Tag: 25. März 2010

131. randnummer geht weiter

Die Lyrik- oder Literaturzeitschrift randnummer scheint eine Erfolgsgeschichte zu sein, in Hamburg und mählich überregional. Nächste Veranstaltung am 27.03.10, noch vor dem Erscheinen der neuen, zweiten Ausgabe im April. Auf der Homepage findet sich bereits ein Auszug aus dem aktuellen Editorial, die neue Autorenliste… Continue Reading „131. randnummer geht weiter“

130. Zwischen den Zeilen

Nummer 31 ist soeben erschienen, zum Preis von 10 Euro, mit Texten von Konstantin Ames, Michael Fiedler, Andrea Heuser, Kerstin Preiwuß, Bertram Reinecke und Daniela Seel. Wieder eine Fund- und Pfundgrube. Hier als Appetithäppchen zwei Auszüge aus einem Essay von Bertram Reinecke: [1.] Auch… Continue Reading „130. Zwischen den Zeilen“

129. Meine Anthologie 34: Otto zur Linde, Hölzerne Säule

Hölzerne Säule Eine Säule steht von Holz, Drauf die Stimme sitzt und zieht die Beine hoch; Fragt in alle Winde und verbittet sich die Antwort. Alle Welt liegt rund in Ringen Die sich engen um die Säule Einen langen, langen Stock mit einem kurzgedrungenen… Continue Reading „129. Meine Anthologie 34: Otto zur Linde, Hölzerne Säule“

128. Die Wunde lesbar zu machen

Vor der Folie tödlichen Schweigens musste sie neue kühne Wege gehen. Wäre sie Maler, heißt es in ihren „Briefen aus der Nacht“, würde sie „das Steinerne des Steines malen“, „das Wesen des Leidens in einem Fischauge zwischen Leben und Tod“. „Hingabe ist der neue… Continue Reading „128. Die Wunde lesbar zu machen“

127. Der Weggehetzte

Bei Dao lächelt einigermaßen wehmütig, und weil Chinas bedeutendster Lyriker auch im Alter von 60 Jahren mit seinem leicht ausgefransten schwarzen Ponyschnitt noch ein bisschen an einen späten Studenten erinnert, denken wir sogleich an die Zeilen eines der berührendsten deutschen Exilgedichte: „Ich bin der… Continue Reading „127. Der Weggehetzte“

126. Meine Anthologie: und so weiter…

Heute nehme ich dies mal als Frühlingsgedicht – auch als solches spukt es mir seit, ts ts, 30, 35 Jahren im Kopf. Als ich es las, dachte ich natürlich an Prag 68 und etwas später Warschau 81. Manchmal, wenn mir die Verse einfielen, zitierte… Continue Reading „126. Meine Anthologie: und so weiter…“