Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Joe Hardesty Work from the series Text Drawings. Hardesty’s work with text drawings is a conceptually compelling look at the content of photographs and how one reads an image. „I make seemingly simple drawings on paper that address ambiguous and contradictory aspects of our cultural… Continue Reading „15. Text Drawings“
Keine Lesart nirgends, Bilder vor allem. Vielleicht merkt man an alldem, daß in Kiarostami auch ein Dichter steckt. Die Lyrik, so hat er einmal gesagt, sei ihm wichtiger als alle seine Filme. Es sind nur wenige Zeilen, die die Gedichte des Abbas Kiarostami ausmachen: „Hundert ausgetrocknete… Continue Reading „14. Kino-Poet“
In ihrem ersten Gedichtband teilt Nadja Küchenmeister viel mit, aber plaudert nicht. Die Intensität, mit der sie der Stille, der Dunkelheit oder einer nur sekundenlang anhaltenden Bewegung nachspürt, erfordert bedächtiges Lesen. Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1237192/ Carola Wiemers… Continue Reading „13. Intensität“
Das Burns Monument Centre in Kilmarnock – „phantastisch“ sagen die einen, „eine Tragödie“ die anderen – ist auf einer Shortlist für den „Carbuncle Cup“, der die ärgste architektonische Monstrosität Großbritanniens „auszeichnet“. Es wurde im vergangenen Jahr neu eröffnet, nachdem ein Feuer 2004 das ursprüngliche… Continue Reading „12. Monstrosität“
„Any explanations poets may give about what they do primarily serve the preservation of a secret. Vague as this secret may be, all poets, in their own individual ways, will hold on to it and barricade themselves behind it.“ —Durs Grünbein, The Poem and Its… Continue Reading „11. Preservation of a secret“
Michael Angele sorgt sich um die Lyrik (und bespricht die Anthologie der „Ostseegedichte“) im Freitag. Zu einem Bericht im pomlit-Blog schreibt ein Leser: Passt gut zu Herrn Angele, der den ehemals reichen Kulturteil des Freitag mittlerweile fast lyrikfrei gemacht hat. Oder täuscht mich mein… Continue Reading „10. Sorgen und Ortsnamen“
Mit großer Begeisterung und mit internationalem Flair ist am Sonnabend im idyllischen Hof des Cottbuser Wendischen Museums das 32. Fest der sorbischen Poesie, zu dem der Sorbische Künstlerbund eingeladen hatte, eröffnet worden. … Werner Meschkank, Kustos des Wendischen Museums und selbst Dichter, führte zweisprachig… Continue Reading „9. Fest der sorbischen Poesie“
Argentinien wird Gastland der Frankfurter Buchmesse.Die FAZ berichtet über die Literaturlandschaft des Landes, das neben Spanien führendes Buchland der spanischsprachigen Welt ist: Es sind meist Einzelkämpfer oder kleine Gruppen von Gleichgesinnten, die die erstaunlichsten editorischen Leistungen vollbringen. In Rosario, der drittgrößten Stadt Argentiniens, hat… Continue Reading „8. Buchland Argentinien“
Statt eines Stornitages haben wir fast eine Storniwoche. Ich habe das Gedicht von Alfonsina Storni in Prosa übersetzt, so wörtlich wie mir möglich. Dabei habe ich die Hinweise von Àxel Sanjosé berücksichtigt, gar von ihm gefundene Formulierungen eingebaut und meine Fassung nach seinen kritischen… Continue Reading „6. Meine Anthologie: Argentinische Eumeniden“
Von Àxel Sanjosé LAS EUMÉNIDAS BONAERENSES Con el viento que arrastra las basuras van a dar al suburbio y se deslizan amarillas por caños de desagüe y se amontonan en las negras bocas. Alzan señales en los paredones y cuelgan, en las largas avenidas,… Continue Reading „5. Übersetzungskritik“
Rolf Dieter Brinkmann übersetzte einmal zusammen mit Ralf Rainer Rygulla ein Gedicht von Guillaume Apollinaire – ohne Französisch zu können. Sie assoziierten einfach ähnlich klingende deutsche oder englische Wörter, nach der Originalanmerkung „nach dem im Augenblick des Lesens sich einstellenden Oberflächenverständnisses“ [sic]. Aus „La… Continue Reading „4. Üble Setzung?“
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