Tag: 15. Dezember 2010

57. Rumänien vorn!

Benn habe Brecht überholt, meldete eine durchaus verdienstvolle Lyrikzeitschrift, die es versteht, jedes neue Heft in die Medien zu bringen (jüngst wegen eines bayrischen Kreuzzugs gegen dieselbe). Ich sage garnichts dagegen, das ist auch eine Kunst. Wie jetzt so damals griffen es Spiegel &… Continue Reading „57. Rumänien vorn!“

56. „Rrrrrrrrrrazzional“*

„Die arabische Lyrik ist viel emotionaler als die deutsche, die doch stark rational, ja, philosophisch geprägt ist“, meinte Omar Abou Hamdan, der junge Schriftsteller aus Souida (Syrien), während er den Tee und die arabischen Süßigkeiten probierte, die das Forum Eine Welt im Evangelischen Gemeindezentrum Daun… Continue Reading „56. „Rrrrrrrrrrazzional“*“

55. Die Welt als verwaistes Kinderzimmer

Johanna Schwedes anthropomorphisierende Kunst zeigt die Welt als verwaistes Kinderzimmer, in dem die Märchen und Sagen der Kindheit nichts vom ihnen eigenen Schrecken eingebüßt haben. Darin entfalten sich Seelenzustände zu Interieurs, wo Personen nurmehr in Spuren wiederauffindbar bleiben. Die entstehenden Räume lassen sich bereits durch einen winzigen Einschnitt betreten,… Continue Reading „55. Die Welt als verwaistes Kinderzimmer“

54. Wintermalerei

Lange hat Harald Hartung, der profunde Kenner und Kritiker von Lyrik, der zu den Besten seines Faches zählt, auf eine adäquate Anerkennung als Dichter warten müssen. Das mag an dem Vorurteil liegen, dass sich erklärende Texte mit poetischen nicht gut vertragen und vor allem… Continue Reading „54. Wintermalerei“