Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Drei dichtende Stimmen, die in der BRD der 70er und 80er aufwuchsen. Zwei in Bremen, eine in Frankfurt/Main. Inzwischen: Zwei Frauen, ein Mann & zwei Bremer in Berlin. Alle haben eigene Gedichtbände veröffentlicht. Eine macht außerdem in Schals, eine schreibt lebenspraktische Romane, eine(r) Artikel… Continue Reading „93. Poetenpflaster“
In ihrem Film „Black Bus“ porträtiert die israelische Regisseurin Anat Yuta Zuria zwei junge Frauen, die in einer ultraorthodoxen Gemeinde aufgewachsen sind und ihr den Rücken kehren: Ich habe einen interessanten muslimisch-feministischen Ausdruck gefunden. Dort war die Rede von „Geschlechterapartheid“. Das fand ich passend.… Continue Reading „92. Geschlechterapartheid“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE A poem is an experience like any other, and we can learn as much or more about, say, an apple from a poem about an apple as from the apple itself. Since I was a boy, I’ve been… Continue Reading „91. American Life in Poetry: Column 256“
Das Buch ist etwas älter, die Rezension von Carola Gruber aber frisch. Hier einige Ausschnitte: Ein Dokument dieser anhaltenden Expansionsbewegung der Narratologie ist der von Jörg Schönert, Peter Hühn und Malte Stein vorgelegte Band Lyrik und Narratologie (2007). Eine Grundannahme der Autoren ist, dass… Continue Reading „89. Lyrisches Erzählen“
Das Literaturhaus Schleswig-Holstein präsentiert am Donnerstag, 18. Februar 2010, um 17 Uhr den Kieler Schriftsteller Arne Rautenberg, der in Lesung und Gespräch seinen neuen Gedichtband für Kinder vorstellen wird. Zusätzlich zu der Buchpremiere findet vormittags eine Lesung für Schulklassen aus dem Gedichtband statt. /… Continue Reading „88. Lesung und Gespräch mit Arne Rautenberg“
Hoch in den Jahren Du? – sprichst zu schnell. Und dann ins tote Ohr. September 1976 Aus: Elke Erb: nachts, halb zwei, zu Hause. Texte aus drei Jahrzehnten. Leipzig: Reclam 1991, S. 53.
Vor Liebe irr Ich sah ihr Antlitz an und ward vor Liebe irr. – Wer starken Wein trinkt, dessen Kopf wird wirr. Ihr Blick gab jedem Furcht ein, nur ihr selber nicht. – Das Schwert erschlägt nicht den, der damit sticht. Ich sah sie… Continue Reading „86. Meine Anthologie 20: Abu Hafs, Vor Liebe irr“
Nebel Nebel ist blaue Sprache vom Meer an einsame Ufer gespült Schritte sind fremdes Laub – Kette am gleitenden Fuß. Nichts ist mehr nah – aus fernen Gewässern steigen Gesichte Fetzen aus Dunst milchige Streifen scheuchen die Nacht und fallen zurück in den Schlamm.… Continue Reading „85. Meine Anthologie 19: Anneliese Hager, Nebel“
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