Tag: 4. Februar 2011

16. Poetische Schöpfungsseligkeit

Man mache die Probe beim Gedicht auf eine Schnecke: ‚die schnecke betrachten, während sie uns/ kaum wahrnehmen kann, zu eilige schemen/ jenseits der bühne, flüchtiges am rande/ eines anderen größeren dramas,/ und das heißt: schnecke.‘ Und als wolle Wagner zeigen, dass er alles kann,… Continue Reading „16. Poetische Schöpfungsseligkeit“

15. Urrolle

„On the Road“, wie es jetzt vorliegt, wirft uns das sehr viel roher, ungeschützter hin als die bisherige, lektorierte Fassung, in der alle Namen geändert waren, Burroughs nicht Burroughs hieß und Ginsberg nicht Ginsberg und schwuler Sex auch nicht vorkam. / schreibt Georg Diez im… Continue Reading „15. Urrolle“

14. Aus Deutschland

Noch ein Mangel wird aus Baden gemeldet. Diesmal gehts um Körperflüssigkeiten – Gedichte aber auch: Auf der Freiburger Opernbühne ein unfertiges Häuser-Ensemble aus Fachwerkgebälk. Fahrbare, von Glühbirnen gerahmte Gebäude unterm Sternenhimmel, denen ein paar Geranienkästen gut stehen. Rebecca Ringst hat die Szene für Mauricio… Continue Reading „14. Aus Deutschland“

13. Zu wenig

Etwas erstaunt lese ich diese Begründung für die Veröffentlichung eines Gedichtbands: „Es gibt so schon wenige Gedichte, in alemannisch noch viel weniger“ Aha. Für Alemannisch habe ich nicht so den Überblick. Wenn euch die Gedichte in anderen Sprachen ausgehen, helfe ich vielleicht aus. (Aber… Continue Reading „13. Zu wenig“