Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Oder wächst die angeblich existierende, urheberrechtsfreie „Internetkultur“ vielleicht nur deshalb, weil Literaturschaffende hierzulande zumeist schlechter entlohnt werden als Baumwollpflücker in der Dritten Welt? fragt das Hamburger Abendblatt und gibt Antwort: Fakt ist: Es gibt sehr viele Menschen, die vom Schreiben leben, die dies häufig… Continue Reading „41. „Was bitte schön ist Lyrik?““
Der angesehene H-Shi-Preis, der jährlich für einen neuen Dichter herausragender Gedichte in japanischer Sprache vergeben wird, geht an den Chinesen Tian Yuan, teilten die Organisatoren am Sonnabend mit. Er erhält ihn für den Band „Ishi no Kioku“ (Erinnerung aus Stein). Zum ersten Mal geht… Continue Reading „40. Japanischer Lyrikpreis für chinesischen Dichter“
Das Kölner Literaturfestival, das am Mittwoch (10.3.) startet, will unter anderem mit Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller die Rolle und Arbeit von Künstlern in Diktaturen besprechen. Dass der ebenfalls zu diesem Thema geladene chinesische Autor Liao Yiwu fehlen wird, gibt dem Ganzen besondere Brisanz: China verweigerte… Continue Reading „39. Literatur in Diktaturen bei der zehnten Lit.Cologne 2010“
„Einst war das Alter, da Ymir lebte, Da war nicht Sand, nicht See, nicht salzige Wellen, Nicht Erde fand sich noch Überhimmel, Gähnender Abgrund, und Gras nirgends.“ (Die Ältere Edda) G&GN-Institut, Berlin-Neukölle (Fortgeschrittener Anfang März 2010) / Ich (Sebastian Nutzlos) fühle mich nun als… Continue Reading „38. Das „ekstatisch-empirisch-esoterische mOMent“ der Direkten Dichtung; oder: 1 Unwort sagt mehr als 1000 Gedichte, aber was, bleibt offen (EEE-Teil 3)“
Es ist ein weites Feld: Über mehrkernige aromatische Kohlenwasserstoffe und Heterocyclen zu lyrischen Stoffen kommen, die in keinem Periodensystem vorkommen. Maximilian Zander, als Chemie-Professor über viele Reaktionen Bescheid wissend, hat in seiner „späten Jugend“, jetzt mit 81 Jahren, einen neuen Gedichtband veröffentlicht. „Brief von… Continue Reading „37. Von chemischen zu lyrischen Reaktionen“
XIII Je mehr man von dieser Sprache erlernt, um so schwieriger wird die Verständigung. Anfänglich glaubt man, der andere habe sich verhört; man wiederholt, was man sagte, doch mehrt das Befremden. Man detailliert, was gemeint war; sie erklären sich außerstand zu begreifen. Man beteuert sein Bedauern; den nächsten… Continue Reading „36. Verständigung“
Doch was ist Kitana po? Vor ca. 10 Jahren fanden Hubert Maria Dietrich und Maria Magdalena Sange ein paar uralte Textzeilen in einem Buch über die Hopi – Indianer (Arizona). Daraus machten Sie ein kleines Lied! Seit dieser Zeit wird es in vielen Ländern… Continue Reading „35. Kitana po“
Am 3. März 1910 erschien im Zeitungsformat mit einem Umfang von acht Seiten zum Preis von zehn Pfennig die erste Nummer der von Herwarth Walden herausgegebenen Zeitschrift „Der Sturm“. Der Name wurde zum Programm einer jungen Generation von Künstlern und Schriftstellern, die sich mit… Continue Reading „34. Vor 100 Jahren: „Der Sturm““
Sein lyrisches Ich kehrt zu Stationen des Lebens zurück, es sucht „Unsere vernichtend unsichtbaren Gegner“, oder es löst sich auf in den blauen Himmeln der Poesie. Die Aggregatzustände des Ichs können sich jederzeit ändern, die Physik kann außer Kraft gesetzt werden, und diese Beweglichkeit… Continue Reading „33. Jonkes Zaubersprüche“
Im Nordkurier / Usedomkurier porträtiert Andreas Zecher den Rechtsanwalt Jan Degenhardt, der wie sein Vater Franz Josef Degenhardt Jurist und Liedermacher zugleich ist. Degenhardt Sohn lebt seit Anfang der 90er Jahre in Greifswald.
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