Tag: 4. April 2011

20. halb mattes glas

achim wagner halb mattes glas beim tumult unter hastigen schirmen ipek hautnah verteilte flüche – gekippte konstellationen – in einer oberen etage nur noch das ausgesprochene der zeitungen wo dein sommersprossiger rauch eine weitere kleine unordnung zu dieser zeit des tages (nach cemal süreya)… Continue Reading „20. halb mattes glas“

19. American Life in Poetry: Column 315

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE We who teach creative writing have been known to tell our students that there is no subject so common and ordinary that it can’t be addressed in a poem, and this one, by Michael McFee, who lives in… Continue Reading „19. American Life in Poetry: Column 315“

18. Wagners Australien

Wagners Australien wurde noch nie betreten, es ereignet sich nur hier, wo ein Häuptling spricht: «ich bin der letzte eines volkes, / allein mit der geschichte, einer sprache, / die mit ihm untergeht». Das Gedicht heisst «hononanz», und die Tante im Gedicht, die «das… Continue Reading „18. Wagners Australien“

17. Laudatio auf Marion Poschmann

Bettina Schulte: Laudatio auf Marion Poschmann zum Peter-Huchel-Preis am 3. April 2011 Wer mit Marion Poschmanns Gedichten in Berührung kommt, gerät ins Schwimmen. Das kann man zunächst buchstäblich verstehen. Das Element dieser Dichterin ist das Fluide: Wasser in allen Aggregatzuständen – als Welle, als… Continue Reading „17. Laudatio auf Marion Poschmann“

16. Kritik der Lahmarschigkeit

Seine „Metaphorik der Überraschung“ sei als „Kritik der Lahmarschigkeit“ des herkömmlichen Gedichts zu verstehen. Lerner habe mit „Die Lichtenbergfiguren“ einen „furiosen Gedichtband“ geschrieben, ein „Meisterstück moderner Sonett-Kunst“, das „lyrische Direktheit mit kluger poetologischer Reflexion verbindet“. Lerner und sein deutscher Übersetzer, der ein Jahr ältere… Continue Reading „16. Kritik der Lahmarschigkeit“

15. Den Kritikern ins Stammhirn

Über Literatur und Kritik Von Frank Schäfer, junge Welt Auch wenn die Kritik selbst literarisch ist, praktiziert sie Reduktion, sie schließt aus. Die Überheblichkeitsgeste der Kritik ist ihre Kompensation dieses Umstands. Sie weiß das naturgemäß selbst, und sie ärgert sich grün vor Neid. Deshalb… Continue Reading „15. Den Kritikern ins Stammhirn“