakespeare nicht zu vergessen. In dessen „Wintermärchen“ gibt… Continue Reading „139. „Böhmen am Meer““

138. Sommernachtsgezwitscher

Hört ihr das, so höhnte eine Stimme auf einem Greifswalder Hof. Ich saß beim zweiten Bier am dritten Tisch und schrieb das Protokoll. Die Stimmen sprachen über die Politlyrikaktion einer Hamburger Wochenzeitung. Da haben sie, sprach die Stimme, lauter Dichter ausgewählt, die gar keine… Continue Reading „138. Sommernachtsgezwitscher“

137. Enzensberger in Zürich

Tatsächlich zeigte sich Enzensberger in Zürich nicht nur als beispielloser Wortkünstler, sondern beglückte das Publikum auch mit seinen pointierten, von geistiger Beweglichkeit zeugenden Beobachtungen und Einsichten, die er manchmal mit einem bubenhaften Kichern unterstrich. Da es um das Thema Übersetzung ging, skizzierte Enzensberger eingangs… Continue Reading „137. Enzensberger in Zürich“