026. Internationales Literaturfestival Berlin

Am 9. September beginnt das 9. internationale literaturfestival berlin − und somit der literarische Ausnahmezustand in dieser Stadt − mit einer Rede von Arundhati Roy, die auch am 10. September im Haus der Berliner Festspiele in einem Gespräch mit Gabriele von Arnim auftreten wird.

Das Programm mit über 200 Autoren aus allen Kontinenten und 200 Veranstaltungen zeichnet sich wiederum durch Qualität, internationale Vielfalt und (kultur-)politischen Gehalt aus. Der Fokus in diesem Jahr ist die »Arabische Welt«. …

Eines der bedeutendsten Treffen zwischen arabischen und internationalen Autoren und dem deutschen Publikum steht bevor: Über 30 Autoren werden aus dem arabischen Raum anreisen. Das Anliegen des Fokus Arabische Welt ist es, den Kulturkreis des arabischen Raums für das interessierte Publikum zu öffnen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und den lebendigen Austausch zwischen Künstlern, Vermittlern, Autoren und dem Publikum anzuregen. Ziel unserer Bemühungen wird sein, in Berlin eine Bühne zu errichten, die unseren Gästen aus dem arabischen Raum die Möglichkeit einer authentischen Vermittlung ihrer Literaturen, ihrer geistigen, kulturellen und politischen Haltungen gibt. Das Programm haben wir nach dem Motto ausgerichtet: Welche Fragen bewegen die arabische Welt?

So viel Poesie wie nie! In sechs Nächten der Poesie, die sich in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit erfreuten, werden Poeten aus dem arabischen Raum und anderen Regionen ihre neuesten, und zum Teil noch unveröffentlichten Gedichte vortragen. Der deutschsprachigen Poesie ist erstmals ein eigener Abend gewidmet. Zudem wird der große schwedische Dichter Göran Sonnevi auftreten.

So viel Musik wie nie! Den ersten Auftritt des Festivals wird – wie im vergangenen Jahr − der russische Akkordeon-Künstler Aydar Gaynullin vor der Rede Arundhati Roys haben. Wolf Biermann wird die Stadt Berlin besingen, Bachar Zarkan mit seinem Ensemble von acht Musikern Gedichte der islamischen Mystik und Vertonungen moderner arabischer Lyrik (u. a. von Mahmud Darwisch) zu Gehör bringen. Das Festival wird zudem mit dem Hip-Hop-Musical »À nos morts« (Die vergessenen Befreier) an die französischen Kolonialsoldaten der Weltkriege erinnern. / Africalive.de

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