Tag: 7. Februar 2011

32. Badder

In Jamaika hatte er das gefunden, was ihn begeisterte: Geschichten von großen und kleinen Gaunern – und er mittendrin. Seinen humorvollen Blick auf diese Welt hat er bis zum Schluss behalten. „In der Bar da unten war vor einiger Zeit der Superintendent dieses Bezirks… Continue Reading „32. Badder“

31. Rückblende Januar 2001

Am 1. Januar 2001, vor 10 Jahren, gab es die ersten regelmäßigen Nachrichten der Lyrikzeitung. Ich starte heute eine Reihe Rückblende. In der wird es die nächsten 120 Tage je eine von mir ausgewählte Nachricht aus jedem Monat L&Poe von 2001 bis 2010 geben.… Continue Reading „31. Rückblende Januar 2001“

30. Das arabische Gedicht

Vor und nach dem Islam waren die Araber nie auf einem Gebiet der Kunst kreativ, außer in der Poesie. Alle anderen islamischen Künste wie Musik und Literatur kamen aus Persien, Indien, Ägypten oder Syrien. Und das arabische Gedicht ging fast immer nach dem gleichen… Continue Reading „30. Das arabische Gedicht“

29. Lyrikwelle in Afghanistan

Als der BBC-Kriegskorrespondent Jonathan Charles afghanische Zivilisten einlud, ihm ihre Kriegsgedichte zu schicken, war er auf die Flut, die ihn erreichte, nicht vorbereitet. Unter den Einsendungen findet sich Zeugenschaft, Wut, Propaganda und Katharsis. … Am schockierendsten die Erzählung einer Frau, die jetzt in Kanada… Continue Reading „29. Lyrikwelle in Afghanistan“

28. Sprachverrückt

Nach der Etablierung der „Roughbooks“-Reihe waren zwar sofort die Unkenrufer zur Stelle, die das neue Konzept für nicht überlebensfähig hielten und eine sektiererische Einkapselung der Lyrik-Community in einer winzigen Internet-Nische befürchteten. Aber der Untergang fand nicht statt, im Gegenteil. Nach den ersten zwölf „Roughbooks“… Continue Reading „28. Sprachverrückt“

27. SergeD.

SergeD. ist der Internetname des Landshuter Theaterwissenschaftlers und Germanisten Dr. Andreas Eglseder, den er als Verfassername beibehält. … Die mit Abstand meistverwendete Gedichtform in den „Weggabelungen“ ist das Sonett. Reim und Rhythmus, Musikalität der Verse attestieren SergeD. romantisch-naive Uncoolness – oder den bayrischen Dickschädel,… Continue Reading „27. SergeD.“

26. Radikal und schön

Rand Die Frau ist vollendet. Ihr toter Körper trägt das Lächeln des Erreichten. Der Anschein einer griechischen Notwendigkeit Fließt in den Schnörkeln ihrer Toga, Ihre bloßen Füße scheinen zu sagen: Wir kamen bis Hierher, es ist vorbei. (…) Das radikale und bestechend schöne Gedicht… Continue Reading „26. Radikal und schön“