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Es duftet aus ihren Gedichten. Nach Heu, das, als der Regen kommt, so gut riecht wie nichts auf der Welt. Es leuchtet aus ihren Zeilen, weil die erste Frühlingssonne auf den nassen Asphalt fällt. Es klingt wie Musik, wenn sie beschreibt, wie der aufgetaute… Continue Reading „25. „um zu spüren, dass sie lebt““
In einem handlichen quadratischen Band mit abwechselnd schwarzen und weissen Seiten liegt von ihm neuerdings eine zweisprachige Gedichtauswahl vor, die deutlich macht, wie weitgehend auch die lyrische Rede sich globalisiert und – thematisch wie formal – sich unifiziert hat. Zwar wird ausgiebig und selbstgewiss… Continue Reading „24. Globales Idiom“
Originalzitat: Jeder Lyriker der deutschen Sprache, hat jedes Jahr dreimal die Chance sein Können unter Beweis zu stellen. Sollte es sich um kürzere Gedichte handeln, dann ist die Vorgabe, diese jeweils auf einer Seite zu platzieren. Die Lyriker können mehrere kleine Werke, oder ein… Continue Reading „23. Lyrikpreis des Literaturbüros München“
Freilich war auch Platz für die höhere Kunstform der Lyrik, etwa wenn Traudel Schwind ihr Wochenmarkt-Gedicht rezitierte oder die Heimatdichterin Gertrud König aus Großkrotzenburg die hessische Nachbarschaft vertrat. / Main-Netz
Unter den zwölf Stipendiatinnen und Stipendiaten, die seit Mitte April im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg ihren Aufenthalt haben, sind auch je eine Autorin und ein Autor aus Island mit Lyrik im eigenen Werk: Sigurbjörg Þrastardóttir wurde am 27. August 1973 in Akranes, Island,… Continue Reading „21. Stipendiaten in der Villa Concordia“
Nachdem sein Sohn ein Opfer des Drogenkriegs wurde, hat sich der Poet Javier Sicilia geschworen, keine Gedichte mehr zu schreiben. „El mundo ya no es digno de la palabra“, heißt es in seinem erklärtermaßen letzten Gedicht: „Die Welt ist des Wortes nicht mehr würdig.“ Diese… Continue Reading „20. Gedichte? Erst recht“
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