Tag: 18. Juni 2010

102. Die Siege der Serben

(Serbow dobyća) Von Johann Woko in Kotten Die Serben ziehn gegen die Deutschen ins Feld, Verstehen kein einziges Wörtlein deutsch. Verstehen kein einziges Wörtlein deutsch. Sie sammeln die Goldfüchse allesammt sich, Sie legen die klirrenden Sporen sich an. :,: Sie gürten die blitzenden Schwerter… Continue Reading „102. Die Siege der Serben“

101. Philologie und Erotik mangelhaft

So lautet das Fazit von Tobias Roth, Berliner Literaturkritik 18.6. … man denkt zu oft: „Er begattete sie auf irgendeine altfränkische gottvergessene Methode.“ (Schmidt). FISCHER, ANDREAS (Hg.) u.a.: Einmal eins ist eins, steck dein Ding in meins. Volkserotische Lyrik. Walde+Graf, Zürich 2010. 260 Seiten,… Continue Reading „101. Philologie und Erotik mangelhaft“

100. Wie Gedichte entstehen

Nach „Wie Romane entstehen“ (zusammen mit Hanns-Josef Ortheil) hat der Verlagslektor Klaus Siblewski nun, gemeinsam mit dem Lyriker Norbert Hummelt, in der Sammlung Luchterhand das Bändchen „Wie Gedichte entstehen“ publiziert. Die Entstehung von Gedichten wird hier gleich doppelt beleuchtet: aus der Sicht des Lyrikers… Continue Reading „100. Wie Gedichte entstehen“

99. Kulturhauptstadt-Gedicht-Marathon

Monatelang hat er gesammelt, die Zahl 2010 locker und zeitgerecht erreicht, jetzt geht’s an die Umsetzung: Roy Kifts Gedicht-Marathon zur Kulturhauptstadt 2010 wird seit gestern nun endlich sichtbar im Straßenbild der Europastadt. Punkt 8 Uhr ging’s im Stadtgarten los. Ein Vierer-Trupp des EUV, bestückt… Continue Reading „99. Kulturhauptstadt-Gedicht-Marathon“

98. Kubanischer Schriftsteller kostenlos operiert

Der kubanische Schriftsteller Carlos Valerino am Donnerstag erhielt in der Augenklinik des Helios-Klinikums Erfurt das Augenlicht zurück – kostenlos. Vermittelt über die Schriftstellervereinigung PEN, wurde Valerino Gast des Vereins „Stadt der Zuflucht Weimar“. Der Verein kümmert sich seit zehn Jahren um verfolgte und bedrohte… Continue Reading „98. Kubanischer Schriftsteller kostenlos operiert“

97. Tiefenforschung

Spätestens seit ihrem ruhr-russischen „Schwarzweißroman“ ist Marion Poschmann ein Fixstern im literarischen Kosmos der Republik. Und so poetisch ihre Prosa daherkommt, so prosaisch ist der Gestus ihrer Gedichte. Und anders als es der Titel ihres neuen Bandes „Geistersehen“ suggeriert (dessen Gedichte diese Zeitung zum… Continue Reading „97. Tiefenforschung“

96. 1, 6, 7

Giuliano Mesa (Auszug) Aus dem Italienischen übersetzt von Elisabetta Mengaldo und Angela Sanmann 6. 1. [apri, sperduto] darti non più che un non andare stare che non rimane [stessa radice sterrata, stessa come la tua, senza pietà del non restare mai] [öffne, verloren] dir… Continue Reading „96. 1, 6, 7“