Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Erich Fried Steigerungsstufen für Aufsteiger Arsch- lecker Arsch- leckerer Arsch- leckerster In: Erich Fried: So kam ich unter die Deutschen. Gedichte. Für Peter-Paul Zahl, Karl-Heinz Roth und alle Lebenden und Toten, die ihnen etwas bedeuten. Hamburg: Verlag Assoziation 1977, S. 59 [Irgendwie immer noch… Continue Reading „7. Steigerung (Meine Anthologie)“
Andreas Noga schlimm wenn man schlafen will ein bett sehen in das man sich nicht legen darf freie tage wollen und nicht bekommen einen wecker haben der nicht im kühlschrank steht wie es manchmal in gedichten vorkommt nachts den sekunden beim kreislauf zuhören und… Continue Reading „6. Schlimm“
Gottfried Benn Was schlimm ist Wenn man kein Englisch kann, von einem guten englischen Kriminalroman zu hören, der nicht ins Deutsche übersetzt ist. Bei Hitze ein Bier sehn, das man nicht bezahlen kann. Einen neuen Gedanken haben, den man nicht in einen Hölderlinvers einwickeln… Continue Reading „5. Meine Anthologie: Was schlimm ist“
Die gebürtige Leichlingerin und Lyrikautorin Mara Genschel hat ihrer Heimatstadt eine Lesung gewidmet. Gemeinsam mit Musiker Stevko Busch tritt sie am Sonntag im Leichlinger Bürgerhaus auf. Im Kölner Stadt-Anzeiger ein Gespräch, das Frank Weiffen mit der Autorin führte: Ich war in den vergangenen Monaten… Continue Reading „4. Leichlingerin und Lyrikautorin: Mara Genschel“
Eine gute Idee kommt aus Großbritannien: Die Poetry Library Collection bietet kostenlose Volltextarchive britischer Lyrikzeitschriften des 20. und 21. Jahrhunderts. Eine stetig anwachsende Liste (s. unten). Hier aus diesem Fundus 26 brasilianische Gedichte. Modern Poetry in Translation bringt in Heft 3 / 2005 ein… Continue Reading „3. Lyrikbibliothek“
MAZ: Frau Cotten, Sie sind eine erfolgreiche Lyrikerin, bezeichnen sich aber selbst nicht als Lyrikerin! Warum? Ann Cotten: Ich bezeichne mich als gar nichts. Den Begriff Lyrik finde ich irreführend, er kommt eigentlich von einer lieblichen Unterabteilung der Dichtung. Es gibt einen gewissen Stil… Continue Reading „2. Mehr als Lyrik“
Seine Leser werden diese Sprache inzwischen aus vorherigen Gedichtbänden kennen und schätzen. In „endlich boppard“ wirkt sie allerdings noch ein wenig ausgereifter und vermittelt bei „kafkacasting oder verkaufsoffenem jandl“ „jenes „kraftfahrende kunstheimweh“, das „ein eigenes gefühl von wärme, schutz und geborgenheit“ aufkommen lässt. /… Continue Reading „1. Boppard“
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