Tag: 7. Januar 2010

38. Bei lauter niemand,

hier: http://www.lauter-niemand.de/ gabs zu Weihnachten Action und also Neues zu lesen. Man erfährt, daß die 10. Ausgabe im Frühjahr 2010 erscheint (und man kann noch Texte einsenden). Es gibt endlich ausführliche Informationen und Texte zum Preis für politische Lyrik (l&poe 2009 Okt 106. preis für… Continue Reading „38. Bei lauter niemand,“

37. Meine Anthologie: fliegen

Carl-Christian Elze fliegen wenn menschen fliegen, ist das kein fliegen wenn vögel fliegen, ist das kein fliegen fliegen ist gar nicht zu spüren auf erden fliegen ist ganz etwas anderes als in der luft wie ein vogel, dummer vogel, der fliegt sich fliegend nicht… Continue Reading „37. Meine Anthologie: fliegen“

36. »Etwas fällt, etwas bricht, einer schreit, einer spricht«

Dass Lyrikerinnen und Lyriker sich in erster Linie ihrer selbst vergewissern, bevor sie die Welt ins Kleinste packen, ist geläufig und seit literarischen Äonen nicht neu. Nahezu jede oder jeder begann und beginnt so, um sich dann vorzuwagen aufs Terrain, das alle betrifft. Nicht… Continue Reading „36. »Etwas fällt, etwas bricht, einer schreit, einer spricht«“

35. Dichter ohne akademische Bildung

Der Dichter ohne akademische Bildung, jung gestorben, der sich für einen Versager hielt und dessen Gedichte kaum gelesen wurden, und die Schneiderin, die Bücher albern fand und über den schwermütigen Poeten spottete? … Erst nach seinem Tod triumphierte Keats über die profane Realität: Er… Continue Reading „35. Dichter ohne akademische Bildung“

34. Schatz zu entdecken

Sowas ist vor allem Sache der kleinen und kleinsten Verlage: eine Sammlung, die »Junge deutschsprachige Lyrik« vereint. Wer Lust am Entdecken hat, wird hier manchen Schatz heben können. Die Herausgeber haben sich zu einem dualistischen Publikationsprinzip durchgerungen. Mehr oder weniger bekannte Poeten sprechen über… Continue Reading „34. Schatz zu entdecken“

33. Heimatloser Europäer

Eine Motte, die sich nach einem Stern verzehrt: So hat Charles Baudelaire den unglücklichen Dichter beschrieben. Den tragisch scheiternden Träumer im Allgemeinen, der in seinem Scheitern nahezu unmerklich die grotesken Züge einer Witzfigur annimmt, die sich dem Himmel schon nah wähnt, nur weil sie… Continue Reading „33. Heimatloser Europäer“