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Archiv für den Tag 5. Januar 2011

Im Netz seit 1.1.2001

23. DreckSack / Prenzlauer Berg Konnektör

Angezeigt wird eine Doppelzeitschrift, von der noch nicht klar ist, ob sie monatlich oder nur alle 2 Monate erscheint:

DreckSack – Lesbare Zeitschrift für Literatur (Hrsg. Florian Günther) / Prenzlauer Berg Konnektör (Hrsg. Bert Papenfuß), mit den Beiträgen folgender Autoren:

Heft 1, November 2010: Kersten Flenter, Reinhard Henning, Matthias Penzel, Dieter Süverkrüp, Hadayatullah Hübsch, Hugo Velarde, Thomas Meyer-Falk, Robert Mießner und Florian Günther.

Heft 2, Dezember 2010: Martin Voigt, Andreas Niedermann, Urs Böke, Franz Dobler, Tanja Kunikowski, Hermann Peter Piwitt, Robert Mießner und Florian Günther.

Harz IV-Empfänger (und all jene denen es nicht besser geht) können den DreckSack/Prenzlauer Berg Konnektör kostenlos als pdf-Datei beziehen (Spenden sind willkommen). Kurze Anfrage per E-Mail reicht.

Manuskripte an:

edition.ln@web.de oder www.edition-luekk-noesens.de

Im Original und auf farblich wechselnden Papier kann derDreckSack/Prenzlauer Berg Konnektör über edition.ln@web.de bzw.www.edition-luekk-noesens.de zu: 2 Euro + 2,50 (Versand) bestellt oder an folgenden Orten direkt erworben werden:

Prenzlauer Berg

Kulturspelunke Rumbalotte continua
Metzer Str. 9, 10405 Berlin
Telefon: 030-54987087

Friedrichshain

Budike – Altdeutsches Wirtshaus
Kochhannstraße 24, 10249 Berlin
Telefon: 030-4260066

Kreuzberg

Buchladen Schwarze Risse im Mehringhof
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Telefon: 030-6928779

Prenzlauer Berg

Buchladen Schwarze Risse
Kastanienallee 85, 10435 Berlin
Telefon: 030-4409158

Prenzlauer Berg

Baiz – Kultur- und Schankwirtschaft
Christinenstraße 1, 10119 Berlin

Mitte

junge Welt – Ladengalerie
Torstraße 6, 10119 Berlin
Telefon: 030-53635556

Weitere Informationen: http://www.rumbalotte-continua.de/

 

22. Sonne, Mond und ISS

Sonne und Mond spielen in der Dichtung seit mindestens 4.000 Jahren eine Rolle. Das muß man nicht belegen. Peter Rühmkorf hat über den Mondwahnsinn in der deutschen Literatur geschrieben. Hier ein paar nur sehr grob chronologisch sortierte Beispiele für die Sonne:

  • Du erscheinst vollkommen am Horizont des Himmels (Echnaton)
  • Fear no more the heat o’ the sun (Shakespeare)
  • My mistress’ eyes are nothing like the sun (Dito)
  • The day’s grown old; the fainting sun has but a little way to run (Cotton)
  • Geh unter, schöne Sonne, sie achteten / nur wenig dein (Hölderlin)
  • Und die Sonne machte den weiten Ritt / um die Welt. (Arndt)
  • Wie sank die Sonne glüh und schwer (Droste-Hülshoff)
  • While we slumber and sleep the sun leaps up from the deep (Rossetti)
  • Le soleil du matin doucement chauffe et dore (Verlaine)
  • I’ll tell you how the sun rose (Dickinson)
  • Sonne hat ihn gesotten. (Heym)
  • And here face down beneath the sun (MacLeish)
  • sonne! die du uns leuchtest und sengst die fofemberwiese (Okopenko)
  • Plötzlich ging die Sonne aus (Bayer)
  • Here Comes The Sun (Harrison)
  • We were born of a sun stroke (Mohammed)

ISS-Gedichte gibts noch nicht so lang, aber es gibt sie. Vgl. hier und hier.

Hier nun ein Foto von gestern mit Mond und ISS vor der Sonne:

Quelle

21. Lichtwolf

Für die einen holte Hübsch den Beatnik-Stil in die deutsche Sprache, für die anderen stand er schlicht in der Tradition des Expressionismus. Unter dem Pflaster lag der Strand, Marokko war der Nabel der Welt und LSD war im falschen Leben immer noch die bessere Wahl als RAF, DDR oder CDU. Doch im Kalten Krieg blieb es unbehaglich, auch in der Kommune 1 fand Hübsch wohl eher den Schrebergartenverein auf Hasch als eine Lebensgemeinschaft neuen Typs.

Während manch einer seiner damaligen Weggefährten auf einem Trip oder gleich in der Psychiatrie hängen blieb, fand Hübsch zum Islam. / Timotheus Schneidegger, Lichtwolf

(Lichtwolf kündigt an, in den nächsten Ausgaben einige der letzten Texte von Hadayatullah Hübsch zu veröffentlichen)

Mehr: Frankfurter Neue Presse /

20. Sjón im Huchelhaus

Freunde der isländischen Pop-Sirene Björk sollten sich den Abend des 12. Januar vormerken. Der Lyriker Sjón – eigentlich Sigurjón Birgir Sigurðsson – kommt zu einer Lesung ins Wilhelmshorster Peter-Huchel-Haus. Für Björk hat der Schriftsteller einige Liedtexte geschrieben, außerdem machte er sich einen Namen, als er zu dem Lars-von-Trier-Film „Dancer in the Dark“ die Songtexte beisteuerte. Dafür wurde Sjón sogar für einen Oscar nominiert.

Mit Björk ist der Dichter seit seiner Jugend befreundet. Mit 15 Jahren gründete er in Reykjavík eine surrealistische Lyrikergruppe und veröffentlichte seinen ersten Band. Zu dieser Gruppe stieß bald die Sängerin und experimentierte in diesem intimen Rahmen mit Texten. / Märkische Allgemeine

 

19. NOMADE DEAMON

Lesung/Performance Cabaret Voltaire Zürich

mit Ernesto Castillo (Lyriker) und Frédérique Loutz (Künstlerin)

Dienstag, 25. Januar 2011, 19.30 Uhr (Türöffnung 19.00 Uhr) im Cabaret Voltaire, Zürich.

Gratistickets können bei KATZ CONTEMPORARY bezogen werden.

CABARET VOLTAIRE
Spiegelgasse 1
CH-8001 Zürich

18. Julius Sekai Chingono

Die Schriftsteller Simbabwes sind geschockt, schreibt Beaven Tapureta in der Zeitung Newsday vom 4.1., über die Nachricht vom Tod des angesehenen Dichters Julius Sekai Chingono (65). Er wurde 1946 auf einer Farm geboren. Den größten Teil seines Lebens arbeitete er als Sprengmeister im Bergwerk. Er veröffentlichte Gedichte teils in der lokalen Sprache Shona, teils in Englisch.

Texte bei Poetry International Web

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