Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Einer dieser wunderbaren Verlage, die machen, was es ohne sie nicht gäbe. Lese bei Ivan Blatný. In einem Gedicht begegnet er seinem Namen im Schaufenster einer kleinen Pariser Buchhandlung – oder irgendwo daneben. Darin auch der des Dichters Vítězslav Nezval (S. 107). Ich lese… Continue Reading „55. Meine Anthologie: Korrespondenzen“
14.01.2011 – randnummer Die Hamburger Literaturzeitschrift ist ein weiteres Mal Gast in der Lettrétage. Die Herausgeber und Autoren werden die nunmehr dritte Ausgabe präsentieren und ausgewählte Texte lesen. Zivilcollage mit Nicolai Kobus, Hendrik Jackson, Richard Duraj und Manuel Stallbaumer. lettrétage, methfesselstraße 23 – 25,… Continue Reading „54. Zwei Veranstaltungen“
Martina Hefter Kranich Meine Freunde, Tänzchen, ihr lieben Verschwender von Geld, Gefüge, Gelenk, verehrte, grünschillernd, Verbieger, habe lang nachgedacht, ob ich schlecht denke von euch. Tanzende denken kein Denken, und Kraniche können nicht tanzen, o Lord. Ich denke mir lieber das Denken als Fluss,… Continue Reading „53. Meine Anthologie (Abräumer 4): Tanz und Denken“
Kathrin Schmidt birnen erraten Ich habe birnen gekauft, sie duften unter der achsel hervor, aus dem beutel, du könntest sie, wenn du nur wolltest, erraten. du aber nimmst die tasche von meiner schulter, den lebenden kater von meinem arm und vom haar dir den… Continue Reading „52. Meine Anthologie (Abräumer 3): birnen erraten“
Vorgetragen wurde ein Gedicht Bert Brechts, das einst Kinder in der DDR auswendig lernen mussten, ein gutes Beispiel für Brechts Stammbuchstil in seiner streng dogmatischen Phase (der wir auch Zeilen wie „Lenin ist eingeschreint in dem großen Herzen der Arbeiterklasse“ verdanken). Das Brecht-Gedicht, zu… Continue Reading „51. Eingeschreint“
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