45. Engeler Newsletter

Anna Seghers-Preis an Ulf Stolterfoht: «Florian Höllerer, Leiter des Literaturhauses Stuttgart, hat den 1963 geborenen Lyriker Ulf Stolterfoht für die Auszeichnung mit dem Anna Seghers-Preis 2005 der Anna Seghers-Stiftung vorgeschlagen, weil dieser Autor in seinen Gedichten meisterlich mit der Sprache spielt und auf eine äußerst subtile Weise kritisch unsere Zeit beleuchtet.» Der Preis wird am 19. November 2005 um 19:30 Uhr in Potsdam im Alten Rathaus in einer öffentlichen Veranstaltung verliehen. Stolterfohts dritter Band fachsprachen XIX-XXVII haben wir soeben in einer gebunden Ausgabe neu aufgelegt. In Vorbereitung ist außerdem der lange vergriffene erste Band in einer verbesserten und gleichfalls gebundenen Ausgabe. Damit ist Ulf Stolterfohts fachsprachen-Trilogie wieder komplett lieferbar. Ausserdem ist von Ulf Stolterfoht in diesem Herbst bei Peter Engstler erschienen der traktat vom widergang. Diesem Buch sowie der im Frühling erschienenen Übersetzung von Gertrude Steins Winning His Way / wie man seine art gewinnt widmet sich eine Besprechung durch Gerald Fiebig bei satt.org, der beglückend reichen, hervorragend gemachten Seite für alles, was Klasse hat (nicht nur Bert Papenfuß’ Rumbalotte): Respekt.

Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung an Felix Philipp Ingold: Schon etwas länger her ist, dass Felix Philipp Ingold in diesem Sommer bei den Erlanger Poetentagen für sein übersetzerisches Werk geehrt wurde mit dem Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung. Der Preis steht in Zusammenhang mit dem von Peter Waterhouse an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ins Leben gerufenen und seit dem vergangenen Jahr durch die Initiative von Adrian La Salvia auch in Erlangen präsenten Übersetzergespräche. In einem neuen Text, Zum Übersetzen, beschreibt Felix Philipp Ingold die Zusammenhänge zwischen seiner Herkunft und seinem übersetzerischen Werk.

Friedrich-Hölderlin-Preis an Andrea Zanzotto: Am 19. Oktober wurde dem italienischen Autor Andrea Zanzotto, dessen deutsche Werkausgabe Planet Beltà bei Engeler und im feinen Folio Verlag erscheint, in Tübingen der Friedrich-Hölderlin-Preis verliehen: «Die Jury zeichnet damit einen der größten europäischen Dichter der Gegenwart aus, dessen Lyrik dem Werk Hölderlins in besonderer Weise verbunden ist.» Mit Andrea Zanzottos Beziehung zu Friedrich Hölderlin beschäftigt sich dessen Gespräch über Hölderlin mit Giuseppe Bevilacqua sowie die Laudatio von Peter Waterhouse.

Eine Generation wird 50: Am 20. Oktober hat Kurt Aebli seinen 50. Geburtstag gefeiert. Er ist der erste einer ganzen Reihe von Engeler-Autoren, die in diesem und im folgenden Jahr 50 werden: es stehen die runden Geburtstage von Michael Donhauser, Birgit Kempker, Bert Papenfuß, Thomas Schestag und Peter Waterhouse an. Mehr dazu dann in den nächsten Newsletter.

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