Tag: 7. Juli 2010

34. Meine Anthologie 52: Georg Heym, Der Dichter

DER DICHTER Einem Dichter müssen spenden Alle, die sich ihm gesellen, Daß ihm aus gefüllten Händen Wiedrum wunderbar entquellen 00Die Gesänge sonder Zahl. Und er weiß es nicht, von wannen Ihm die Stimme seltsam tönet, Doch er kann sie nimmer bannen, Bis sie sich… Continue Reading „34. Meine Anthologie 52: Georg Heym, Der Dichter“

33. Afrika Wunderhorn

Wer damit gerechnet hatte, dass deutsche Verlage die Fußball-WM in Südafrika zum Anlass für zahlreiche Neuerscheinungen nehmen würden, sieht sich weitgehend enttäuscht. … Neu sind lediglich südafrikanische Krimis, die die Verlage auf den Markt werfen. [sagt der Autor, ergänzt dann aber:] Der Heidelberger Wunderhorn… Continue Reading „33. Afrika Wunderhorn“

32. Fahrtenschreiber

In dieser Sichtweise – einer poetologisch-geographischen – ähnelt Oliver großen Kollegen wie zum Beispiel T. S. Eliot, Josif Brodski oder Czeslaw Milosz: Alle drei waren auf der Suche nach dem Arkadien unserer Tage. So auch Oliver: Mit dem feinen Unterschied, dass der Hausacher die… Continue Reading „32. Fahrtenschreiber“

31. Großes Wörterschießen!

Das Misstrauen, die Sprachskepsis erreicht um 1900 in Philosophie und Literatur einen Höhepunkt; der berühmteste aus solcher Skepsis hervorgegangene Epochentext ist Hofmannsthals Chandos-Brief 1902. Heute weniger bekannt, doch der Erinnerung durchaus würdig ist das radikale Sprachdenken von Fritz Mauthner. Ein hübsches Denkmal hat der… Continue Reading „31. Großes Wörterschießen!“